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Autor Thema: Episode III - Der lange Pfad zum Ziel  (Gelesen 19957 mal)

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Derek Vonn

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Episode III - Der lange Pfad zum Ziel
« Antwort #330 am: 03.06.2019, 23:28:43 »
Derek hatte die gesamte Zeit über sein bestes gegeben, um Buzz' Anweisungen auszuführen, und je länger er mit ihr arbeitete, desto froher war er, dass die Verpine sich jetzt der technischen Belange hier im Schiff annahm. Es war leicht zu erkennen, dass sie wusste, was sie tat, und so gingen die Arbeiten auch entsprechend flott voran, und schon bald war das Shuttle ihr zufolge auch wieder startbereit.
"Wir sollten auf jeden Fall zusehen, dass wir startklar sind, bevor wir uns weiter vom Shuttle entfernen." stimmte der Mensch Buzz' Plänen zu. Als er dann jedoch die Funksprüche der anderen hörte, fand er es an der Zeit, ein Machtwort zu sprechen.
"OK, ihr habt die direkte Umgebung abgesucht, jetzt treffen wir uns alle am Shuttle, sorgen dafür, dass es startbereit ist, und dann können wir zusammen weitersuchen. Die paar Minuten werden wir ja wohl noch erübrigen können. Hat denn keiner von euch mal einen Trid-Roman gesehen? Wenn die Helden sich trennen, passiert IMMER irgendetwas Schlimmes."

Woh Zsar

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Episode III - Der lange Pfad zum Ziel
« Antwort #331 am: 06.06.2019, 10:09:11 »
"Ai,Ai." erwidert Woh Zsar knapp. Das er tatsächlich etwas eingeschüchtert ist, von Dereks Worten, versucht er mit einer möglichst zu verbergen. Schon in seiner Heimat hatte der Mensch gute Führerqualitäten und eine gewisse Ehrlichkeit gezeigt, dass er ihn auf jeden Fall respektierte.

Sein Blick geht zu Barret. Das weiter Erkunden musste wohl noch etwas warten. Dafür würden sie aber bald mit allen und der gesamten Ausrüstung die Erkundung fortführen. So überließ er das Terminal wieder sich selbst und stapfte langsam zurück.

« Letzte Änderung: 06.06.2019, 10:23:27 von Woh Zsar »

Liana Dunham

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Episode III - Der lange Pfad zum Ziel
« Antwort #332 am: 06.06.2019, 11:05:40 »
Als Liana die Strenge in Dereks Funkspruch wahrnahm musste sie tatsächlich für einen kurzen Moment lächeln.
Der gelackte Schnösel mit seiner adretten Kleidung konnte also tatsächlich auch einen militärischen Befehlston an den Tag legen, und das auch noch ziemlich überzeugend. In Ihren bisherigen Gesprächen hatte sie ihn stets als etwas zu nett und zuvorkommend empfunden. Umso besser, dass er in Krisensituationen auch durchaus ein anderes Gesicht zeigen konnte, was ihm bei Liana sogleich einige neue Symphatiepunkte einbrachte.

Sie schob das Lächeln beiseite und antwortete kurz und knapp auf Dereks Funkspruch.
"Verstanden, sind auf dem Rückweg."
In diesem Moment setzte sie sich auch gleich in Bewegung um an der Seite von Woh Zsar und Barret zurück zum Schiff zu gehen.

Derek Vonn

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Episode III - Der lange Pfad zum Ziel
« Antwort #333 am: 06.06.2019, 12:23:42 »
Derek stieß einen leichten Seufzer der Erleichterung aus, als er die Antworten der anderen vernahm. Immerhin liefen jetzt nicht alle kopflos durch die Gegend und stießen womöglich in ein Wespennest, noch bevor sie ihr "Fluchtfahrzeug" bereit hatten.
"Hab ich den Plan richtig verstanden?" fragte er Buzz. "Wir räumen das Geröll aus dem Weg, machen einen Teststart, um sicherzugehen, dass wir hier zur Not schnell wegkommen, und dann widmen wir uns der Umgebung? Oder gibt es noch etwas Wichtiges, was wir vorher am Shuttle reparieren müssen?"

Gemeinsam traten sie schließlich nach außen, wo Xiara bereits damit begonnen hatte, die ersten Brocken mit Hilfe der Macht zur Seite zu bewegen. Auch Derek versuchte, seine Kräfte auf diese Weise einzusetzen, aber merkte schnell, dass er zu ungeübt war und nur kleinere Brocken levitieren konnte. Unzufrieden mit dieser Erkenntnis krempelte er die Ärmel nach oben und begann lieber damit, selbst Hand anzulegen: Auf diese Weise war zumindest er schneller, als wenn er die Macht nutzte, und etwas Schweiß würde ihn auch nicht umbringen.
So waren die drei gemeinsam mit Aufräumen beschäftigt, als die drei Kundschafter wieder zu ihnen stießen.

Xiara

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Episode III - Der lange Pfad zum Ziel
« Antwort #334 am: 06.06.2019, 20:15:30 »
Xiara konzentrierte sich auf die vor ihr liegende Aufgabe. Sie versuchte die Ablenkungen auszublenden, die dumpfe Stimmung und die Rufe ihrer Gefährten. Aber da war noch etwas, etwas das sich nicht so leicht ausblenden ließ. Ein ständiger Begleiter, wenn sie die Macht zu bündeln versuchte. Unterstützung, einen schnellen Erfolg versprechend. Es dauerte eine Weile, in der die Falleen einfach nur dastand und mit ihren Augen die Trümmerteile fixierte. Langsam bildeten sich Schweißperlen auf ihrer Stirn, die vor Anstrengung in Falten lag. Es wollte ihr auf Anhieb nicht so recht gelingen. Ein, zweimal ertappte sie sich dabei, wie sie nach der zusätzlichen Energie griff, aber sie konnte sich noch rechtzeitig stoppen, sich beherrschen. Irgendwann, sie hatte selbst längst das Zeitgefühl verloren, hatte sie es dann endlich geschafft. Einer der größeren Trümmerbrocken begann zu schweben. Irgendwo in der Ferne hörte sie begeisterte Stimmen, aber sie schenkte ihnen keine Beachtung. Ein weiterer Brocken wurde von der Schiffshülle herunterbewegt. Dann noch einer. Jetzt sah es langsam so aus, als wäre ihre Raumfähre wieder frei. Xiara atmete schwer, ging leicht in die Knie und stützte sich mit ihren Armen auf ihren Oberschenkeln ab. Das war anstrengender gewesen, als sie es gewohnt war.

Es dauerte aber nicht lange und die Eindrücke um sie herum verfestigten sich schnell wieder. Sie lächelte, als sie sich die Tropfen von der Stirn wischte.

"Das sollte uns doch schonmal weiterhelfen."

Bhey'uis Zxs'zet

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Episode III - Der lange Pfad zum Ziel
« Antwort #335 am: 07.06.2019, 06:31:10 »
Als Xiara nach draußen zum Trümmerräumen ging, warf Buzz ihr noch ein "Danke" hinterher. Dereks deutlicher Einwurf wurde erst mit einem Zurückzucken der Fühler, dann mit einem "Alles klar." quittiert. In die schon vorhandene Hierarchie wollte sie sich als harmoniebedürftiger Zuzug nicht einmischen. Auf Dereks Frage antwortete sie ohne Zögern: "Ja, richtig, wobei ich das Shuttle auch umsetzen würde, damit nachbrechende Trümmerteile es nicht weiter beschädigen.
Was die Reparaturen angeht: Wir können fliegen ohne besondere Reichweitenbegrenzung, allerdings besser ohne starke Ansprüche an die Hülle und Integrität, also bitte keine Schießereien oder Abstürze oder harte Landungen oder meteorhafte Auf- bzw. Abstiege. Wir würden nicht sofort zerbrechen, aber nicht mehr viel mitmachen können. das zu Reparieren kostet richtig Zeit, eher Stunden bis Tage. Und dafür müstte ich zurückbleiben und wir verlören den Kontakt zueinander, sobald Funk versagt.
Dem können wir leider im Moment nicht die normale Leistung zumuten ohne durchzuschmoren, also ist die Reichweite begrenzt, wie vorhin mitgeteilt. Da würde eine Verbeserung keine Reparatur, sondern einen improvisierten Neubau erfordern - nichts, was unter ein paar Stunden klappt.
Von daher: Alles Wichtige läuft."


Die Verpine folgte den anderen beiden nach draußen, als die Späher zurückgekommen waren. Sie half beim Aufräumen, doch wies sie kaum größere Körperkrafte als ein Kind auf, womit sie zur Unterstützerin degradiert wurde. Aber unter Lianas Koordination und vorallem ihrer tatkräftigen mithilfe gelang ihnen das Aufräumen. Am Ende fiel der mechanikerin Xiaras Zustand auf und sie ging rüber, ihr eine Wasserflasche reichend: "Alles ok? Kein Schwindel, Herzrasen, brennender Schmerz beim Atmen oder ähnliches?"

Sie warf ihr Werkzeug in den Rucksack und marschierte mit den anderen rüber zum Terminal, um es zu untersuchen[1] und in Gang zu bringen.
 1. Wurfergebnis dafür: 2 Erfolge und 2 Vorteile
« Letzte Änderung: 17.06.2019, 20:11:57 von Bhey'uis Zxs'zet »

Barret Amon

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Episode III - Der lange Pfad zum Ziel
« Antwort #336 am: 07.06.2019, 17:17:17 »
Barret folgte den anderen zurück zum Shuttle. Es war sicher sinnvoll zuerst die Reparaturen voran zu bringen und dann weiter zu gehen. Er wollte sich auf jeden Fall hier unten noch weiter umschauen, wenn das Schiff soweit wieder startklar war. Auch er wusste, dass er beim Aufräumen keine große Hilfe war, daher unterstützte er mal hier und da. Aber eigentlich schaute er Xiara beeindruckt zu, was sie mit der Macht alles bewegen konnte. Einen Becher schweben zu lassen war das eine, aber die schwere Trümmerteile vom Schiff zu heben, das war in seinen Augen etwas anderes. Und als er sah, wie sehr sich Xiara anstrengen musste, schien er recht zu haben.

"Wow, die Macht ist mit dir. Das war großartig."

Als Buzz schließlich wieder zum Terminal ging, folgte Barret. Vielleicht bekamen sie es ja in Gang und erfuhren etwas mehr über die Vergangenheit dieses seltsamen Ortes.

Während er wartete hatte er aber noch eine andere Idee. Auch wenn die Macht hier in Richtung dunkle Seite zu tendieren schien wollte er versuchen, die Gegend nach weiteren Lebewesen zu überprüfen. Er ging also ein paar Schritte weg vom Terminal und begann zu meditieren. Aber sofort spürte er, wie stark die Dunkle Seite hier war und brach erschrocken seinen Versuch ab.[1] Die Meditation führte er aber fort, es dauerte einen Moment, bis er dieses furchtbare Gefühl wieder abgeschüttelt hatte.
 1. Darkside Punkt nicht genutzt.
« Letzte Änderung: 07.06.2019, 17:19:48 von Barret Amon »

Woh Zsar

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Episode III - Der lange Pfad zum Ziel
« Antwort #337 am: 11.06.2019, 11:27:40 »
Auch Woh Zsar war sichtlich beeindruckt von der Machtanwendung die Xiara zeigte. Für einen Moment wünschte er sich auch Dinge schweben lassen zu können aber ihm hatte die Macht andere Fähigkeiten geschenkt. Nachdem das Shuttle freigeräumt war, holte er seine Sachen aus dem Ladebereich. Weit damit fliegen würde er hier ungern. Dafür erschien ihm der Hanger für zu uneinsichtig.

Idunivor

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Episode III - Der lange Pfad zum Ziel
« Antwort #338 am: 16.06.2019, 10:48:13 »
Die Padawane verschlossen also ihr Shuttle und ließen es in dem angeschlagenen Zustand stehen, wo es war und machten sich dann auf zu dem Terminal, das der Spähtrupp zuvor entdeckt hatte. Dort angekommen gelang es Buzz zumindest für einen Augenblick das Terminal wiederzubeleben, wenn auch nur für eine Sekunde, in der die letzte Systemwarnung wieder aufschien, die dieses Terminal vor seinem Ersterben geliefert hatte: "Oteroa Null-Zwanzig - Warnung, Kritischer Systemfehler Alpha-Theta-7338, Kollisionswarnung Rot!" Anschließend brannten allerdings sämtliche Schlatkreise durch und Buzz konnte nichts mehr tun. Aber zumindest erkannte sie bei ihrer Untersuchung auch, wozu dieses Terminal einst gedient haben dürfte. Es war ein Hangarkontrollterminal, das zur Kontrolle der Kraftfelder, der Hangartore und zur Kommunikation mit den ein- und ausfliegenden Schiffen zu koordinieren. Dem Design zu Folge war hier einiges an Schiffsverkehr unterwegs gewesen.
The only ones who should kill are those prepared to be killed.

Woh Zsar

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Episode III - Der lange Pfad zum Ziel
« Antwort #339 am: 16.06.2019, 19:54:54 »
Da der Weg erkundet war, läuft Woh Zsar in Gedanken versunken zum Terminal. Er kann sich immer noch nicht erklären wie eine Welt mit einer Stadt und einen so großen Hanger einfach vergessen werden konnte. Das war seltsam und zugleich fühlte er in sich einen Anflug von Begeisterung. Ein Abenteuer auf einer unbekannten Welt, die so nah mit der Dunkelheit verbunden war, welch eine Gelegenheit um zusammen zu wachsen aber auch selber auf seinen Wegen voran zu kommen. Fast wie eine Prüfung, die von der Macht gestellt wurde.

Während Buzz sich um die Konsole kümmerte und die anderen sich sammelten, ging sein Blick zu Barret. Dieser schien sich in Meditation zu versetzen und in dem Moment fragte sich Woh Zsar, ob er dem jungen Menschen gesagt hatte, dass er ihn und auch die Anderen für ihren Mut bewunderte? Lange hielt der Gedanke jedoch nicht, denn auch er wollte etwas versuchen. Etwas was er auf dem Schiff angedeutet hatte.

So ging er zu Barret hinüber  und ließ sich neben ihn nieder. Seine Großkatze folgte auf dem Fuß. Während Woh Zsar sich in Meditation versetzte, strich sie um die beiden Machtnutzer herum. Ähnlich wie Barret spürte auch er sofort die dunkle Seite. Zäh, träge und so bedrückend dass ihm die die Kopfhaut kippelte. Es brauchte viel Konzentration um nicht zurück zu schrecken und in die Macht zu tauchen wie in einen dunklen See. Als er einen Punkt erreicht hatte, wo es sich angenehmer, ruhiger anfühlte, versuchte er sich an eine Maske mit dem von Barret gezeigten Symbol zu erinnern. Da die Beschreibung der Maske von Barret eher wage war, bliebt dem Machtanwender nichts anderes übrig sich mehr auf das Symbol zu konzentrieren. Als er es klar vor sich sah, auf einer eher verschwommenen Maske. Ließ er sich auf dem kühlenden Strom der Macht ein und versuchte zu erkennen in Welche Richtung er wohl das Symbol und Barretts Masken finden könnte.[1]
 1. Suchen 2 Helle Force um Richtung zu finden
« Letzte Änderung: 18.06.2019, 04:00:49 von Woh Zsar »

Xiara

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Episode III - Der lange Pfad zum Ziel
« Antwort #340 am: 16.06.2019, 20:09:20 »
"Kommen euch die Meldungen oder der Stil irgendwie bekannt vor? Imperial? Outer Rim? Oder ist das alles anders hier?" fragte Xiara an ihre eher technik-affinen Gefährten gewandt.

Vielleicht mochte ihnen dies einen Rückschluss darauf geben, was sie hier vor sich hatten.

Ansonsten war die Falleen vor allem wachsam und blickte sich aufmerksam um. Mit dem Terminal konnten andere ohnehin mehr anfangen als sie selbst. Aber wenn ihnen hier irgendjemand oder irgendetwas auflauern würden, dann mussten sie auf der Hut sein.

Barret Amon

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Episode III - Der lange Pfad zum Ziel
« Antwort #341 am: 17.06.2019, 19:01:36 »
Als plötzlich die Systemwarnung los ging sah Barret sich erschrocken um. Aber da war keine Gefahr, nur Woh Zsar und seine Katze neben ihm. Er schaute kurz zum Terminal hinüber, aber dort standen genug Leute und er hätte auch wenig beitragen können. Woh Zsar schien geschafft zu haben, woran Barret gescheitert war und ein bisschen beneidete Barret ihn dafür. Aber es war kein dunkles Gefühl, sondern ein helles. Er wusste, dass er noch ein Schüler war und er würde es schon noch lernen. Er hatte das Gefühl, dass die dunkle Macht nun etwas weniger drückend war, vielleicht weil Woh Zasr das Licht hier gefunden hatte. Er blieb also noch einen Moment sitzen, bis Woh Zsar seine Meditation hatte.

Woh Zsar

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« Antwort #342 am: 18.06.2019, 04:17:03 »
Die Systemwarnung ließ Woh Zsar zusammen zucken ohne die Meditation abzubrechen. Hierfür war er schon zu weit gegangen. Kurz danach öffnet er aber auch schon die Augen. Der kühlende Strom war schwach gewesen, vorhanden aber schwach. Die Schweißperlen, welche er sich von der Stirn wischte, zeugten davon, dass es nicht einfach gewesen war dem Strohm eine Richtung abzugewinnen. Doch er lächelte. Als ihm bewusst wurde, dass Barret wach neben ihm saß, blickte er ihn an. „Die helle Seite der macht scheint uns hier nicht ganz verlassen zu haben. Ich kann zwar nichts genaueres sagen, aber ich denke um deine Masken mit dem Symbol zu finden müssen wir nach unten. Bleibt die Frage ob deine Vision eine Warnung war oder ein Hinweis auf unser Ziel.“

Etwas schwerfällig richtete sich Woh Zsar nach diesen Worten auf und hielt Barret helfend eine Hand hin, damit er sich hochziehen konnte. Sie waren alle Suchende auf den Wegen der Macht und ohne seine Vision hätte Woh Zsar nie gewusst nach was er suchen müsste. Mit mehr Informationen wäre seine Suche wohl noch etwas erfolgreicher aber ohne eine gewisse Ungewissheit wäre eine Suche nicht spannend.

Bhey'uis Zxs'zet

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« Antwort #343 am: 18.06.2019, 06:16:57 »
Dass das Shuttle keinen Millimeter bewegt wurde, nicht einmal ein Testlauf der Motoren durchlaufen wurde, erschien Buzz unlogisch und war ihr eine Enttäuschung. Die zu bemerken fiel nur Liana leicht, die ihre Freundin genug kannte, um die fremdartige Körpersprache zu interpretieren. Xiara hatte auf die besorgte Nachfrage der Verpine nicht reagiert, daraus schloss sie, dass es entweder nicht schlimm gewesen war oder der Falleen zu unangenehm, um darüber zu sprechen.

Bei der Untersuchung des Terminals entfernte die mechanikerin zunächst alle Panele und legte auch das chaotisch verdrahtete Innenleben frei. Am Schluss war von dem Terminal nur noch ein Gerüst, die Bedienflächen, die Monitore und das Innenleben (Kabel und Platinen) übrig. Nebenbei machte sie eine ganze Menge Anmerkungen: "Was machen denn ein UPA - 'Universal Power Adaptor' - und ein RC-PC - ein 'ReliaCharger power calibrator' - hier? Die braucht man doch nur, wenn man die Energiesysteme ständig wechselt, wegen Standortwechseln oder so - oder nicht seinen eigenen Standard benutzt, weil man ein kleines Licht ist, natürlich! Um so besser für mich, passen meine Energiezellen direkt." Kurz darauf entkoppelte sie die dicksten Kabel, die vom Terminal wegführten und ersetzte sie durch die Energiezellen.

Nach einer Weile Analyse fasste Buzz zusammen: "Ein Chronometer von Alliwon Electronics, dessen Koordinationssignal ausgeleitet wird, Sendarl Electronics Auswerte-Einheiten für Sensoren, ein wenig Überwachungstechnik von Dalabar Micro-Electronics, zumindest ein Universal-Translator und Holoprojektor von Delat Personal Electronics. Außerdem eine Menge Relaytechnik, um andere Systeme zu koordinieren. Wenn ich ohne weitere Untersuchung der Umgebung raten müsste, schaltet das die Hangartor-Motoren und das da hat kleine halb-autonome Notfall-KI-Einheit, typisch für die Überwachung von Kraftfeldern. An sich ein klassisches Hangarterminal, wie man es trillionenfach in unserem Universum findet."

Abschließend verkündigte sie: "So, normalerweise nimmt man sich mehr Zeit zum Testen, aber an sich kann nicht viel..." Dabei schaltete sie ein und fabrizierte eine Menge Lärm und rauchende Elektronik. "Upps...das sollte eigentlich nicht passieren.", stellte Buzz fest und strich sich verlegen über die Fühler. Xiaras Frage beantwortete sie mit besser überlegteren Worten: "Definitiv nicht Imperial oder Mandalorianisch. Huttisch wahrscheinlich auch nicht." Sie kratzte sich am Kopf und meint schließlich: "Oteroa könnte von OteroaCorp kommen. Die sagen mir sogar was. Sie haben mal Rohstoffe und Teile für die Produktionsstätten meines Volkes geliefert. Es ist aber noch vor dem Imperium so still darum geworden, dass ich nicht mal sicher bin, ob sie noch existieren. Ein traditionsreiches, altes Industriekonsortium aus dem Mid Rim. Es betrieb vor allem Minenoperationen und hatte keinen festen Sitz, zumindest so weit ich mich erinnere. Sie kehrten ihre Flexibilität und Mobilität hervor." Währenddessen machte sich die Mechanikerin unerschrocken wieder an den Terminal, entfernte die Energiezellen und nahm die Datenkerne für spätere Untersuchungen heraus. "Also nach unten?", fragte sie, "Die Kristalle wachsen wahrscheinlich auch unterirdisch und eine alte Mine sollte sich zu diesem Terminal finden lassen."

Barret Amon

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Episode III - Der lange Pfad zum Ziel
« Antwort #344 am: 20.06.2019, 15:44:18 »
Barret nahm die Hand und stand auf. "In der Vision waren die Sterne zu sehen, aber das heißt ja nicht, das wir oben suchen sollen. Und ich glaube nicht, dass die Visionen eine Intention haben, es sind eher Bilder einer möglichen Zukunft. Daher weiß ich nicht, ob es ein Hinweis oder eine Warnung war oder ob das überhaupt die richtigen Kategorien sind, um die Bilder einzuordnen. Aber ich vertraue der Macht und wenn sie uns nach unten weist, dann sollten wir dorthin gehen."

Er schaute sich nun nochmal genauer um, welche Möglichkeiten hatten sie eigentlich, weiterzugehen?

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