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Autor Thema: 1. Aufgabe - Abartige Anomalien  (Gelesen 2969 mal)

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Bhekk

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #75 am: 01.05.2018, 17:25:30 »
Bhekk rappelte sich auf und ging ein Stück näher an die Kante, um nach unten zu sehen. Die Rampe war zwar etwas beschädigt, aber es würde schon gehen. Also machte er sich daran, nach unten zu steigen, er benötigte ja kein weiteres Licht.[1]. Als er unten angekommen war, schaute er sich zuerst einmal gründlich um, um nicht plötzlich von irgend etwas angegriffen zu werden[2], und sah dann nach Oreat.
 1. Klettern 23
 2. Perception 23, Dunkelsicht 18m
« Letzte Änderung: 01.05.2018, 17:26:38 von Bhekk »

Thorgrimm

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #76 am: 03.05.2018, 04:58:02 »
Langsam fand sich die Gruppe um den abgestürzten Oreat wieder zusammen und half dabei, ihn von Schutt und Steinen zu befreien, unter denen er regelrecht begraben worden war. Er hatte einiges abbekommen - das sah man ihm allerdings nicht direkt an. Nachdem er versorgt worden war[1] musste es weitergehen, denn sie hatten immer noch eine Aufgabe zu erfüllen und der Magister drängte zur Eile. "Ich habe den Managraphen beobachtet." rumpelte er. "Es scheint, als würde es bald wieder ein Beben geben, wie wir es an der Oberfläche bereits beobachtet haben. Der Unterschied ist, dass wir dieses Mal an der Quelle sind und es gefährlich werden könnte. Wir sollten also versuchen, vor dem Beben wieder hier herauszukommen."
Bhekk hatte sich während der Zeit bereits gründlich umgesehen. Hauptsächlich schien hier unten alles aus Pilzen, Myzel und Steinen zu bestehen. Er sah einige kleine Tierchen - hauptsächlich Insekten, Spinnen, Schaben und anderes, ekliges Ungetier. Größere Lebewesen entdeckte er auch auf den zweiten Blick nicht. Nichts lauerte ihnen auf und da sie nicht viel Zeit hatten, mussten sie weitergehen. Der Magister schlug vor, in Richtung des Lichtes zu laufen, welches von hier unten etwas größer aber immer noch weit entfernt schien. Zwar gab es dort irgendetwas Großes aber es war klar, dass sich dort wahrscheinlich die meisten Hinweise auf den Grund der Anomalie befanden. Und so machten sie sich alle auf den Weg.
Die Umgebung veränderte sich kaum. Ab und zu wuchs auch etwas dorniges, blattloses Gestrüpp aus dem Boden aber der Großteil der Organismen schienen Pilze zu sein. Der Boden war völlig von den weißen Wurzeln überwuchert.
Schon nach kurzer Zeit - einigen Minuten - entdeckten sie ein seltsames Bauwerk. Es war eine Säule mit einem Durchmesser von mindestens vier Metern, die bis an die Höhlendecke zu reichen schien. Verschiedene Metalle waren verarbeitet worden und insgesamt vier Leuchtröhren hatten vielleicht einmal Licht in jede Himmelsrichtung gespendet. Jetzt waren sie allerdings völlig verdreckt und teilweise von Myzel bedeckt. Einige Ventile und austretende Röhren deuteten auf einen verborgenen, dampfbetriebenen Mechanismus hin. Was es mit dieser riesigen Säule auf sich hatte, war nicht einfach herauszufinden.[2]
Während sie sich mit der Säule beschäftigten, fiel auf, dass der Boden hier nicht so stark mit Myzel bedeckt war, wie sie es gewohnt waren. Der Grund dafür waren tiefe Abdrücke in dem erdigen Höhlenboden.[3] "Hmm..." machte der Magister nur und sah sich kritisch um. Er zückte seinen Kampfstab und murmelte einige Worte, bis sein Körper für einen kurzen Moment von einer glänzenden Schicht umgeben war, die aber sofort wieder verschwand.[4]
 1. Ich weiß nicht, wer dich wie heilt aber damit es weitergehen kann, habe ich das alles mal übersprungen
 2. Knowledge (Engineering) oder ähnliches
 3. Spuren suchen/Überlebenskunst
 4. Zauberkunde 16: Mage Armor
« Letzte Änderung: 03.05.2018, 05:00:17 von Thorgrimm »

Ignaton

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #77 am: 05.05.2018, 12:17:24 »
Ignaton hatte, nachdem er sich angesehen hatte, was die anderen gemacht hatten, den Managraphen wieder aufgenommen und war ebenfalls die Rampe hinabgeschlängelt. Der schlangenartige Leib seines Eidolons machte ihm dies sehr leicht.
Unten angekommen, half es ebenfalls, daß Armin so kräftig war. So konnnten sie auch größere Steine von Oreat entfernen.
Als sie dann weitergingen ließ es sich der Favilla nicht nehmen, einige Proben der Pilze einzusammeln. Wahrscheinlich würden sie sie nicht hier untersuchen können, aber vielleicht später.
Als sie dann die Säule erreichten, stellte er den Managraphen wieder ab und zückte erneut seine Schreibsachen, um auch hier eine Skizze anzufertigen.

Bhekk

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #78 am: 05.05.2018, 21:45:42 »
Bhekk war froh das Oreat nichts schlimmes passiert war. Sobald die Steine fort geräumt waren, behielt er wieder die Umgebung im Auge. Zunächst widerte er dem Bodenbewuchs nur wenig Aufmerksamkeit, als sie dann aber weiter in Richtung des Lichts gingen und alles ruhig blieb, schaute er doch zunehmend nach unten.

Aber nicht lange, denn sie näherten sich zielstrebig dem Licht und Bhekk ging das alles zu schnell. Wer schnell ging war weniger aufmerksam, verursachte mehr Lärm und verriet so eindeutig seine Position. Also hielt er die ganze Zeit das Schwert in der Hand. Ihm war auch klar, warum der Magister sich eilte, daher sagte er nichts.

Als sie dann die Maschine erreichten, schaute er sich das Gerät nur kurz an. Ihn interessierten viel mehr die Pflanzen und natürlich die Spuren, die sie bald entdeckt hatten[1]. Und zwischendurch lauschte er immer wieder, denn was auch immer sie hier unten gesehen hatte, es musste ja irgendwo sein.
 1. Überlebenskust 27, Wissen natur 25

Thorgrimm

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #79 am: 11.05.2018, 03:18:08 »
Bevor es weiterging, sah sich Bhekk die Spuren noch einmal genauer an und ihm fiel schnell auf, dass die dutzenden Abdrücke im Myzel und Boden sehr ähnlich waren. Das was sie hinterließ, kam immer aus Richtung des Lichts, dem sie sich ebenfalls nähern wollten, drehte einmal eine Runde um die Säule und ging dann wieder. Dieser Vorgang musste aufgrund der Tiefe der Spuren und der Tatsache, dass sich dort kein Myzel mehr befand, bereits seit einiger Zeit regelmäßig wiederholen. Außerdem fand Bhekk heraus, dass die Spuren recht rund waren und keinem Abdruck entsprachen, den er je gesehen hatte. Er konnte nicht einmal mit Sicherheit sagen, dass es sich um ein Tier handelte. Doch was war es dann, dass hier in der Höhle herumlief?
Früher oder später würden sie es herausfinden, denn sie mussten sich diesem ominösen Licht und dem dazugehörigen Wesen nähern. Es ging weiter durch die Höhle. Bhekk betrachtete auch die Pflanzen und Pilze aber konnte bis auf die außergewöhnliche Größe und das hohe Aufkommen nichts Besonderes entdecken. Sie waren durch das viele Myzel lediglich sehr stark mit dem Boden verwurzelt. Er konnte sich sogar daran erinnern, den einen oder anderen Pilz schon einmal woanders gesehen zu haben.
Sie liefen weiter auf das Licht zu und konnten nach weiteren Minuten langsam aus der Ferne erkennen, dass es sich um eine Glaskugel handelte, die außerordentlich und ungewöhnlich hell leuchtete. Sie war an eine Betonwand befestigt und darunter befand sich eine dicke Stahltür. Die Wand gehörte sicherlich zu irgendeiner Konstruktion aber ohne weiteres Licht, verlor sich der Beton in der Dunkelheit und es war unmöglich zu sagen, was für Ausmaße die Konstruktion annahm. Bevor sie sich aber alle entscheiden konnten, wie es weitergehen sollte, vernahmen sie ein regelmäßiges Stampfen, dass an sehr schwere Schritte erinnerte.

Alev

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #80 am: 11.05.2018, 06:29:46 »
Alev half so gut wie es ging bei der Befreiung von Oreat. Danach war seine Aufmerksamkeit am ehesten auf den Turm gerichtet von dem sich einige Zeichnungen machte und ein paar Notizen anfertigte.
Als die Gruppe dann weiterging wurde Alev erst wieder so wirklich aufmerksam und wach als alle diese schweren Schritte vernahmen. Genau wie seine Begleiter schaute er sich um und versuchte im dunkeln zu erkennen woher die Schritte kommen und wer oder was diese Geräusche verursachte.

Bhekk

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #81 am: 19.05.2018, 14:20:07 »
Bhekk war sofort alarmiert, als er das Stampfen hörte. Aber er war neugierig, was sich hier unten befand.

"Dieses Wesen scheint hier an der Säule zu patrouillieren, vielleicht sollten wir ein Stück zurück gehen, um es nicht zu provozieren. Dann können wir vielleicht mehr erkennen und  müssen es nicht gleich erschlagen."

Er versucht anhand der Spuren abzuschätzen, wie viel Abstand sie benötigen würden, um einen größeren Abstand zur Route des Wesens zu gewinnen.

Thorgrimm

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #82 am: 22.05.2018, 04:29:32 »
Die Schritte kamen immer näher und das Stampfen wurde lauter. Unaufhörlich näherte sich etwas der Gruppe. Groß, langsam und schwer war es - das konnte man anhand der Spuren und den Geräuschen schon erkennen. Bhekk sah sich die Spuren noch einmal genau an und überlegte, wie weit sie zurückgehen sollten, um in Sicherheit zu sein. Er kam zu dem Schluss, dass ein wenige Meter entfernter Felsen ein guter Punkt war, um sich in sicherer Entfernung zu verstecken und gleichzeitig nahe genug zu sein, um zu beobachten. Als sie alle hinter dem Stein Stellung bezogen hatten, dauerte es nur noch wenige Sekunden, als das Wesen in den Lichtschein der grell leuchtenden Kugel trat.
Es handelte sich nicht um ein Tier oder ein anderes, bekanntes Lebewesen. Was sich der Gruppe zeigte, war eine groteske Mischung aus Maschine, Mensch und Pilz. Etwa zweieinhalb Meter groß musste es sein. Es bewegte sich mechanisch auf einem scheinbar festgelegten Weg in einiger Entfernung am Felsen vorbei. Einst hatte es sich wohl mal um eine Art mechanischen Anzug gehandelt. Ein breiter - nun von Rost zerfressener - Dampfkessel lagerte am Rücken des Dings und hatte die mechanischen Systeme wohl einmal mit Kraft versorgt. Der Anzug war wohl mal an einen großen Menschen oder Ambacti angepasst worden und hatte quasi eine Verstärkung und Verlängerung seines Körpers bedeutet. Man hatte sich in diesen Anzug hineingestellt und es so irgendwie geschafft, die mechanischen Gliedmaßen zu bewegen. Zwei große und breite Klauen waren perfekt für harte Arbeiten, wie das transportieren von schwerer Last, geeignet gewesen.
Nun stand in dem Anzug lediglich noch ein Skelett. Doch das auffälligste war der Pilz, der sich überall an der Maschine befand. Es sah fast so aus, als habe er Besitz davon ergriffen. Er entwuchs scheinbar dem Skelett und der Großteil des Pilzes befand sich dort, wo einmal der Oberkörper gewesen war. Von dort aus breiteten sich die Myzellen aus wie die Nerven und Blutbahnen des menschlichen Körpers. Wer oder was diesen Anzug nun steuerte, wurde auf den ersten Blick nicht klar. War der Anzug einfach autonom? War das Skelett irgendwie dazu fähig oder doch der Pilz? Fakt war, dass sich das Ding bewegte, obwohl es das nicht sollte. Es schien die Gruppe nicht entdeckt zu haben und war schon wieder auf dem Weg, die Patrouille fortzusetzen.

Oreat Bowlder

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #83 am: 22.05.2018, 14:32:22 »
Das Funkeln in den Augen des Gilryn, es war zurückgekehrt, als er die Symbiose aus Fungus, Ossa und Techne sah. Er regte sich wieder mehr, nachdem er nach seinem Sturz brütend und innerlich bebend sich einem tiefen und genervten Schweigen hingegeben hatte. All die Neugier und all das Verlassen auf die magikalischen Kräfte der Umgebung; eben noch im Bann der Leichtkraft, wieder eingeholt vom Schicksal der Schwerkraft. Wütend über sich, als Stein beinahe am Stein zerschellt zu sein, schwebte fortan eine fast fassbare Wolke des Ingrimms über der steinernen Stirn des granitähnlichen Ungetüms.

Es hatte eine Weile gedauert und er hatte sich im stillen Zwiegespräch mit sich selbst befunden, in diesem stattlich gerungen, ehe er sich wieder auf seine Umgebung konzentrieren konnte und mochte. Dieses symbiotische Wesen weckte sein Enthusiasmus und seine Neugier wieder, jetzt verhielt er sich gleichwohl vorsichtiger und folgte anstandslos Bhekk, als dieser sie in Sicherheit führte und hielt sich auch jetzt auf gebührenden Abstand.
Er hätte auch dem Wink mit dem Mittelgebirge folgen können, als der Meister sich seine magische Rüstung anlegte, doch noch folgte der Gilryn dem Vorbild nicht.

Stattdessen überlegte er, ob er ähnliche Symbiosen schon einmal beobachtet hatte. Er erinnerte sich an eine parasitäre Pilzart, die sich an Ameisen festsetzte und diese zu untypischen Verhalten und in den Untergang trieb. War es mit dieser Symbiose ähnlich?
Vorsichtig versuchte Oreat, zusätzliche Beobachtungen anzustellen[1].
 1. Perception 10
"Durchsichtig erscheint die Luft, so rein, // Und trägt im Busen Stahl und Stein. // Entzündet werden sie sich begegnen, // Da wirds Metall und Steine regnen." - Johann Wolfgang von Goethe, Gott, Gemüt und Welt

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