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Autor Thema: Logbuch des Kapitän  (Gelesen 3643 mal)

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Lazuli

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Logbuch des Kapitän
« Antwort #15 am: 03.03.2018, 21:14:16 »
Nach dem Frühstück und der Nachricht, dass ein Schiff gesichtet wurde, nun deutlich besser gelaunt, steht Lazuli neben Reya und versucht ebenfalls das fremde Schiff zu erkennen[1]. Hört sich an, als könnte sie bald schon Arbeit bekommen...
"Ich muss Rubia zustimmen. Wenn wir sie sehen, werden sie uns auch gesehen haben. Und falls sie uns an den Kragen wollen, sollten wir zumindest bereit sein. Auf deinen Befehl hin lasse ich gerne die Ballisten ausrichten und laden und bewaffne die Crew."
Sie selbst ist, wie inzwischen jeder weiss, immer für einen Kampf bereit. Eigentlich hofft sie beinahe, dass das andere Schiff den Kurs wechselt und auf sie zusteuert. Nach ihrer letzten Niederlage dürstet es sie nach einem kleinem Bisschen Rache und einem Sieg im Kampf.
 1. Wahrnehmung 15
Meine Wut ist ein Sturm und ich bin der Fels in der Brandung. - Ihr werdet alle an mir zerschellen.

Onnash

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Logbuch des Kapitän
« Antwort #16 am: 04.03.2018, 00:53:43 »
Als die Durchsage wegen des Frühstücks kam, machte sich Onnash auch daran etwas abzubekommen. Gemütlich machte er es sich mit seiner Portion auf dem Achterdeck an der Reling gemütlich. Als er aufgegessen hatte, meditierte er wie an den meisten Morgenden über seine Verbindung mit den Elementen und der Natur. Dabei versuchte er auch eventuelle Kraftlinien, die sich wie Adern durch die Welt zogen, in der Nähe und ihre Ausrichung zu erspüren.
Als er fertig war, war auch Wallar inzwischen dem Schiff so nah gekommen, daß man die einzelnen Federn seines weißen und goldenen Gefieders erkennen konnte. Wie meistens, wenn er nicht auf der Jagd war, glitt er auf Deckhöhe neben dem Schiff über die Wellen. Ein majestätischer Anblick, auch wenn der Roch noch nicht ausgewachsen war.
Onnash pfiff laut und der Vogel ließ sich zurückfallen, bis er hinter dem Schiff flog. Inzwischen hatten er und der Undine was jetzt folgte genug geprobt, daß es keine allzu großen Probleme mehr bereitete. Und auch die Steuermänner und -frauen hatten sich an den plötzlichen Windschwall gewöhnt. Denn plötzlich beschleunigte der Roch, um sich dem Schiff wieder zu nähern, und als er über dem Achterdeck war, bremste er extrem mit flatternden Flügeln ab, um dann etwas ungelenkt neben Onnash zu landen. Der kraulte dem Vogel das Gefieder und überprüfte, ob es ihm gut ging. "Na, mein Großer. Alles in Ordnung bei dir?", murmelte er dabei.
Als er sich überzeugt hatte, daß alles in Ordnung war, ließ er ihn sich ausruhen. Wallar hatte da so seine eigene Methode, es sich auf dem Deck bequem zu machen und zu schlafen.

Als die Meldung des gesichteten Schiffes kam, war auch Onnash neugierg, der sich bisher den Wind um die Nase hatte wehen lassen, wenn er nicht gerade irgendwo mit anpackte.
Auch er spähte immer mal wieder zu der fernen Silouette hinüber, von der man eigentlich nicht mehr als die Segel sehen konnte[1].
Um eine Bewaffnung machte er sich noch keine Gedanken. Sie waren noch zu weit weg und seine Naturkräfte hatte er immer bei sich. Auch Wallar konnte erst mal ruhig weiterschlafen.
Allerdings überlegte der Undine, ob er sich nicht in anderer Form dem Schiff nähern sollte, um es auszukundschaften.
 1. Wahrnehmung: 34

Reya

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Logbuch des Kapitän
« Antwort #17 am: 04.03.2018, 01:52:47 »
"Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis wir nahe genug dran sind," meint Reya gelassen.

"Aber natürlich werden wir uns auch für den Fall, dass das Schiff ein Feind ist, bereitmachen, sobald es nötig wird. Wie ich ja bereits sagte, sobald wir herausfinden können, was das für ein Schiff ist, besprechen wir nocheinmal das Vorgehen. Bis dahin bleiben wir auf unserem Kurs, da wir ihnen auch keinen Grund geben müssen, uns als Aggressoren anzusehen, denn dieselben Fragen werden sie sich genauso stellen wie wir. Außerdem zeigt das Beibehalten unseres Kurses auch an, dass wir uns vor ihnen weder fürchten noch verstecken müssen."

Natürlich konnte jedes Schiff hier draußen eine Gefahr sein. Aber sie waren nunmal keine Piraten und ehrliche Händler zu überfallen, um schnell an Gold zu kommen, kam für Reya auch nicht in Frage.

Rolf1977

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Logbuch des Kapitän
« Antwort #18 am: 04.03.2018, 12:21:15 »
Als die Black Crow dann noch etwas eine Stunde den Kurs beibehält (lila Pfeil) können alle erkennen das es nicht nur ein Schiff ist was da am Horizont kreutzt. Ihr könnt zwei Schiffe erkennen die kurz hintereinander her fahren das hintere (grüner Pfeil) welches Ihr zuerst erkannt habt kann Rubia leider nicht erkennen unter welcher Flagge es fährt. Das vordere Schiff (blauer Pfeil) ist nach Rubias Meinung ein Schiff des Königreich.

Eine viel erschreckendere Entdeckung machen jedoch Reya, Ninthalor und Onnash, denn es nähert sich noch ein drittes Schiff (schwarzer Pfeil) und das Schiff ist eindeutig auf Abfangkurs zu dem Führungsschiff, und es ist selbst auf diese Entfernung eindeutig zu erkennen das es sich um ein Schiff der Handelsgilde handelt und diese garantiert nicht mit den Schiffen handeln will, denn diese Kriegsschiff dient nur zu einem Zweck ... es soll alle Feinde der Handelsgilde versenken.

Die Schiffe werden wohl in etwas zwei Stunden aufeinander treffen. Die Black Crow könnte wenn sie sich etwas beeilt und den Kurs leicht korrigiert ebenfalls in zwei Stunden zu den Schiffen aufschließen. Alle sind sich der Meinung das die Black Crow bisher bestimmt noch unentdeckt ist da die beiden Schiffe garantiert volle Konzentration auf das Schiff der Handelsgilde haben. Das Schiff der Handelsgilde hat die Black Crow bestimmt ebenfalls noch nicht entdeckt da die Black Crow einfach noch zu weit weg ist und von den beiden Schiffen aktuell noch verdeckt wird.

Reya

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Logbuch des Kapitän
« Antwort #19 am: 04.03.2018, 12:58:11 »
Nachdem die Lage nun klarer ist, gibt Reya schließlich auch das Kommando, den Kurs zu ändern und auf direktem Wege zu den anderen Schiffen aufzuschließen.

"Wir dulden keine Schiffe der Handelsgilde in diesen Gewässern und Schiffe des Königreichs sind unsere Verbündeten, sofern sie sich uns gegenüber nicht feindselig verhalten. Also sollten wir ihnen helfen und dieses verdammte Gildenschiff versenken!"

"Rubia, bring die Black Crow in die Nähe der beiden Königreichsschiffe, aber so, dass wir das Gildenschiff umkreisen und uns in dessen Rücken positionieren können."

"Lazuli, mach die Seesoldaten bereit. Bemannt die Ballisten und haltet eine Entermannschaft bereit."

Rubia

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Logbuch des Kapitän
« Antwort #20 am: 04.03.2018, 22:37:55 »
Rubia verzieht einen Moment das Gesicht- schöne Verbündete. Kulturlose Narren, die sogenannten "Königstreuen". Die meisten Bewohner der Insel sind für sie nicht mehr als weltfremde Narren, die vor der Realtität geflohen sind. Aber ja. Sie sind vermutlich das, was Verbündeten am Nächsten kommt. Also beginnt sie das Ruder zu drehen- der Mannschaft Befehle zuzubellen, die Segel anzupassen, den massiven Rumpf des schlanken Schiffes auf Kurs zu bringen- mit einem gewissen Hochgefühl, dem Gefühl, bald wieder im Kampf zu stehen, endlich wieder ein echtes Gefecht zu erleben.
Wenn du ihre Zuneigung verdient hast,
wird die Katze dein Freund sein, aber niemals dein Sklave.

Onnash

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Logbuch des Kapitän
« Antwort #21 am: 05.03.2018, 00:51:34 »
Da Onnash sich nicht unbedingt als einen der Kämpfer betracht, schließlich ist er der Schiffsarzt, hilft er lieber bei den Segeln oder den Trägerketten für die Munition der Balisten. Eine zusätzliche Hand kann nicht schaden.
Wie er es gelernt hat, stimmt er bei der gleichgerichteten Arbeit einen Shanty an, auch wenn er nicht der beste Sänger ist. So geht das Werk gleich viel leichter voran.

Lazuli

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Logbuch des Kapitän
« Antwort #22 am: 05.03.2018, 08:26:40 »
"Aye!" salutiert Lazuli, zieht daraufhin mit erstaunlicher Leichtigkeit ihren grossen Zweihänder und stellt sich in der Mitte des Hauptdecks hin. Als wäre ihre Waffe ein Dirigierstock, weist sie damit die Männer an ihre Positionen.
"Ihr habt den Kapitän gehört! Ballisten gen' Steuerbord ausrichten, spannen und laden! Danach holt sich jeder der nicht an den Segeln oder Ballisten steht eine Waffe aus der Kammer und besammelt sich bei mir!"
Sie wird das Enterkommando gerne leiten - und dies nicht mit Befehlen, sondern als gutes Vorbild. Sie blickt über die Schulter zu Rubia. "Du siehst aus als möchtest du deine Krallen wetzen - bist du auch mit dabei?" fragt sie und meint dabei natürlich ihr Enterkommando. Auch wenn sie der Meinung ist, dass ihr im Kampf keiner an Bord das Wasser reichen kann - die Katzenfrau ist zumindest verdammt nahe dran.
Meine Wut ist ein Sturm und ich bin der Fels in der Brandung. - Ihr werdet alle an mir zerschellen.

Ninthalor Elawarin

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Logbuch des Kapitän
« Antwort #23 am: 06.03.2018, 16:45:23 »
Als das Schiff der Handelsgilde gesichtet wird, beginnt an Deck Unruhe auszubrechen. Befehle werden gebrüllt, die verschiedenen Mannschaftsmitglieder traben übers Deck und alle bereiten sich auf das anstehende Gefecht vor. Ninthalor räumt in aller Ruhe seine Schreibsachen zusammen, wohl darauf achtend, dass der Brief nicht verwischt. Danach begibt er sich unter Deck, wo neben seinem Schlafplatz seine Truhe steht. Er schließt diese auf, verstaut den Stift und die Tinte und steckt den Brief in den Schriftrollenkasten. Ich schreibe ihn später zu Ende. Hoffentlich wird er nicht zu lang. denkt Ninthalor als er seine Truhe verschließt und den Schlüssel wieder an der Kette um seinen Hals befestigt. Danach greift er kurz in seinen Rucksack und zieht einen Beutel Krähenfüße und zwei Federn heraus. Den Beutel befestigt er am Gürtel, die Federn werden in einer Gürteltasche verstaut.

Zufrieden richtet er sich auf, zieht seinen Gürtel noch einmal fest und begibt sich zurück an Deck. Es herrscht immernoch geschäftiges Treiben, aber es war noch genug Zeit. Ninthalor machte sich daran, dem Rest der Mannschaft dabei zu Helfen, das Schiff gefechtsbereit zu machen. Nur ab und zu warf er noch einen Blick auf das immer näherkommende Schiff der Handelsgilde.[1]
 1. Wahrnehmung 21

Rubia

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Logbuch des Kapitän
« Antwort #24 am: 10.03.2018, 12:24:36 »
Nur mit Mühe unterdrückt Rubia ein Fauchen in Richtung des Elementarwesens. Atmet durch, während ihre Krallen sich unwillkürlich in das Holz des Steuers graben, jeder Muskel angespannt, fiebernd darauf, endlich wieder im Kampf zu stehen, endlich wieder ihre Kraft Mann gegen Mann zu stehen- die Luft vom Geruch nach Blut und Eisen erfüllt. So grollt ihre Stimme, als sie antwortet, als sie die Worte herauspresst, sich zwingt, Worte und nicht Waffen zu wählen. "Das ist meine Aufgabe. Den Trupp führen. Den Kampf gewinnen. Sie alle zurück in ihre Mauselöcher treiben." Mit etwas mehr Kraft als nötig bringt sie das Schiff weiter auf Kurs- Abfangkurs. Jagdkurs. Kurs zum Entern.[1] "Endlich wieder zurück in der Schlacht... endlich ein Ende der Langeweile. Endlich wieder Beute." Leise klirrt das Metall des leichten Harnisch an ihrer Brust, Teil der inzwischen etwas abgetragenen Uniform der Armee- aber immer noch eine ebenso effektive wie leichte Rüstung, ein Geschenk zu einer Beförderung, die lange vergangen ist. Heute würde sie gegen Männer in der selben Uniform kämpfen. Und sie freute sich darauf.
 1. Schwarze Krähe auf N19- Schach!
Wenn du ihre Zuneigung verdient hast,
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Rolf1977

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Logbuch des Kapitän
« Antwort #25 am: 10.03.2018, 15:48:23 »
Rubia schafft es die Black Crow auf den gewünschten Kurs zu steuern den die Kapitänin Reya angesagt hat. Das verschafft fast allen an Bord einen etwas besseren Blick auf das bevorstehende Schachtfeld. Bis auf Rubia können alle mittlerweile die Namen der beiden Schiffe lesen da diese am Heck in großen Buchstaben eingraviert wurden. Das Segelschiff (grüner Pfeil) trägt den Namen Green Bay, während der große Dreimaster (blauer Pfeil) den Namen Titan trägt und eindeutig zum Königreich gehört.

Die Green Bay scheint dem Kampf wohl eher etwas aus zu weichen. Das Schiff muß wohl schwer beladen sein, denn es liegt tief im Wasser. An Bord scheint große Hektik ja schon fast Panik zu herrschen. Ihr könnt keine Bewaffnung an dem Schiff erkennen, es scheint wohl als reines Frachtschiff eingesetzt zu sein. Scheinbar versucht die Mannschaft auch etwas Tempo raus zu nehmen und das Schiff wird langsahmer.

Ganz anderes sieht das Bild auf der Titan aus. Hier ist zwar auch viel Betrieb an Bord zu erkennen doch sieht das ganze sehr organisiert und strukturiert aus. Die Mannschaft scheint sehr Disziplinert zu sein und wohl auch gut bewaffnet zu sein. Ihr könnt einige Armbrustschützen erkennen die schon Ihre Stellungen eingenommen haben. Das große Kriegsschiff ist mit Geschütztürmen an beiden Seiten und auch an Heck und Bug ausgerüstet die jeweils mit leichten Ballisten bestückt sind. Des weiteren könnt Ihr erkennen das an der Backbord und an der Steuerbordseite jeweils zwei Reihen mit je 6 schweren Balisten untergebracht sind. Die Titan setzt eindeutig Kurs zum Entern auf das Schiff der Handelsgilde.

Vom Schiff der Handelsgilde könnt Ihr nicht viel erkennen da es noch zu weit weg ist. Die Einzige die auf diese Entfernung schon etwas erkennen kann ist Reya. Doch Reya wünscht sich wohl das Sie es lieber nicht gesehen hätte, denn was Sie dort sieht gefällt Ihr überhaupt nicht. An Bord treiben sich jede Menge wilde Orks rum die bis an die Zähne bewaffnet sind, sowie Differse Skelette die ebenfalls gut bewaffnet sind. Als Ihr Blick dann zum Heck wandert um zu sehen wer das Schiff steuert traut Sie Ihren Augen kaum, denn dort steht ein grob Humanoid aussehender Lehmklumpen . Reya hat bisher noch nie einen solchen Lehmgolem gesehen. An Bewaffnung kann Reya sehen das auch das Schiff der Handelsgilde mit Geschütztürmen ausgerüstet ist und zusätzlich noch eine Ramme besitzt. Das Schiff ist an jeder Seite mit zwei Reihen zu jeweils 10 Kanonen ausgerüstet. Das Schiff der Handelsgilde sucht ebenfalls eindeutig den Kampf.
« Letzte Änderung: 11.03.2018, 13:58:08 von Rolf1977 »

Lazuli

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Logbuch des Kapitän
« Antwort #26 am: 13.03.2018, 07:55:04 »
"Meine Rede.", nickt Lazuli auf Rubias Antwort. Das hat sie sich schon gedacht. Zufrieden sieht sie mit an, wie sich die Black Crow kampfbereit macht.

Ja näher sie dem Schiff schliesslich kommen, umso aufgeregter wird Lazuli. Nicht dass es einen grossen Unterschied machen würde mit wem sie es zu tun haben, aber sie kann es kaum erwarten ihre Klinge mal nicht zu Übungszwecken zu schwingen. Und natürlich sich ein weiteres Mal an der Gilde zu rächen. Die Erinnerungen an deren Gastfreundschaft bringen ihr Gemüt stets zum kochen.

"Seht ihr schon etwas?" fragt sie in die Runde. Vielleicht haben die anderen ja die besseren Augen als sie.
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Reya

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Logbuch des Kapitän
« Antwort #27 am: 13.03.2018, 08:33:22 »
"Hinten am Steuer steht ein Golem," antwortet Reya auf die Frage Lazulis. "Das Ding muss nicht schlafen, daher ist es für den Job wahrscheinlich ganz gut geeignet. Ein magisches Konstrukt, das wahrscheinlich nicht ganz ungefährlich sein wird. Ein harter Brocken. Wenn ihr wollt, könnte ich uns mit einer kleinen Truppe, maximal noch drei, direkt dorthin bringen und dann hoffentlich dafür sorgen, dass die Mannschaft erstmal unten an Deck bleibt und wir ungestört sind. Alternativ könnte ich auch versuchen, das Konstrukt ersteinmal zu beschäftigen, so dass es uns nicht angreifen kann und auch nicht mehr das Schiff steuern kann. Zumindest für eine kurze Zeit. Allerdings könnte der Erschaffer des Konstrukts auch an Bord sein, das wird dann ein durchaus mächtiger Magier sein, der da vielleicht ein Wörtchen mitreden möchte. Das sollten wir nicht vergessen. Aber wir werden uns mit dem wohl so oder so auseinandersetzen müssen. Wenn wir es schaffen, das Steuer des Schiffs unter Kontrolle zu bringen oder zu zerstören, würde uns das auf jeden Fall einen großen Vorteil bringen, denke ich."

"Hayley?"

Als Reya den Namen ihrer Vertrauten ruft, kommt das kleine Wesen auch sofort herbeigeflattert.

"Ich habe eine Aufgabe für Dich. Schnapp Dir ein Stück Holz und ein weißes Tuch, mach daraus eine Fahne und flieg rüber zu dem Kriegsschiff des Königreichs, um ihnen mitzuteilen, dass wir ihnen helfen werden, was ich über den Steuermann herausgefunden habe, und was wir vorhaben. Komm anschließend wieder zurück."

Eifrig nickend flitzt Hayley sofort los, um sich eine kleine, weiße Fahne zu basteln.
« Letzte Änderung: 13.03.2018, 08:56:31 von Reya »

Rubia

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Logbuch des Kapitän
« Antwort #28 am: 13.03.2018, 22:32:41 »
"Reya. Die Titan liegt schwer im Wasser. Schwer beladen. Wir mögen zwar keine Freunde der Handelsgilde sein- und wir werden diese Bastarde auch als Erstes zerlegen. Aber... das Schiff des Königreichs. Es ist vermutlich bis zum Rand mit Waren voll- und die Crew wird nicht von Luft und Wasser am Leben gehalten. Wir sollten uns überlegen uns bei ihr ebenso zu bedienen." brüllt die Katzenfrau über die Gicht ihrem Kapitän zu. "Ein fairer Tausch- unsere Kampfkraft gegen ihre Ladung? Was meinst du?" Ihre Augen blitzen inzwischen in Erwartung eines Kampfes- immer wieder schnellen die Krallen vor, nur um sich im nächsten Moment nervös wieder zurückzuziehen, jedes Mal Spuren im Holz hinterlassend.  Sie muss sich beherrschen, nicht das Ruder so herumzureissen dass sie direkt auf das Kriegsschiff zusteuern- ihr Schiff nicht auf Rammkurs zu bringen und einfach über die Trümmer an Bord zu springen. Früher hat sie selbst solche Schiffe, wie ihnen gegenüber steht, befehligt- und umso mehr wurmt es sie, dass jetzt jemand anderes den Befehl über ein solches, stolzes Schiff hatte. Nein. Sie würde sich im Kampf gegen ihre einstigen Verbündeten nicht zurückhalten. Kein Stück.
Wenn du ihre Zuneigung verdient hast,
wird die Katze dein Freund sein, aber niemals dein Sklave.

Onnash

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Logbuch des Kapitän
« Antwort #29 am: 14.03.2018, 00:06:56 »
Noch einmal hilft Onnash beim Trimmen der Segel, bevor auch er sich für den Kampf bereit macht.
Er überläßt die Segel den dafür zugewiesenen Seeleuten und begibt sich aufs Heck zu Wallar, der immer noch gemütlich vor sich hindöste. Leicht strich er dem Vogel durchs Gefieder und kraulte die weichen Flaumen darunter.
Als er Reyas Worten lauscht, lächelt er leicht.
"Wir können auch einfach versuchen, ihn ins Meer plumpsen zu lassen. Ich hab hier jemanden, der sich dazu bereit erklären würde.
Und wenn du möchtest, kann ich versuchen, daß Schiff Leck schlagen zu lassen."

 

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