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Autor Thema: Episode III - Der lange Pfad zum Ziel  (Gelesen 4228 mal)

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Woh Zsar

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Episode III - Der lange Pfad zum Ziel
« Antwort #180 am: 04.10.2018, 18:54:20 »
Während die Großkatze Trockenfleisch futterte, verdaute Woh Zsar die eher vegetarisch ausgefallene Ration. Bei Dereks Auflistung der Feinde musste er deutlich schlucken. So deutlich hatte er darüber noch nicht nachgedacht, geschweige denn hatte er sich je so viele Feine in nur drei vier Tagen gemacht. Nach Xiara meldet er sich dann auch zu Wort. „Es ist wirklich schade aber ja unsere Aufmerksamkeit sollte auf diesem Schiff hier liegen. Es mag ein Relikt sein aber schlussendlich sind wir das auch. Wenn wir die Ordeal reparieren, können wir uns einen sicheren Ort zum lernen Schaffen. Das Wissen der Meisterin aus dem Holocron haben wir noch nicht ergründet und wenigstens sie kann unsere Ausbildung begleiten.“

Nicht nur wo wir die Ordeal reparieren ist fraglich sondern auch wohin wir sie danach lenken. Neben den Rebellen gibt es noch das was Asen Sulk sucht. Jedenfalls glauben wir, dass ihr etwas sucht.“
sein Blick wanderte zu Asen Sulk, ging dann aber zurück zu den anderen. „Was auch eine Idee für das Wohin danach ist, wären die Orte welche der Meisterin bekannt sind. Sie weiß zwar nichts Aktuelles kann uns aber vielleicht verborgene alte Orte der Macht nennen. Ort wo noch andere Machtnutzer überlebt haben.“

Idunivor

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Episode III - Der lange Pfad zum Ziel
« Antwort #181 am: 05.10.2018, 11:30:46 »
Der Mirialaner, der selbst äußert erschöpft von seiner Arbeit auf der Brücke des Schiffes und mit den Computersystemen war, lauschte den Worten der Schüler die meiste Zeit, als Woh Zsar ihn nun aber direkt ansprach sagte er: "Da habt ihr natürlich recht, ich suche tatsächlich etwas. Und das mag viele der Fragen beantworten können, aber die Suche dauert schon mein gesamtes Leben. Ich habe in einem alten Text in der Bibliothek des Tempels von Vrogas Vas als kleiner Junge einen Text über den Ursprung der Jedi gelesen, den ersten Tempel überhaupt. Aber schon als der Orden noch existierte wussten die Jedi nicht mehr, wo genau er sich befand oder zumindest haben sie es einem unbedeutenden Diener wie mir nie verraten wollen. Ich war inzwischen in Dutzenden Jedi-Ruinen, die über die gesamte Galaxis verteilt sind und ich bin mir inzwischen ziemlich sicher, dass der erste Tempel irgenwo im Zentrum der Galaxis liegt. Aber mir fehlen noch immer wichtige Erkenntnisse, um den genauen Ort zu finden. Und natürlich sind die Astrogationsdaten, die ich habe heillos veraltet. Selbst, aber ich habe die Daten dieses Schiffes noch nicht endgültig durchgesehen, das wird eine ganze Weile dauern. Es ist sehr alt und vielleicht halten seine Datenbanken genug Hinweise bereit, dass ich den genauen Ort des ersten Tempels werde identifizieren können. Aber das ist nichts, was euer aktuelles Problem lösen könnte."
Als er dies sagte, räusperte sich Fox, deren Augen bei der Geschichte von einem verlorenen Jedi-Tempel im Zentrum der Galaxis regelrecht zu leuchten begonnen hatten: "Da hätte ich vielleicht eine Idee. Wenn wir keinen unmittelbaren Einfluss vom Imperium wollen, dann sollten wir nach Nar Shadda fliegen. Ich meine es ist kein Katzensprung, aber unendlich weit ist es auch nicht und dort wird sicherlich kein imperiales Kriegsschiff auftauchen und der Schmugglermond ist do stark frequentiert, dass man zumindest nicht direkt auffällt, egal, was für ein Schiff man fliegt. Es gibt natürlich Agenten und Spione zuhauf, jeder ist irgendwie ein Halunke, aber da würde man glaube ich alles bekommen, was ihr gerade gesagt habt: es ist anonym, es gibt Dutzende Raumdocks, in denen man das Schiff flicken lassen kann und einen Käufer für nen mandalorianisches Kampfschiff findet man da auch, ohne dass einem direkt Söldner in schweren Rüstungen auf den Fersen sind."

Derek Vonn

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Episode III - Der lange Pfad zum Ziel
« Antwort #182 am: 11.10.2018, 16:14:09 »
Derek hörte den Erklärungen des Mirialaners gespannt zu und vergaß dabei fast seine ursprüngliche Frage. "Ich habe Ihre Aufzeichnungen gefunden!" antwortete er Asen Sulk aufgeregt. "Das hatte ich in dem Chaos schon beinahe vergessen. Ein paar Sachen habe ich verstehen können, aber vieles auch nicht. Wenn Sie etwas Zeit haben, würden Sie sich mit mir zusammensetzen und mir mehr über die Jedi, die Macht und Ihre Suche erzählen? Ich weiß fast nichts über all das, im Imperium erzählen sie einem etwas ganz anderes."

Fox' Einwand brachte Derek dann jedoch schnell wieder auf den Boden der Tatsachen, also ihrer akuten Probleme, zurück. Generell war an ihrem Vorschlag nichts auszusetzen, doch ein paar Bauchschmerzen hatte er dabei schon. "Was ist mit unserem Schiff? Wenn wir damit in so ein Verbrechernest fliegen, erkennt nicht jeder sofort, welche Rarität das Schiff ist und heftet sich an unsere Fersen? Etwas, was weiter abseits liegt und nicht vollgestopft mit Spionen ist, wäre mir lieber. Allerdings fällt mir auch nicht viel mehr ein, höchstens die Kwenn-Station. Da gilt aber im Großen und Ganzen das gleiche wie für Nar Shadda, nur sind die Hutten dort nicht ganz so dominant."

Barret Amon

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Episode III - Der lange Pfad zum Ziel
« Antwort #183 am: 12.10.2018, 08:54:57 »
Barret war wirklich überrascht, als die Projektion der Meisterin tatsächlich war und auch wieder nicht. Es beeindruckte ihm immer wieder, was die Macht ermöglichte. An den Diskussionen zu ihren weiteren Plänen beteiligte er sich zunächst nicht, das sollten die anderen entscheiden. Er war immernoch müde.

Als dann aber Asen Sulk von dem Tempel sprach, nach dem er suchte, war er plötzlich wieder hell wach. Seine erste Idee, dort einen Zufluchtsort zu finden, zerstreute sich aber rasch. Der Ort war wohl so vergessen, dass sich niemand dort versteckt haben konnte. Aber es war ein Ziel.

Allerdings nicht ihr erstes Ziel, denn sofort bracht die Realität wieder in seine Gedanken ein. Als er Dereks kritische Anmerkung zu Fox' Vorschlag hörte, ärgerte er sich sofort über ihn. Sie war hier draußen unterwegs gewesen, er hatte nur am Schreibtisch gesessen. Er überlegte, ob es etwas gab, mit dem er ihren Vorschlag unterstützen konnte, aber er hatte überhaupt keine Ahnung von dieser Region[1] Also blieb er still und wartete ab. Fox konnte sich gut selbst verteidigen, aber vielleicht hatte Derek ja auch Recht?

Da kam ihm eine andere Idee. Er dachte an die Bilder, die ihm die Macht aus Asen Sulks Schiff geschickt hatte. Vielleicht konnte er ja so etwas noch einmal schaffen. Er setzte sich also in eine Ecke des Raumes und begann zu meditieren. Er versuchte sich die beiden Orte vorzustellen und fragte sich, was passieren würde, wenn sie zum einen oder andern flogen. Dabei suchte er tief in seinem Innern nach dem Ort, der immer so ruhig und tröstlich war und versuchte dessen Energie zu nutzen. Aber dort war keine Ruhe, dort war kein Trost. Dort war es wieder, die Kälte die Dunkelheit, die Wildheit, die er während der letzten Meditation erlebt hatte und die ihn erschrocken zurückweichen ließ.[2]

Er zuckte in seiner Ecke heftig zusammen, seine Konzentration verschwand und wich einer heftigen inneren Unruhe. Was ist mit mir passiert, was hat dieser Kampf mit mir gemacht. Er versuchte sich nichts anmerken zu lassen, die anderen warne zum Glück in ihr Gespräch vertieft und so hoffte er, dass es niemandem aufgefallen war. Er atmete tief durch und versuchte diese Energie, die er fürchtete, die aber auch so viel Stärke versprach, aus seinem Geist zu verbannen.
 1. kein Erfolg.
 2. Darkside Punkte nicht genutzt.
« Letzte Änderung: 12.10.2018, 09:02:00 von Barret Amon »

Idunivor

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Episode III - Der lange Pfad zum Ziel
« Antwort #184 am: 12.10.2018, 10:08:34 »
Fox zuckte bei Dereks Einwänden arglos mit den Schultern: "Weiß nicht. Den Transpondercode ändern wird ja sowieso denke ich, das ist auf Nar Shadda aber normal. Und ich habe keine Ahnung, ob das jemand erkennt. Vielleicht, aber sicher bin ich mir nicht. Auf dem Schmugglermond landen täglich dutzende wenn nicht hunderte verschiedene Schiffe.
Und was Kwenn anbelangt, das ginge natürlich auch. Ist näher an der Grenze des Huttenraums, also weniger Syndikatsleute, dafür wahrscheinlich mehr Imperiale."

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