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Autor Thema: 1. Aufgabe - Abartige Anomalien  (Gelesen 3436 mal)

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Oreat Bowlder

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #30 am: 03.01.2018, 20:57:58 »
Der Findling hatte den Managraphen an sich genommen, nachdem er sich unter seinen neuen Gefährten umgeschaut hatte. Wenn er die Klobigkeit des Kastens betrachtete, blieben sowieso nur Bhekk oder er über und da Bhekk sich als Mann der Wildnis und als Spürnase ausgab, würde ihn diese Gerätschaft nur behindern. Die beiden Favilla wirkten aufgrund ihrer körperlichen Statur nicht dazu geeignet und die Dame hatte sich weder ausgiebig geäußert, noch war sie bisher sonstwie in Erscheinung getreten. Dem wenigen aber konnte der Findling entnehmen, dass Managraphen tragen weder zu ihrem Forté, noch zu ihrer Lieblingsbeschäftigung zählte.
Zwar würde das massive Gerät auch den Gilryn behindern, immerhin führte er mit Vorlieben Waffen, bei denen er sein ganzes und massives Körpergewicht nutzen konnte, aber sie hatten keine kleineren Packtiere mitgenommen und der andere Gilryn wollte die Tiere nicht gefährden. Und als Beobachter wollte Oreat ihm nicht auch noch die Rolle des Packesels aufbürden. So übernahm er es selbst.

"Möglicherweise wird die Strahlung erst nach einigen Tagen wirklich ihre Wirkung entfalten, wenn sie bei der jetzigen Stärke bleibt.", mutmaßte der güldene Brocken als Antwort, widersprach aber nicht, die Tiere zurückzulassen. "Deswegen werden wir die Veränderungen wohl vor allem bei uns bekannten Lebens- oder Existenzformen entdecken, die hier seit einiger Zeit der Strahlung ausgesetzt waren. Der See ist dafür wahrscheinlich ein guter Anlaufpunkt, da dort die Strahlung - so hört man - am stärksten sei müsste. Mal ab, von dem schwebenden Gestrüpp, welches so aussieht, als würde die Erde es abstoßen."

Wenn er schon den Managraphen trug, wollte der Gilryn nicht auch noch vorangehen. Seine langsame Geschwindigkeit würde ihn sowieso an das Ende des Trosses verbannen und dass sie ihre Tiere jetzt zurückließen, würde ihre Reise nicht beschleunigen. Sie würden also wahrlich genug Zeit für Beobachtungen haben.

"Bis auf den Hügel und den See erscheint mir die Umgebung recht langweilig und nichtssagend. Möglicherweise befindet sich der spannende Part des Gebietes unter Tage. Südlich von hier beginnt das Gebirge, in dem meine Volksgenossen graben. Wenn sie auch anfangen zu schweben und von der Erde abgestoßen werden, wissen wir, dass wirklich etwas los ist." Der Gilryn lachte trocken und schabend, als er sich die Gilryn ähnlich der schwebenden Inseln vorstellte.
"Allerdings wundert mich, dass wir von so wenigen Tieren umgeben sind oder überhaupt gesehen haben. Wo sind die ganzen Menasus[1]? Bhekk, habt ihr da eine Vermutung?" Oreat Bowlder blickte auf den Managraphen und beobachtete, ob der Strahlungswert sich veränderte. "Vielleicht spüren sie die Strahlung oder sie hat sich in letzter Zeit noch etwas erhöht?" Der Gilryn zuckte schwerfällig die steinernen Schultern. "Wie dem auch sei. Wollen wir uns zuerst den See besehen oder gleich langsamen Schrittes zu den Höhlen wandern?"
 1. 
Zitat von: Thorgrimm
"Menasus [sind] recht große, storchenähnliche Vögel, die im hohen Gras dank ihres langen Schnabels und der scharfen Augen sehr gut jagen können."
« Letzte Änderung: 03.01.2018, 20:58:25 von Oreat Bowlder »
"Durchsichtig erscheint die Luft, so rein, // Und trägt im Busen Stahl und Stein. // Entzündet werden sie sich begegnen, // Da wirds Metall und Steine regnen." - Johann Wolfgang von Goethe, Gott, Gemüt und Welt

Alev

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #31 am: 04.01.2018, 06:42:31 »
Alev war ganz froh das der große Steinbrocken den Managraphen trägt, da das Gerät schwer aussah und Alev nicht gerade der stärkste war. Das Gerät würde Alev wohl auch eher behindern in seiner leichtfüßigkeit, denn wenn man sich versucht schnell zu bewgen um einer Gefahr aus zu weichen dann würde das dem Gerät bestimmt nicht gut tun.

Alev schaute sich neugierig in dem Gebiet um und war froh das er sich nach der langen Fahrt nun mal wieder die Beine etwas vertreten konnte.
"Was sagt denn der Managraph? Gibt es schon messbare Veränderungen?", fragte Alev nachdem sie ein paar Schritte gelaufen waren.
Auch Alev musste über die fliegenden Gilryn lachen; "Ja da geb ich dir recht Oreat, wenn so ein Brocken wie du plötzlich fliegt, dann stimmt bestimmt etwas nicht. Aber mal Spaß beiseite, du hast Recht hier sollten eigentlich viel mehr Tiere sein. Und ich Glaube nicht das wir diese alle aufgeschreckt haben. Wir sollten Augen und Ohren offen halten, denn hier ist etwas nicht ganz so normal wie es sein sollte. Wenn Ihr mich fragt, dann sollten wir erst einmal die Umgebung und das offensichtliche untersuchen bevor wir unter die Erde gehen. Also laßt uns erst einmal zum See gehen."

Bhekk

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #32 am: 04.01.2018, 18:56:36 »
Bhekk blieb die Reise über in sich gekehrt und beobachtete die Umgebung. Auf seiner Reise in die Stadt hatte er nicht viel von der Region gesehen und er hatte ja nichts anderes zu tun. Er genoss die Reise, denn wie die Echsen konnte er sich am Tag Sonnen und nachts reisen.

Er lauschte den Geschichten der anderen, dem Knirschen der Bewegungen der beiden Steinwesen, suchte zwischendurch etwas Essbares und ließ die Zeit einfach durch die Finger rinnen. Langsam veränderte sich das Land, als sie sich ihrem Ziel näherten. Bhekk überlegte, welche Taktik er anwenden konnte um gegen große Tiere zu kämpfen, die sich viel leichter und vermutlich auch schneller bewegen konnten, weil sie sich nicht so schwer fühlten. Er würde es sehen.

Und dann waren sie angekommen. E hatte nichts dagegen, wieder selbst zu laufen und er riss sich nicht darum, den Kasten zu tragen. Er verstand wenig von dieser magischen Strahlung, aber er fürchtetet dass es ihn nervös machen würde, wenn er dem Zeiger beim Anzeigen immer höherer Strahlung zuschaue musste.
Das Fehlen von Tieren war offensichtlich und auch die andern erkannten es schnell. "Tiere haben feine Sinne, sie merken wenn etwas an der Umgebung für sie nicht gut ist. Aber mit der Zeit passen sie sich auch an. Es wird hier sicher Tiere geben, irgendwo. Aber ob es auch Menasus gibt, keine Ahnung. Vielleicht können die auf ihren zwei Beinen nicht so sicher laufen wie Vierbeiner? Oder vielleicht bleiben sie immer in Regionen mit gleicher Strahlung, gerade für Raubtiere ist es wichtig, dass ihre Bewegungen sicher und gleichmäßig sind. Auch für Jäger auf zwei Beinen ist dies wichtig, also denkt daran, euer Schwert wird sich hier anders anfühlen du ein Sprung hier kann euch an eine ganz anderen Stelle bringe also zu Hause. Wenn einer von euch will können wir heute Abend mal einen kleinen Schaukampf machen, ich bin selbst gespannt wie sich meine Waffe hier anfühlt."

Als sie dann die schwebenden Bäume sehen, konnten blieb Bhekk stehen, hielt sich die Hand über die Augen um das Licht abzuschirmen  und beobachtete die Pflanzern eine ganze Weile. "Schaut mal, wie die sich fest krallen, als würde jemand versuchen sie am Schopf aus der Erde zu ziehen wie eine Rübe, und sie versuchen, es zu verhindern. Interessant. Ob es hier auch Bäume gibt, die so jagen?" Den letzten Satz hatte er mehr zu sich selbst gesagt, aber er würde das beobachten. Nicht das sie eines Morgens aufwachten und im Innern eines fleischfressenden Baums steckten.
"Zum See? Ja, warum nicht." Er überlegte einen Moment, er hatte eine Weile nicht so recht hin gehört, was ihr Beobachter gesagt hatte. "Kann man das Wasser eigentlich gefahrlos trinken? Und wie weit ist es noch bis zu der Höhle, ‘tschuldigung wenn ihr das schon gesagt habe, aber ich war eine Weile mit meinen Augen und Ohren woanders."

Ignaton

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #33 am: 07.01.2018, 12:42:27 »
Ignaton genoß die Fahrt über das Land. Oft genug war er nur zu Fuß unterwegs gewesen, da sein kleines Packtier das Gepäck getragen hatte.
Aber noch etwas Anderes fesselte seine Aufmerksamkeit, der Bericht aus der Gilde. Er konnte es nicht lassen, diesen immer und immer wieder zu studieren, wobei er allerdings mehr auf die Schrift als auf den Inhalt achtete.
Schließlich machte er sich daran, selbst einige Passagen abzuschreiben, um die Handschrift nachzuahmen.
Wer weiß, wozu es mal gut sein konnte, eine neue Handschrift erlernt zu haben.

Als sie in Yeochs Weite angekommen waren, schaute auch Ignaton sich erst einmal um.
Aber noch bevor sie weitere Schritte unternahmen, konzentrierte sich der kleine Favilla. Er begann tief die Luft einzusaugen und stieß diese dann heftig wieder aus, wobei er merkwürdige Geräusche von sich gab[1] Die hellen Linien auf seiner Haut fingen an zu pusieren und auf seiner Stirn bildete sich ein Zeichen. Die Luft um ihn herum wurde wärmer und wärmer und heller und heller.
Plötzlich gab es eine kleine Explosion, als Luft von Ignaton weggedrückt wurde, um seiner größeren Gestalt Platz zu machen.
Wo eben noch der kleine Favilla gestanden hatte, erhob sich jetzt eine schlangenartige Kreatur mit dem Oberkörper eines muskulösen Humanoiden.
"Ah, nun fühl ich mich ein wenig sicherer.", grinste diese.
"Wenn ihr wohlt, Oreat, kann ich jetzt auch den Managraphen nehmen. Dann habt ihr die Hände für eure Waffe frei.
Ich habe da andere Mittel."
Mit den letzten Worten schnellte der Kopf ein Stück weit fauchend nach vorne und das Schwanzende schlug krachend auf den Boden.
Zu den Vorschlägen, was zuerst begutachtet werden sollte, hatte Ignaton nicht viel zu sagen. Am Ende würde sie eh alles untersuchen, denn das war ja ihr Auftrag.
 1. Ignan, wers verstehen kann.
« Letzte Änderung: 07.01.2018, 12:43:22 von Ignaton »

Thorgrimm

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #34 am: 09.01.2018, 04:39:42 »
Obwohl der Magister ein Gilryn war und eigentlich bei allem auffiel, was er tat, so schaffte er es doch, sich im Hintergrund zu halten. Er nahm seinen Beobachtungsposten anscheinend sehr ernst und mischte sich schon jetzt so selten wie möglich ein. "Hmm..." machte der Steinmann, was fast so wie ein kleiner, rollender Stein klang. "Sicherheitshalber sollten sie das Wasser wohl abkochen. Ich bin mit ihrer Biologie nicht sehr vertraut aber soweit ich weiß, reagieren sie nicht sehr gut auf die Kleinstlebewesen, die in dem Wasser des Vhaduum leben." Während er das sagte, zeigte er auf den kleinen Hügel. "Um zu ihrer zweiten Frage zu kommen, Bhekk: Irgendwo dahinter sollte sich der Eingang zur Höhle befinden. Genaue Angaben haben wir nicht - wir müssen vielleicht etwas suchen."
Da alle sich einig waren, ging es erst einmal weiter in Richtung des Sees. Der Magister hielt sich hinter der Gruppe und begann während des kurzen Weges bereits, mithilfe eines großen Kohlestifts, Notizen in das Buch zu schreiben, welches sonst immer an seiner Hüfte hing. Ihr Weg führte die Gruppe durch das dichte Gras. Es wuchs stellenweise so hoch, dass die kleineren Personen, also Ignaton - wäre er nicht mit seinem Eidolon verschmolzen - und Alev, bis zur Brust verschwanden. Ab und zu wuchs etwas knorriges Gestrüpp zwischen dem Gras. Je näher sie alle dem Gebiet und dem Vhaduum kamen, desto mehr spürten sie auch die Veränderungen. Die Anomalie. Es war, als ob alles leichter wäre. Sie selbst, ihre Ausrüstung, ihre Waffen und sogar die Luft selbst. Als hätte sie hier eine ganz andere Zusammensetzung. Es war erfrischend aber auch ungewohnt. Der Körper würde Zeit brauchen, um sich an diese Veränderungen anzupassen.
Sie kamen dem Hügel und Vhaduum immer näher. Spätestens jetzt konnte jeder die Erdbrocken und daran haftenden Pflanzen sehen, die in der Luft schwebten. Suchend, ja fast bedrohlich, wurden Wurzeln ausgestreckt und in andere Brocken gebohrt. Sie konnten beobachten, wie sich ein Baum mithilfe seiner Wurzeln an einem vorbeischwebenden Brocken festsetzte und von diesem Moment an fortgetragen wurde. Fast schien es, als würden die Pflanzen so eine Möglichkeit gefunden haben, sich zu bewegen. Tiere waren hier allerdings noch immer nicht zu sehen.
Plötzlich ertönte ein tiefes Rumpeln, als habe die Erde Bauchschmerzen. Es wiederholte sich und wurde beim zweiten Mal von einem dumpfen Donnern begleitet. Die Favilla bemerkten zuerst, wie ihnen Erdreich entgegenflog. Es stieg einfach in die Luft. Es handelte sich dabei allerdings nur um kleine Erdbröckchen, Sandkörner und tote Pflanzenmaterie. Auch der Rest bemerkte das kurz darauf. Die Erde stieg in einem kleinen Gebiet auf und sie waren mittendrin. Noch bevor jemand reagieren konnte, brach ein Erdbrocken von der Größe eines Menschenkopfes aus der Erde und schwebte langsam gen Himmel. Ein Büschel Gras saß darauf. Die vielen Wurzeln, die aus dem Brocken herausguckten windeten sich wie wild und ähnelten dabei eher Würmern als etwas anderem.
« Letzte Änderung: 18.01.2018, 05:59:37 von Thorgrimm »

Alev

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #35 am: 09.01.2018, 06:57:39 »
Kurz bevor die Gruppe sich entschied los zu gehen holte Alev sein Notizbuch hervor und begann damit sich die ersten paar Notizen zur aktuellen Situation und Lage zu machen. Er war so in die ersten Notizen vertieft das er erst gar nicht bemerkte wie sich Ognaton neben ihm plötzlich verwandelte, erst als diese kleine Druckweööe der Luft sein Gesicht streifte schaute er erschrocken zur Seite "Huch, .. was war das denn? ... Oh, äh ja, ... netter Trick" sagte Alev der kurzfristig etwas verwirrt war.

Wärend sich die Gruppe dann weiter dem Phänomen näherte und sich die Umgebung spürbar veränderte, machte sich Alev weitere kurze Notizen bis zu dem Zeitpunkt als dieser Erdballen plötzlich kurz vor seinem Kopf vorbei schwebte "Ich Glaube wir haben gefunden wonach wir gesucht haben, denn das hier ist bestimmt nicht normal. Was sagt den unser Messgerät aktuell?" Instinktiev trat Alev erst einmal wieder ein paar Schritte zurück. "Ich weiß ja nicht wie es Euch geht, aber sollten wir uns vielleicht untereinander etwas sichern? Vielleicht mit einem Seil zusammen binden? nicht das plötzlich einer von uns davon schwebt.", fragte Alev etwas unsicher in die Runde.

Ignaton

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #36 am: 15.01.2018, 00:10:46 »
Ignaton schlängelte sich neben den anderen durchs Gelände. Er genoß es, wieder etwas mehr Überblick zu haben. Und außerdem war er schon eine Weile nicht mehr in seiner "Rüstung" gewesen.  Deshalb nutzte er Armin auch erst mal, um sich zu strecken und recken, damit das Eidolon etwas Bewegung bekam und sich ebenfalls umsehen konnte.

Das Gefühl des Leichterwerdens kannte er in ähnlicher Weise schon, denn immer wenn sich sein durchscheinendes Eidolon, Armin, um ihn bildete, wurde er ja auch ein Stück nach oben gehoben und hörte auf, seine eigenen Beine zu benutzen. Und doch war es etwas anders, denn nun wurde eben auch Armin leichter. Neugierig stieß sich Ignaton vom Boden ab, um zu sehen wie weit er springen würde.

Als der Baum sich einen Erdbrocken schnappte, überlegte der Favilla, ob er das nicht vielleicht auch mit Tieren machen könnte. Eingeklemmt in den Wurzeln würde es über kurz oder lang verenden, wenn es nicht den Baum selbst fressen konnte. Und dann könnte der Baum wohl auch Nährstoffe aus dem Kadaver ziehen.
Eine entsprechnde Bemerkung machte er an Alev, der sich ja Notizen machte.
Als dann die Bodenstücke langsam nach oben zu schweben begannen, griff er mit Armins Hand nach dem kopfgroßen Teil, um es aufzuhalten und sich genauer zu betrachten.

Oreat Bowlder

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« Antwort #37 am: 15.01.2018, 12:20:06 »
"Entweder ihr bindet euch an mich, oder aber wir schauen, wo uns die umkehrte Schwerkraft hinbringt?", rumpelte der Gilryn fragend, folgte dabei der Aufforderung und blickte auf den Managraphen, um die Strahlung im Auge zu behalten und über den aktuellen Wert und den Ausschlag des Gerätes zu berichten.

Der Gilryn blickte sich sorgsam um und überlegte, ob dieses schmerzende Knarren der Erde einen sichtbaren Grund hatte. "Ob es mit dem Verlauf der Höhle zusammenhängt? Und wir quasi nur die äußere Auswirkung der Anomalie sehen; dass sie alles in Leichtkraft[1] von sich abstößt? Also noch nicht einmal die ganze Wirkung. Ich bin wahrhaft interessiert, was die Ursache sein mag."

Oreat Bowlder war eher ein langsame Gestalt und instinktiv versuchte er das Ausmaß der Erdbewegung zu beobachten und sich gemächlich, forschend, prüfend an den Rand dieses Rumorens und Schwebens zu begeben, so dies möglich war. Doch er prüfte dabei auch, wie hoch diese aufsteigenden Stein- und Erdbrocken, die Grasplacken, wohl schweben würden. Gab es dafür eine Höhe oder wartete dort die gefühlte Unendlichkeit? Trieben sie gänzlich davon und fielen wieder herab?
Sein Blick und sein Verstand versuchten einzufangen, wo das Schweben am stärksten war, ob es stetig war, ob es wieder abriss, wellenförmig sich ausbreitete oder sich gar beschleunigte. Gemeinsam mit dem Managraphen versuchte er entsprechende Messungen vorzunehmen, die Ergebnisse direkt und tönern von sich brabbelnd.
 1. Oreat versucht ihr das Gegenteil von Schwerkraft wörtlich zu prägen.
"Durchsichtig erscheint die Luft, so rein, // Und trägt im Busen Stahl und Stein. // Entzündet werden sie sich begegnen, // Da wirds Metall und Steine regnen." - Johann Wolfgang von Goethe, Gott, Gemüt und Welt

Bhekk

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« Antwort #38 am: 17.01.2018, 18:21:27 »
Bhekk ging mit den anderen in die Richtung, er der ihr Ziel liegen sollte. Als er plötzlich das Gefühl hatte, leichter zu werden, gefiel es ihm zunächst nicht. Es war eine Art Kontrollverlust und wie er es vorhin bereits angesprochen hatte, würden seine Bewegungen hier völlig anders sein, als er es gewohnt war. Wenn sie angegriffen wurden könnte das zum Problem werden. Er war es gewohnt, sich auf seine Stärke und Reflexe zu verlassen und es passte ihm nicht, sich unsicher zu fühlen.

Aber als alles ruhig blieb bemerkte er etwas...unerwartetes. Er erwischte sich dabei wie er zu hüpfen begann, nur ein wenig, um auszuprobieren, was passierte. Und es machte Spaß, viel Spaß. Er war schon lange nicht mehr so einfach so hoch in die Luft gekommen. Er fühlte sich kurz wieder wie ein Kind, das einfach neugierig war und ausprobierte, was hier so alles möglich war. Es war ihm egal, ob die anderen ihn komisch ansahen, er wusste nicht mal, ob sie es bemerkt hatten, was er da tat.

Als sich dann aber die Steinbrocken in die Luft erhoben war es mit den ausgelassenen Hüpfern schnell vorbei. Sofort übernahmen seine Instinkte und die Vorsicht wieder die Kontrolle. Er wusste schließlich nicht, was genau passierte. Die Waffe in der Hand hätte er fast einen der Erdbrocken  zerteilt, hielt sich aber gerade noch zurück, als er bemerkte, dass es kein gezielter Angriff war.

"Mich würde auch interessieren, was der Kasten da anzeigt. Aber vom anbinden halte ich nichts, ich glaube ich bin sicher schwer genug um nicht gleich weg zu fliegen. Aber ihr habt nicht ganz unrecht, vielleicht solltet ihr hier einen Moment warten und wir Brocken", er sah dabei sich und Oreat an, "schauen uns da vorne weiter um."

Thorgrimm

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #39 am: 18.01.2018, 06:58:25 »
Bei der Betrachtung des Managraphen konnte Oreat feststellen, dass die Nadel der Anzeige ausgeschlagen hatte und sich im Moment wild zwischen 350 und 420 bewegte. Immer wieder stieg sie an aber fiel daraufhin wieder. Währenddessen stiegen Erde, Pflanzenpartikel und andere Stoffe immer weiter in den Himmel auf. Sie waren bereits so hoch gestiegen, dass man nur noch die größeren Brocken erkennen konnte. Es fiel allerdings auf, dass keine größeren Massen bewegt wurden. Der kopfgroße Erdbrocken war das größte Stück, welches gen Himmel stieg. Ignaton, der den Brocken griff und aufhalten wollte, bemerkte einen leichten Widerstand. Es fiel ihm aber nicht schwer, ihn am hochschweben zu hindern. Nur musste er dauerhaft gegen eine unsichtbare Kraft ankämpfen. Das Grummeln im Erdinneren wiederholte sich in unregelmäßigen Abständen.
"Leichtkraft. Eine einfache aber trotzdem passende Beschreibung der Anomalie." ließ der Magister vernehmen. Ein Grinsen in seinem Gesicht und ein flink geführter Kohlestift zeigten, dass er sich ebenfalls Notizen machte und nicht besorgt war. Interessiert sah er sich um, während Oreat seinen massigen Steinkörper langsam durch die Gegend bewegte. Nach einer Weile konnte er sich sicher sein, dass die Anomalie, deren Zeugen sie gerade waren, sich auf ein kleineres Gebiet beschränkte. Lief er einige dutzend Meter in eine zufällig gewählte Richtung, so bemerkte er, dass er irgendwann das Gebiet verließ. Der Managraph zeigte eine schwächere Strahlung und auch das Schweben der Erde fehlte dann. Die Brocken - und das konnte jeder nach einer Zeit sehen - stiegen nicht unendlich lange nach oben. Irgendwann stoppten sie und schwebten einfach in der Luft. Sie stiegen nicht mehr an aber fielen dann auch nicht mehr hinunter. Sie drehten sich um sich selbst oder begannen dann horizontal zu schweben. Die Höhe schien durch das Gewicht der Brocken bestimmt zu werden. So schwebten größere Brocken weiter unten, während kleine Erdteile und Partikel mit dem bloßen Auge schon nicht mehr zu erkennen waren.
Der Managraph zeigte bei der Bewegung des Gilryn immer wieder höhere oder niedrige Strahlung an und nach einigen Minuten war er sich sicher, dass es ein Zentrum gab, an dem die Strahlung am höchsten war. Die Vermutung, dass es mit dem Verlauf der Höhle zusammenhing, war naheliegend. "Sie machen bisher gute Arbeit. Weiter so." lobte der Magister. "Ich würde vor..." Der Gilryn wurde durch ein massives Rumpeln unterbrochen. Die Lautstärke war kaum auszuhalten und einen Moment schien die Erde selbst zu beben. Die Brocken in der Luft stiegen noch einmal ein ganzes Stück innerhalb kurzer Zeit an - begleitet von einem massiven Strahlungsanstieg laut dem Managraphen - und dann wurde es plötzlich still. Erde, Pflanzen und andere Dinge fielen auf den Boden und das Gefühl der Leichtigkeit verschwand fast augenblicklich, als habe es nie existiert. Lediglich ein leichter Schimmer blieb übrig. Wie ein Schatten.

Bhekk

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #40 am: 18.01.2018, 18:13:02 »
Bhekk folgte Oreat, lief hierhin und dort hin und versuchte dem Gemurmel des Steinmannes die relevanten Informationen zu entlocken. Zwischendurch fühlte er sich wie ein dressiertes Tier, dessen Herrchen zufrieden bestaunte, welche neuen Tricks es gelernt hatte. Aber er hatte gewusst, das sie beobachtet werden würden, nun durfte er sich nicht daran stören.

Und als die Erde dann erneut bebte war es plötzlich so, als hätte ihm jemand eine schwere Metallrüstung übergeworfen, als die Auswirkung der Anomalie plötzlich endeten. Automatisch sah er nach oben, um eventuell herab fallenden Erdbrocken auszuweichen.
"Das ist doch nicht normal. Vielleicht sitzt da ja ein riesiges Biest unter der Erde und pupst magische Strahlung, wenn es schlecht träumt." Als er das ausgesprochen hatte fürchtete er sofort, dass die anders das nicht lustig finden würden, er aber schon. Also lachte er selbst etwas und sah sich um.

"Lasst uns diesen Höhleneingang finden, bevor wir doch noch zu schweben beginnen." Also machte er sich auf die Suche.[1]
 1. Perception 24
« Letzte Änderung: 18.01.2018, 18:14:15 von Bhekk »

Alev

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« Antwort #41 am: 19.01.2018, 06:48:58 »
Alev macht sich weitere Notizen während seine Kollegen die Gegend näher erkunden und Messungen vornehmen sowie kleinere Experimente mit den fliegenden Steinbrocken vornehmen.

Als dann plötzlich das heftige Beben die Erde erschütterte sprang Alev instinktiv etwas zurück und wich geschickt den zu Boden fallenden Gegenständen aus.

"Uff das war knapp", sagte er als eine haaresbreite neben ihm ein größerer Brocken einschlug. "Nun vielleicht sollten wir wohl wirklich mal in der Höhle nachschauen, denn das ganze scheint ja wohl von unter uns zu kommen."

Oreat Bowlder

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #42 am: 19.01.2018, 08:00:50 »
Kleinere Bröckchen prasselten an der steinernen Haut des Oreats ab, größeren Brocken musste er nicht ausweichen, weil er sich beim Auflösen der Anomalie gerade wieder am Rand dieses Phänomens befand.

Auch dies notierte der Oreat akribisch zusammen mit den Messwerten, langsam und beständig schreibend, während er seinen Gefährten zuhörte. Und beiläufig über Bhekks Witzversuch lachend grummelte oder grummelnd lachte.
"Ich habe noch nichts vergleichbares wie diese Anomalie erlebt oder erinnere mich zumindest nicht daran. Sicher habe ich von den großen, schwebenden Inseln gehört und einige gesehen, die aufgrund dieser Kräfte - in größerer und stabilerer Art - wohl am Schweben gehalten werden.", verkündete Oreat, während er den Managraphen wieder fest umgriff und dessen Anzeigen im Blick behielt.
"Dennoch mahnen mich meine Sinne, dass wir in der Höhle besondere Vorsicht walten lassen. Wenn es hier bereits zum Schweben einzelner Erd- und Grasteile kommt, wird die Wirkung in einem begrenzten Raum, wie einer natürlichen Kaverne oder einem ausgebauten Stollen oder Gewölbe, durchaus heftigere Wirkungen haben können. Sei es durch die Größe der Bestandteile selbst, die zu Quetschungen und Abschürfungen bei Fleischlingen führen können, als auch - und viel wichtiger - dadurch, dass die Statik dieser Kavernen, Gewölbe und Stollen gefährlich verändert werden könnte und wir mit Einstürzen, verschütteten Wegen und ähnlichen Gefahren rechnen müssen."

Oreat rieb etwas Steinstaub von seinen goldenen Ornamenten. "Ich bin auch dafür, dass wir die Höhle suchen. Wir sollten dies aber gemessenen Schrittes und mit den notwendigen Sicherheitsmaßnahmen machen. Gleichwohl habe ich dafür auch Material eingepackt. Kleine Verschiebungen und Hindernisse werden wir beheben können und ich werde gerne dabei behilflich sein, uns vor derartigen Gefahren zu schützen. Wir Gilryn sind doch pseudo-natürliche Bergmänner. Die etwas unglückliche, aber nicht ganz unwahre Bezeichnung von Bergmaden haben wir doch nicht ganz grundlos bekommen." Des Gilryn Augen leuchteten einen kleinen Moment länger, scheinbar sein Äquivalent eines freundlichen, geständigen Lächelns.

Mit einem schwerfälligen, steinig knackenden Nicken deutete er an, dass er bereit war, Bhekk und Alev zu folgen. Dennoch überwältigte ihn ein Gedanke.
"Man stelle sich nur vor, wir wären in der Lage diese Leichtkraft und ihre Wirkungen zu verstehen, und es wäre Möglichkeit, diese Leichtkraft dann in Folge dessen magisch zu manipulieren. Welch mächtiges Kriegsgerät wäre eine solche Magie gegen die Macht der fliegenden Inseln, die ansonsten doch so unerreichbar und leicht zu verteidigen wirken. Die Natur, die Magie umfassend, ist doch ein ungeschlagen mächtiger Verbündeter und Feind zur selben Zeit."
"Durchsichtig erscheint die Luft, so rein, // Und trägt im Busen Stahl und Stein. // Entzündet werden sie sich begegnen, // Da wirds Metall und Steine regnen." - Johann Wolfgang von Goethe, Gott, Gemüt und Welt

Thorgrimm

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #43 am: 27.01.2018, 04:05:32 »
"Ein mächtiges Kriegsgerät, jawohl." prasselte es aus der Richtung des Magisters. "Wir können froh sein, dass noch niemand diese Kraft nutzen kann. Es würde zu einem zweiten, großen Krieg führen. Dabei erholen wir uns immer noch von dem ersten." Er stapfte etwas voran - sein tönernes Gesicht nachdenklich verzogen. "Aber sie haben eine interessante Frage aufgeworfen. Handelt es sich bei dieser Leichtkraft um die gleiche, die auch die Inseln zum Schweben bringt? Oder ist es etwas, dass dieser nur ähnelt? Wo genau liegen die Unterschiede? Diesen Fragen sollten sie im Laufe dieser Arbeit nachgehen." Der Gilryn lief weiter auf den Hügel zu. Lediglich Nereza blieb zurück, die lieber beim Wagen bleiben und die Lacretas beschützen wollte. Außerdem hatte sie so die Möglichkeit, die Gebiete zu erforschen, die etwas weiter von der Anomalie entfernt waren. Schließlich konnte man dadurch auch Einblicke über die Einflüsse gewinnen, die diese Leichtkraft auf die Gegend hatte.

Der Rest der Gruppe lief zusammen weiter. Ein weiteres dieser Schwebebeben, wie sie Magister Aerarius benannte, bekamen sie nicht zu Gesicht. Dafür aber die anscheinend dauerhaft anhaltende Leichtkraft um den Hügel herum selbst. Der Boden war hier recht kahl und uneben, da die Pflanzen, inklusive des Grases und einiger Erdbrocken, in der Luft schwebten. Das Vorankommen fiel aber trotzdem nicht besonders schwer. Nach einigen Minuten betraten sie eine Welt, wie sie sie noch nie gesehen hatten. Das Gefühl der Leichtigkeit breitete sich aus und entfaltete sich. Vor allem für die schweren Gilryn musste es sehr ungewohnt sein, sich so einfach fortbewegen zu können.[1] Zumindest der Magister hatte so seine Probleme und musste sich voll darauf konzentrieren, sich normal fortzubewegen. Es würde eine ganze Weile dauern, bis man sich an die veränderten Gesetze hier gewöhnt hatte aber dann konnte man es durchaus als großen Vorteil sehen. Während der Boden recht langweilig schien, war der Himmel erfüllt von allerlei schwebenden Dingen. Erdbrocken und Pflanzen schwebten scheinbar zufällig durch die Gegend. Hoch und runter oder in eine andere Richtung, als wären sie von einer unsichtbaren Kraft angestoßen worden.

Die Pflanzen - vor allem die Größeren, wie Bäume - konnte man nun auch genauer betrachten. Sie schienen tatsächlich ein Eigenleben entwickelt zu haben und ihre Wurzeln als Werkzeuge oder Gliedmaßen zu benutzen, um sich im Himmel langsam fortzubewegen. Vorstellungen von fleischfressenden, attackierenden Pflanzen bewahrheiteten sich allerdings nicht. Es kam durchaus vor, dass eine Pflanze samt Erdbrocken der Gruppe näherkam aber sie machte keinerlei Anstalten, anzugreifen. Zumindest schien es eine ganze Weile lang so. Die Gruppe hatte die Hügelkuppe erreicht und suchte nach dem Höhleneingang, als sich ein größerer Brocken der Gruppe nährte. Auf diesem Fels saß ein mächtiger Baum mit langen, dünnen Blättern. So groß wie der Baum war, musste er uralt sein. Im Vorbeischweben griffen die Wurzeln des Baumes, die aus dem Brocken herausragten und mindestens so breit und dick wie ein menschliches Bein waren, scheinbar willkürlich nach dem goldenen Steinmann.[2] Die anderen Wurzeln windeten sich wie Schlangen oder riesige Würmer in der Gegend herum. "Passen sie auf!" rief der Magister. Er versuchte seinem Volksmann zur Hilfe zu kommen aber wurde dabei von den Wurzeln des Baumes erfasst, die ihn fest im Griff behielten. Ihn von den Wurzeln zu befreien, würde nicht einfach werden.[3]
 1. Innerhalb des Gebietes der Anomalie erhöht sich die Bewegungsrate um 10 ft. oder 3m. Außerdem wird das Gewicht aller Personen/Gegenstände um ein Viertel reduziert.
 2. Reflexwurf und sicherheitshalber einen Stärkewurf bitte
 3. Stärke- oder Angriffswurf, wer dem Magister helfen will. Bin für kreative Vorschläge offen

Bhekk

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« Antwort #44 am: 27.01.2018, 19:26:40 »
Bhekk folgte den anderen uns sah sich nach Hinweise für die Höhle um. Allerdings erwartete er nicht, dass die Höhle irgendwo unter den Pflanzen versteckt lag, schließlich schwebte ein Großteil der Vegetation herum und schien kaum in der Lage zu sein, einen größeren Eingang zu verbergen.

Die Unterhaltung zwischen den beiden Steinmännern quittierte er mit einem leichten Kopfschütteln. Da hatten sich die beiden richtigen Gefunden. Aber es würde sicher in ihrer Beurteilung gut aussehen, wenn einer so klug über diese Sachen reden konnte. Er marschierte also weiter und hielt die Augen auf.

Auch wenn die fliegenden Pflanzen ungefährlich schienen, er blieb wachsam. Es konnte immer etwas passieren. Und daher war er nur wenig überrascht, als dann doch plötzlich eine Pflanze etwas tat, was für sie gefährlich wurde. Bhekk war nicht sicher, ob es Zufall war, vielleicht wollte sich die Pflanze ja einfach an dem "Stein" festhalten. Aber das war egal, die Wurzeln waren so stark, dass sie auch den Steinmännern gefährlich werden konnten. Er sah wenig Chancen, sich mit der Kraft des Baums zu messen, also nahm er sein beidhändiges Schwert und versuchte eine der Wurzeln, die den Magister fest hielt, durchzuschlagen. "Achtung, Kopf einziehen," rief er noch, bevor er zuschlug. Allerdings war das Holz härter, als er erwartet hatte und so blieb nur eine kleine Kerne zurück.[1]
 1. Angriff 21, Schaden 6
« Letzte Änderung: 27.01.2018, 19:26:53 von Bhekk »

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