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Autor Thema: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten  (Gelesen 23343 mal)

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Mondragor

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Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
« Antwort #690 am: 11.07.2019, 16:09:48 »
Der Stein, der durch Jehannas Kräfte fast senkrecht nach oben flog, hatte im wahrsten Sinne des Wortes einen durchschlagenden Erfolg. Als die Kinetikerin nach oben blickte, konnte sie durch den Schäden des Trolls hindurch die Decke sehen - denn der Stein hatte ein faustgroßes Loch hinterlassen, als er beinahe ungebremst durch Gehirnmasse und Schädeldecke durchgekracht war. Eine Sekunde blieb der riesige Körper unbewegt stehen, dann kippte er wie von der Sense gefällt nach hinten. Noch bevor die dem Troll eigenen regenerativen Kräfte einsetzen konnten, beendete Solitaires Zauber Jehannas Werk: Dieser Troll, da war sie sicher, würde nicht mehr aufstehen.

Nur einen Augenblick später setzte auch Garridan dem anderen Troll mit seiner flammenden Klinge zu, der schmerzhaft aufschrie. Der Anblick seines Kumpanen gab ihm offenbar den Rest.
"THOG SICH ERGEBEN! KLEINE MENSCHEN AUFHÖREN, MIT FEUER UND STEINEN ZU WERFEN!"
« Letzte Änderung: 11.07.2019, 16:10:40 von Mondragor »

Solitaire

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Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
« Antwort #691 am: 11.07.2019, 21:55:22 »
Irgendwie fiel es Solitaire doch ein wenig schwer, mit dem Troll Mitleid zu haben. Wer wusste schon, wieviele "kleine Menschen" er hier bereits verspeist hatte. Aber andererseits konnte sie ihn jetzt auch nicht einfach weiter angreifen. Das war irgendwo auch falsch. Daher entschloss sie sich, etwas zu sagen.

"Also gut, Thog. Was sollen wir denn jetzt mit Dir machen, hmm?"

Rumar Endan

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Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
« Antwort #692 am: 14.07.2019, 04:44:43 »
Am liebsten hätte Rumar den Kampf irgendwie umgangen aber nun gab es kein zurück mehr. Da er seine magischen Reserven für den Kampf gegen die Oni aufbewahren wollte und die Trolle ziemlich gefährlich aussahen, hastete Rumar herüber zu Garridan und legte ihm die Hand auf die Schulter. Ein kleiner Teil Energie floss in den Mann herüber und bildete einen magischen Schild, der ihn möglicherweise vor Schaden bewahren konnte. Doch weiter kam es gar nicht, denn Jehanna fällte einen der Trolle innerhalb weniger Sekunden und der andere ergab sich sofort, nachdem er von Garridan verletzt wurde und den Tod seines Freundes mitansah.
Das war ja einfach gewesen. Doch was sollten sie nun mit Thog tun? Solitaire fragte den Troll selbst aber diese Kreaturen sollten ja nicht besonders schlau sein. Fesseln konnte man ihn auch nicht, denn die Fesseln würde er sicherlich einfach zerstören so kräftig wie er war. "Vielleicht können wir ihn irgendwo einsperren, bis wir uns um die Oni gekümmert haben." schlug Rumar schließlich vor. Eine abgeschlossene und verriegelte Tür sollte selbst ein Troll nicht so einfach kaputthauen können. Zur Not konnte Jehanna vielleicht noch Möbel vor die Tür stellen.
« Letzte Änderung: 14.07.2019, 04:52:46 von Rumar Endan »

Mondragor

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Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
« Antwort #693 am: 14.07.2019, 22:32:49 »
Der riesige Troll nickte eifrig und wirkte fast wie ein kleines Kind, wenn man für den Moment außer Acht ließ, welche blutrünstigen Kämpfer diese Kreaturen waren.
"Ja, ja. Thog einsperren. Ich bleiben ruhig, machen keinen Laut."

Arashi

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Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
« Antwort #694 am: 16.07.2019, 13:11:31 »
"Okay, das war einfach." denkt Arashi bei sich. Andererseits ist einer der Trolle auch sofort tod umgekippt, irgendwie kann er diesen Thog verstehen.

"Sag Thog, wieviele Menschen sind hier lang.", fragt der Druide, dabei zeigt er weiter den Gang entlang, den sie noch gehen müssen. "Und warum habt ihr sie hier durchgelassen? Oder warum ist Thog hier? Das ist keine Trollhöhle."

Garridan

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Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
« Antwort #695 am: 18.07.2019, 18:56:37 »
Garridan war ziemlich überrascht als der Troll anfing zu jammern. Und ein bisschen schade fand er es auch. Es war nun mal ein Troll, bösartige Kreaturen waren das und man sollte sie töten, wenn sich die Gelegenheit bot. Aber die anderen schienen ernsthaft zu erwägen, sich darauf einzulassen. Als dann aber Arashi versuchte, etwas über die Stärke des Feindes herauszufinden, hielt er sich zurück. Er glaubte zwar nicht, dass der Troll ihnen weiter helfen konnte, aber es war einen versuch wert. Danach konnte er immernoch protestieren.

Er versuchte Kontakt zu dem Schwert aufzunehmen, dies war eine interessante Gelegenheit, mehr über Suishen herauszufinden. "Was meinst du, sollen wir den Troll verschonen?" Insgeheim hoffte er auf einen Verbündeten.

Mondragor

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Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
« Antwort #696 am: 19.07.2019, 09:53:05 »
"Thog hier, weil Thog Geld bekommt. Thog aus Süden geflohen, und Goti gibt Thog Geld, um für Goti zu kämpfen. Ich euch kann geben Geld!" sagte der Troll hoffnungsvoll. Er wusste genau wie Arashi und die anderen, dass sein Leben nun alleine in ihrer Hand lag. "Thog lassen alle durch, die zu Goti gehören. Warum soll Thog das nicht? Aber wieviele durchgekommen sind, weiß Thog nicht. Wann? Wenn ihr wollt wissen, wie viele hier unten, dann denkt Thog Goti und Thorborg und Omoyani und paar andere Ninja, wo Thog Namen nicht weiß."

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