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Autor Thema: Prolog: Ein Job wie jeder andere  (Gelesen 30184 mal)

Beschreibung: Jeder braucht Birr

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Tariq Al-Shamrani

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #360 am: 08.03.2018, 22:25:37 »
"HA! Der ist weg vom Fenster!", jubelt Tariq, als Amir endlich erfolgreich ist und der feindliche Jäger von den Anzeigen der Phoenix verschwindet. Er tippt ein paar letzte Befehle in seine Konsole, um ihrem Schiff den Start zu ermöglichen, dann tritt er an Amir heran, legt ihm freundschaftlich die Hand auf die Schulter und drückt bekräftigend zu. "Sehr gut, Junge. Das war ausgezeichnete Arbeit! - Jetzt müssen wir nur noch den Frauen helfen. Amira: Der Antrieb hat wieder volle Leistung. Sobald wir alle an Bord haben, fliegst du uns schnellstmöglich hier raus."

Als er sich abwendet, um die Außenkameras zu prüfen, kann Tariq sehen, wie Mijirah und die anderen gerade die heruntergelassene Laderampe erreichen. "Na bitte, sie sind endlich da... Verdammt... sehen gut mitgenommen aus. Amira: In einer Minute ist Abflug! - Komm Amir, wir sehen, ob wir ihnen irgendwie helfen können..." Damit dreht er sich um und beeilt sich nach unten, um die drei Frauen zu empfangen und ihnen bestmöglich zur Hand zu gehen. "Mijirah, ich bin auf dem Weg zu euch! Und Amira fliegt uns jede Sekunde hier raus...", funkt er gleichzeitig per ComLink zu seinem Captain.
« Letzte Änderung: 08.03.2018, 22:27:21 von Tariq Al-Shamrani »

Amira Najjar

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #361 am: 09.03.2018, 08:53:55 »
Als Amira über die Bordkamera die Rettungskapsel erblickt, die aus dem feindlichen Jäger geschleudert wird, schlägt sie sich triumphierend mit der rechten Faust in die linke Handfläche. Ein breites Grinsen ziert dabei Ihr Gesicht, während Sie sich auf Ihrem Stuhl zu den anderen beiden umdreht, ihre rechte Hand erneut zur Faust ballt und dann den Daumen nach oben zeigen lässt.
"Na also! Gut gemacht, Amir."

Noch bevor Tariq Ihr den Befehl erteilt, das Schiff startklar zu machen, dreht Sie sich bereits wieder zu Ihrer Konsole um und macht ein paar hektische Eingaben um die Schubdüsen zu starten.
Tariq und Amir haben die Brücke bereits verlassen, als die Phoenix von den gewohnten Vibrationsbewegungen erfasst wird, die den Start der Schubdüsen andeuten. So schnell diese gekommen sind ersterben diese jedoch auch wieder und das Schiff bleibt auf der Stelle stehen ohne sich zu bewegen.[1]

"Verfluchte Scheisse!", schimpft Sie vor sich hin und schlägt mit der Faust auf die Lehne Ihres Pilotensitzes.
Mit einem weiteren Handgriff öffnet Sie gleich darauf den Funkkanal des Schiffes, so dass Ihre Stimme in jedem Raum der Phoenix zu hören ist.
"Wir haben ein verdammtes Problem! Tariq, die Schrottmühle startet nicht! Keine Ahnung ob es an diesem verfluchten Bordcomputer liegt oder ob diese Dreckskerle irgend ein wichtiges Teil getroffen haben."

Nachdem Amira den Funkspruch beendet hat umfasst Sie Ihren Talisman, den Sie um den Hals trägt, lehnt sich für einen kurzen Moment auf Ihrem Pilotensitz zurück und schließt die Augen.
"Schiffsjunge, die nächsten Opfergaben werde ich in deinem Namen erbringen und ich werde 3 Tage fasten, wenn du mir hilfst diese Kiste von diesem Eisklumpen zu bringen.[2]
Sie atmet noch einmal tief durch und lässt dann Ihre Hand noch einmal auf den Knopf für die Schubdüsen herunter saußen.
Erneut erfasst das allgegenwärtige Vibrieren das Schiff und dieses mal scheint der Antrieb nicht wieder abzusaufen.
Amira betätigt langsam und gefühlvoll die Flugsteuerung und lässt das Schiff vom Boden abheben.
Als Sie jedoch merkt, dass der Gravitationsprojektor seinen Dienst nun anstandslos verrichtet, jagt Sie die Energie für die Schubdüsen nach oben um diesen Planeten schnellstmöglichst zu verlassen.
 1. 0 Erfolge beim Pilotenwurf
 2. Reroll mit 1 Erfolg
« Letzte Änderung: 09.03.2018, 11:29:10 von Amira Najjar »

Amir

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #362 am: 09.03.2018, 16:00:08 »
Schweißgebadet sitzt Amir am Sensorpult und bekommt kaum das Lob von Tariq und Amira mit. Ohnehin dröhnt ihm immer noch der Kopf von den Betäubungstreffern, die er vor kurzem noch von den Wachleuten einstecken musste. Der Raumkampf hat ihn an seine Grenzen geführt, und für kurze Zeit schien es sogar darüber hinaus. Ein paar Sekunden länger, und Amir wäre einfach zusammengeklappt - oder so fühlt er sich zumindest.

Schnaufend auf seinem Platz sitzend, muss er alle seine restliche mentale Stärke zusammennehmen, um Tariqs Aufforderung nachzukommen und ihm in Richtung des Laderaums zu folgen. Immerhin ist er nun wieder der Hilfsbursche, und es liegt nicht mehr die gesamte Verantwortung für das Schiff in seinen Händen. Etwas entspannt durch diesen Gedanken läuft er einfach mechanisch hinter Tariq her, bereit, dort Hand anzulegen, wo der Mechaniker es verlangt.

Djamila al-Borak

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #363 am: 14.03.2018, 08:05:14 »
Irgendwie schafft sie es dann doch noch lebend. Auf den letzten Metern kriegt sie noch einmal die Kurve! Schnaufend und ächzend wie eine antike Dampflok buchsiert Djamilla mit letzter Kraft die Kiste an Bord und nimmt hastig Helm und Handschuhe ab, welche sie fürs Erste mitten im Weg herumliegen lässt. "Ich geh und hol was zum Aufwärmen, bevor wir uns endgültig was abfrieren. " Kündigt die Söldnerin geschafft an und läuft zu ihren Beständen. Ein paar Handwärmer oder dergleichen werden sich ja wohl auftreiben lassen. Für Tee bleibt keine Zeit. Tariq scheint inzwischen ganz solide Arbeit geleistet zu haben. Immerhin, abgeschossen wurden sie noch nicht!

 

Mijirah al-Khayyam

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #364 am: 14.03.2018, 17:47:51 »
Die wohlig warme Luft im Inneren der Phoenix fühlt sich für Mijirah im ersten Moment nahezu unerträglich an - der plötzliche Kontrast zwischen der Eishölle draußen und der gemütlichen Zimmertemperatur im Schiff setzt der nicht mehr so jungen Kapitänin mehr zu, als ihr lieb ist. Weiße Funken tanzen vor ihren Augen, und sie muss sich an der Hangarwand abstützen, um auf den Beinen zu bleiben, während das startende Schiff vibriert und bebt. Passenderweise befindet sich in direkter Nähe eine Intercom-Sprechanlage, die sie auch gleich betätigt, um dem Techniker zu antworten:
"Danke, Tariq. Sichere bitte die Kiste, bevor von der Ware gar nichts mehr übrig bleibt," bittet sie ihn, noch hörbar außer Atem. Nachdem sie den Dupatta von Kopf und Gesicht heruntergezogen hat, wedelt die Schmugglerin mit einer Hand in Djamilas Richtung. "Ab ins Bad mit dir. Du holst dir sonst noch den Tod, nach deinem Tauchgang," kommandiert sie die Ex-Piratin ab. Deren ursprüngliches Vorhaben überantwortet sie der zalosischen Kundschafterin. "Sabah, sei so gut und hol ein paar warme Handtücher, bevor du an deinen Posten gehst."
So gerne die Bastardprinzessin sich nun entspannen und einen Tee oder Kawah kochen würde, ist ihr doch bewusst, dass die Phoenix der Gefahr noch lange nicht entkommen ist. Sie gönnt sich gerade mal eine halbe Minute, um einigermaßen zu Atem zu kommen, und macht sich trotz schmerzender Glieder gleich auf den Weg zur Brücke - noch in der Hangartür trifft sie aber die hergeeilten Tariq und Amir, die sie mit einem erschöpften, aber dankbaren und erleichterten Lächeln begrüßt. "Ihr habt bestens auf den Vogel aufgepasst, hervorragende Arbeit. Amir, komm mit mir mit rauf, ich will dich an den Sensoren haben," 'rekrutiert' Mijirah den Jungen, ohne zu wissen, dass Tariq ihn eben erst von der Brücke zum Hangar mitgenommen hat.
"Das war ein abenteuerlicher Tag, was?," zwinkert sie Amir zu, als sie den Aufzug zum oberen Deck betreten. "Du hast doch gut auf Amira aufgepasst, will ich meinen?" Die Aufzugfahrt dauert zum Glück keine zwei Sekunden, sodass dem Fünfzehnjährigen kaum Zeit bleibt, um verlegen zu werden.
Auf der Brücke angekommen, begibt sich die Kapitänin direkt zu ihrem von Konsolen umgebenen Sitz - dem Schiffsjungen sei Dank vermelden die Anzeigen keine ernsthaften Systemschäden. "Volle Fahrt voraus, Amira![1] Die haben für heute schon genug von der Phoenix gesehen. Amir, spitz unsere Lauscher, damit wir vorgewarnt sind, wenn sie uns feierlich verabschieden wollen," erteilt sie Befehle, ganz in ihrem Element.
 1. Befehl - Retreat: 1 Erfolg -> +1 Bonus auf Pilot zum Wegkommen
« Letzte Änderung: 14.03.2018, 17:49:10 von Mijirah al-Khayyam »

Tariq Al-Shamrani

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #365 am: 14.03.2018, 19:57:32 »
Tariq nickt Amir noch zu, als dieser sogleich von Mijirah 'eingefangen' wird. Der Captain ist wieder an Bord und hat entsprechend das Kommando - Tariq gibt es nur zu gerne wieder ab. "Es war der Junge, der die Jäger heruntergeholt hat!", erklärt er Mijirah noch stolz wie ein Vater, bevor er die beiden ziehen lässt.

Der Techniker selbst tut wie ihm geheißen: Er schnappt sich den sicherlich lädierten Grav-Schlitten und wirft einen flüchtigen Blick auf die Kisten. Sollte er ohne großen Aufwand feststellen können, was sich darin befindet, wagt er neugierig einen Blick - auch um den möglicherweise beschädigten Zustand der Ware beurteilen zu können. Sollte das ohne große Zeitinvestition nicht möglich sein, verstaut er die Kisten (sowie alles andere das hier ungeschützt im Weg steht) fachmännisch und wird seine Inspektion zu gegebener Zeit in Angriff nehmen. Als er fertig ist, drängt es ihn zwar nach den anstehenden Reparaturen, aber er will zuvor nach Mijirah sehen...

Luther Engelsnot

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« Antwort #366 am: 14.03.2018, 20:00:46 »
Die Phoenix hebt ab und verlässt das Tal, welches ihnen Schutz geboten hat. Die passiven Sensoren vermelden noch kein Schiff innerhalb der Reichweite, aber sie können sich aktuell nicht sicher sein, wie weit mögliche Verfolger bereits bei ihnen sind, ohne einen größeren Scan. Immerhin wurde noch nicht wieder das Feuer auf sie eröffnet, aber möglicherweise ist das Konsortium bereits dort draußen und wartet nur auf eine Chance unentdeckt zu zuschlagen. Amira steuert derweil nach dem eher holprigen Start das Schiff zielsicher weg vom Ort des Kampfes, aber wie sollten sie nun weiter vorgehen und vor allem ihre Verfolger abschütteln.
Tariq wirft einen kurzen Blick auf die ramponierte Kiste, aber um den Inhalt zu sehen oder gar seinen Zustand zu erfahren, muss er wohl die Kiste direkt öffnen oder Angesichts des Schadens vielleicht sogar aufbrechen. So oder so würde sie wohl für den Moment nicht ihre Geheimnisse preisgeben und der Techniker konzentriert sich auf andere Angelegenheiten.
« Letzte Änderung: 14.03.2018, 20:02:05 von Luther Engelsnot »
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Amir

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« Antwort #367 am: 16.03.2018, 13:23:18 »
Kaum ist Amir in der Nähe des Laderaums angelangt, wird er von Mijirah auch schon wieder in die entgegengesetzte Richtung zitiert. Er versucht sich den Frust darüber nicht anmerken zu lassen, als er der Kapitänin zur Brücke folgt, aber langsam aber sicher ist alles, auf das Amir sich noch konzentrieren kann, ein weiches Bett. Nichtsdestotrotz lässt er sich auf der Brücke wieder in seinen Stuhl fallen und beginnt einen Scan der Umgebung, um mögliche Verfolger frühzeitig aufzuspüren.[1]
 1. Hab einfach mal ohne Modifikator gewürfelt: 1 Erfolg

Sabah bint Zalos

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« Antwort #368 am: 18.03.2018, 13:50:57 »
Sabah kommt der Aufforderung der Kapitänin nur zu gern nach und erscheint eine Minute später mit einem Stapel warmer Handtücher auf der Brücke. Eins davon wirft sie sich sogleich selbst über die Schultern und die anderen verteilt sie an Mijirah und Djamila. Eine innere Stimme verlangt von ihr sich am Besten gleich unter eine heiße Dusche zu stellen, aber letztendlich siegt die Vernunft. Nach der extremen Kälte wäre derartige Hitze vermutlich ein ziemlich ungesunder Schock für ihren Körper. Und darüber hinaus hat es andere ja auch weitaus schlimmer erwischt als sie selbst.
Trotz der Erleichterung darüber zunächst entkommen zu sein will sich keine wirkliche Unbeschwertheit einstellen. Die Kundschafterin wünschte sich es wäre ihnen möglich gewesen die Situation irgendwie ohne den Verlust von Menschenleben zu lösen. Sie nimmt sich einen Augenblick Zeit um innerlich ein stummes Gebet für die Seelen der Jägerpiloten zu sprechen. Sabah ist sich nicht sicher ob alle anderen Mitglieder der Crew diese Geste in diesem Augenblick wirklich zu schätzen wüssten und behält ihre Gedanken daher lieber für sich. Aber dieses Mindestmaß an Menschlichkeit haben die Piloten ihrer Auffassung nach verdient. Die Kundschafterin weiß, dass das Böse mehr ist als nur ein abstrakter Gedanke und das die Piloten vermutlich gute Menschen waren, die einfach nur ihren Job gemacht haben.

"Wir sollten von hier verschwinden so schnell es geht. Vermutlich wurde schon längst ein automatischer Notruf abgesetzt.", Sabah reibt sich die gefrorenen Finger und schätzt sich erneut glücklich wohl ohne permanente Erfrierungen davongekommen zu sein. Die lädierte Kiste scheint für sie anscheinend von keinem Interesse zu sein, oder zumindest würdigt sie sie mit keinem Blick. Die Kundschafterin hätte die Ware auch ohne zu zögern zurückgelassen, hätten sie sich tatsächlich zwischen der Rettung ihrer Fracht und der Rettung von Djamilla entscheiden müssen.

Luther Engelsnot

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #369 am: 20.03.2018, 19:19:24 »
Nach und nach treffen alle auf den verschiedenen Positionen des Schiffes ein, während noch nicht klar ist, wie sie weiter vorgehen wollen. Doch bevor eine weitere Entscheidung getroffen werden kann, bekommt Amir das Ergebnis seines Scans und dieses erfüllt nicht gerade mit Freude. Es scheint als ob ihre Verfolger schon weit näher sind, als gedacht. Der Bildschirm flackert auf und es scheint, als haben ihre Verfolger den Transponder abgeschaltet, um sich ihnen möglichst ungesehen zu nähern. Wenn Amir nicht aufmerksam genug gewesen wäre, hätte er fast das Schiff übersehen und die wenigen Ausschläge, die dessen Energiesignatur auf den Instrumenten erzeugt. Leider weiß er nicht mehr, außer die Entfernung und dass es sich ihnen bestätigt nähert. Es wirkt außerdem so, als wurden sie bereits von ihrer Zielerfassung erfasst. Es wirkt nicht als würden sie unbedingt mit ihnen Reden wollen oder gar eine Warnung bekommen. Möglicherweise könnten sie aber auch noch schnell genug entkommen, da die Entfernung zwischen ihnen für einen möglichen Angriff noch zu groß ist und mit einem geschickten Manöver es ein leichtes aus ihrer Sensorreichweite zu kommen.[1]
 1. Das Schiff ist aktuell 4 CU entfernt, also long range
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Coriolis: 1001 Sterne zwischen der Finsternis

Luther Engelsnot

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #370 am: 20.03.2018, 19:23:50 »
Katz und Maus

Phase 1: Befehlsphase

Unbekannter Verfolger - 6x2

Phoenix - 6x2

Unbekannter Verfolger (Anzeigen)

Situation:

Ein unbekanntes Schiff nähert sich ohne aktivierten Transponder der Phoenix. Es hat eine Zielerfassung der Stufe 1 auf die Phoenix.

Unbekannter Verfolgerlong range (4 CU)Phoenix
« Letzte Änderung: 20.03.2018, 22:07:39 von Luther Engelsnot »
Leite:
Coriolis: 1001 Sterne zwischen der Finsternis

Mijirah al-Khayyam

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« Antwort #371 am: 20.03.2018, 22:02:26 »
Die wohlige Wärme des Handtuchs, das Sabah ihr gereicht hat, ist noch nichtmal vollständig durch die Haut von Mijirahs durchgefrorenen Händen gesickert, als Amir mit den Sensoren der Phoenix eine verborgene, wenn auch nicht wirklich überraschende Bedrohung enttarnt.
"Gut erkannt, mein Junge!," lobt sie Amir mit von der Kälte etwas heiserer Stimme.
Als Kapitänin des Schmugglerschiffes muss die vielgereiste Bastardprinzessin nun schnell eine Entscheidung treffen - und sie lässt sich dafür nur wenige Sekunden Zeit.
"Heute werden sie die Phoenix nicht kriegen. Tariq, gib Amir etwas Saft, damit er ihre Zielerfassung kontern kann; der Rest geht komplett in die Schubdüsen. Amira, wir verlassen uns auf deine Flugkünste[1]," erteilt sie blitzschnell Befehle. "Die Munition sparen wir uns für Jubal," ergänzt sie leiser, mit einem Husten.
 1. Befehl - Retreat: 2 Erfolge -> +2 auf Würfe zum Wegkommen

Luther Engelsnot

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #372 am: 20.03.2018, 22:08:04 »
Katz und Maus

Phase 2: Technikerphase

Unbekannter Verfolger - 6x2

Phoenix - 6x2

Unbekannter Verfolger (Anzeigen)

Situation:

Ein unbekanntes Schiff nähert sich ohne aktivierten Transponder der Phoenix. Es hat eine Zielerfassung der Stufe 1 auf die Phoenix.

Unbekannter Verfolgerlong range (4 CU)Phoenix
Leite:
Coriolis: 1001 Sterne zwischen der Finsternis

Tariq Al-Shamrani

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #373 am: 20.03.2018, 23:12:05 »
Tariq ist nach seiner Aufräumaktion im Laderaum nur kurz auf der Brücke gewesen, um nach Mijirah zu sehen und sich von ihr in aller Kürze auf den aktuellen Stand bringen zu lassen. Inzwischen ist er alleine im Kontrollraum auf Deck 3. Hier ist sein Refugium und hier hat er alle Hebel in der Hand. Durch ein Fenster jenseits der zentralen Steuerkonsole blickt er direkt auf den gewaltigen Reaktor nebenan - das Herz der Phoenix, wie es pocht und arbeitet. Trotz der erlittenen Schäden durch die Jäger sind alle Systeme auf Grün. Die kurzfristig eingeleiteten Reparaturen haben dem Schiffsjungen sei Dank guten Effekt gezeigt und er wird sich bei Gelegenheit nur noch um die Feinheiten - quasi das Ausbeulen - kümmern müssen.

Trotz seiner körperlichen Abwesenheit ist er per ComLink mitten im Geschehen und da seine Steuerkonsole mit allen Systemen auf der Brücke gekoppelt ist und Tariq zusätzlich auch auf alle verfügbaren Kameradaten zugreifen kann, hat er von seinem Platz aus nicht weniger Überblick als seine Kameraden auf Deck 4, die quasi 'aus dem Fenster sehen' können. Gewohnt grummelig verfolgt er Amirs Entdeckung. Natürlich stört es ihn, aber es überrascht ihn nicht. Mijirahs anschließende Anweisungen sind wie immer klar und werden von dem Techinker mit ruhig professioneller Bestätigung auch sogleich umgesetzt: "Aye aye, Captain. Verteile 20% Reaktorleistung auf die Sensoren und 80% auf den Antrieb. Passende Parameter gesetzt in 3, 2, 1... check.[1] Bleibe auf Standby und erwarte weitere Anweisungen."
 1. 1 EP auf den Sensor Operator. 4 EP auf den Pilot.
« Letzte Änderung: 21.03.2018, 18:12:48 von Tariq Al-Shamrani »

Amira Najjar

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #374 am: 21.03.2018, 16:12:13 »
"Okay, dann haltet euch mal fest", nuschelt Amira in Ihr Headset, so dass Sie nicht nur auf der Brücke sondern auch bei Tariq zu hören ist.
Kurz verschränkt Sie noch die Finger beider Hände ineinander und lässt diese kurz knacken bevor Sie mit der rechten Hand den Steuerknüppel und mit der linken Hand den Kontrollhebel für die Schubdüsen umfasst.

Nur wenige Millisekunden nachdem die Info von Tariq über den Lautsprecher kommt, dass er die Energie erfolgreich verteilt hat, drückt Amira den Hebel der Beschleunigung bis zum Anschlag nach oben und korrigiert Ihre Flugroute erst einmal so, dass Sie genau in die entgegengesetzte Richtung des fremden Schiffes fliegen.[1]
 1. 3 Erfolge
« Letzte Änderung: 21.03.2018, 16:12:57 von Amira Najjar »

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