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Autor Thema: Prolog: Neue Freunde  (Gelesen 3296 mal)

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Alina Stekov

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Prolog: Neue Freunde
« Antwort #270 am: 02.10.2018, 22:07:27 »
Okay, ausgerechnet Brink scheint zumindest aus hygienischen Gründen ein Problem mit ihrer Frage zu haben. Neben Star Trek scheint er auch noch Spiele gesuchtet zu haben. Alina setzt ein belustigtes Lächeln auf.
"Naja...Zum Einen wäre da der Rucksack. Da könnte für den Anfang schon mal was drin sein, stimmts?"
Immerhin hat sie noch das Glück, nicht auf Tuchfühlung mit diesen Dingern gehen zu müssen. Solange sie nicht gerade überrannt werden, sollten ein, zwei Infizierte auch weiterhin kein Problem darstellen.
"Es sind Zombies...Tote. Die stört es nicht, wenn du auf ihnen herumhackst. " Erklärt die Blondine ruhig und säubert ihr Messer, bevor sie es wieder verstaut. Ethik hin oder her, zumindest in dieser Gegend gibt es sowieso keine Gesetze mehr. Alles Andere außer Überleben ist purer Luxus geworden. Immerhin, Max ist sich tatsächlich nicht zu schade dafür und langt zu. Neugierig versucht sie zu erkennen, was er da an Land gezogen hat. Als sie das Magazin bemerkt, überlegt sie kurz.

"Wenn er ein Magazin dabei gehabt hat, wird die Waffe vielleicht nicht weit weg liegen...Mit dem kaputten Bein wird er nicht weit nach der Infizierung gekommen sein, schätze ich."

Aber wahrscheinlich ist das auch eher Wunschdenken. Valentin hat sich derweil offensichtlich die Zeit genommen, die Toten näher zu untersuchen.

"Eh, ist doch ganz einfach. Es sind Zombies. Wahrscheinlich funktionieren nur bestimmte Hirnregionen noch und sie machen sich nichts aus Schmerzen und sowas. Ich bin ja schon froh, wenn man sie ganz normal tö- oh."

Sarah und Brink liegen sich auf einmal in den Haaren. Die ältere Frau scheint ihr bisher auch nicht sonderlich stabil zu sein. Gut, ist sie auch nicht. Aber zumindest gibt sie sich Mühe, es nicht heraushängen zu lassen. Schweigend wartet sie ab, bis Valeria sich durchsetzt. Aus leeren Augen betrachtet sie die junge Lehrerin einen Moment lang nachdenklich.

"...Wenn das jetzt gekärt ist...Teilen wir den Kram auf. Wer nimmt was? Und sollen wir den Weg des Infizierten zurückverfolgen und versuchen seine Waffe zu finden? "



Max Müller

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Prolog: Neue Freunde
« Antwort #271 am: 03.10.2018, 08:24:04 »
Irgendwie hatte Ludger ja schon recht, auch in den Augen von Max war Sarah bisher eher eine Belastung wie eine Hilfe. Max wollte es bisher nur noch nicht so direkt sagen. Aber jetzt wo das Thema auf den Tisch gekommen ist wird Sarah ja vielleicht aufwachen und sich in Zukunft besser in die Gruppe einbringen.

Max erhebt sich von dem erschlagenen Zombie und baut sich zu seiner vollen Größe vor den beiden Streithähnen neben Valeria auf "Schluß jetzt!" ist alles was er sagt, das aber mit einem Ton der klar macht das die Diskussion an dieser Stelle beendet ist.

"Valeria schaue mal ob dir diese Handschuhe passen und ob du damit was anfangen kannst. Sarah du kannst mal kontrollieren ob die Munition in deine Pistole rein passt. Ludger du nimmt den Rucksack und packst den Rest ein. Ich würde aber vorher das Wasser austauschen wer weiß ob der Zombie da vielleicht rein gespuckt hat." wiedermal verfällt Max dabei in seinen befehlerischen Militärton der kaum Platz läßt für Diskussionen.

Dann hält er das Diktiergerät hin und drückt den Knopf zum Abspielen "Mal sehen was zuletzt aufgezeichnet wurde. Vielleicht hilft es uns weiter."

Caliban

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Prolog: Neue Freunde
« Antwort #272 am: 03.10.2018, 09:34:26 »
Als Max den Play-Knopf des Diktiergeräts drückt hört er nur ein leises Knacken, gefolgt von einem säuselnden Rauschen. Es scheint als habe niemand etwas auf das Diktiergerät gesprochen. Etliche Sekunden vergehen, bevor plötzlich ein Räuspern aus dem kleinen Lautsprecher dringt.

"Hallo. Mein Name ist Stefan und wenn du das hier hörst, bin ich wahrscheinlich nicht mehr am Leben. Ich wurde infiziert und werde es vermutlich nicht schaffen die Person zu finden, die es vermag mein Leben zu retten. Und wenn doch, so wird sie es vermutlich eh nicht tun... Wieso ich das hier aufnehme? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Vielleicht mag dies ein letzter Versuch sein meine fragwürdigen Entscheidungen wieder gut zu machen. Vielleicht ist es auch ein Strohhalm an den ich mich klammere um mein Karma in die richtige Richtung zu lenken. Ich bin eigentlich kein schlechter Mensch, aber die Apokalypse hat Seiten in mir zum Vorschein gebracht, von denen ich nie gedacht habe, dass sie in mir schlummern. Ich habe in den letzten Monaten viel schreckliches getan, um mich am Leben zu halten und mir wurde leider viel zu spät klar, dass der Preis dafür einfach zu hoch ist. Vielleicht können meine folgenden Worte etwas bewirken. Vielleicht wird sie auch nie jemand hören oder sie sind einfach völlig unnötig weil diese Welt eh vor die Hunde geht. Sei es drum! Wenige Wochen nach der Apokalypse schloss ich mich zusammen mit meiner Freundin Lena und meinem besten Kumpel Mike einer Gruppierung an, die schnell an Zuwachs gewann und nicht davor zurückschreckte die eigenen Bedürfnisse über alles andere zu stellen. Das Leben war gefährlich geworden und der Selbsterhaltungstrieb brachte auch mich dazu meine moralischen Grundsätze fast vollkommen abzulegen. Ich war Mitglied eines kleinen Forschungsteams innerhalb dieser Gruppierung. Die Tatsache, dass wir unter Gewaltandrohung dazu genötigt wurden ohne Rücksicht auf Verluste mit dem T.E.A.R.S. Virus zu exprimentieren ist sicher keine Entschuldigung für das was wir getan haben. Tief in unserem Innern wollten wohl auch wir Fortschritte erzielen und die machten wir auch. Zwar langsam aber dennoch kontinuierlich. Das schlechte Gewissen rund um die Tatsache, dass wir dabei gesunde Menschen in den Tod schickten, legten wir dabei fast vollkommen ab. Jedes Opfer brachte uns einen Schritt näher und schnell erkannten wir auch, dass die besten Ergebnisse zu erzielen waren, wenn es sich bei dem Forschungsobjekt um einen Menschen mit der Blutgruppe 0 negativ handelte was leider nur auf etwa 6% der Menschheit zutrifft. So war es nicht unbedingt leicht an neue Forschungssubjekte zu kommen und es mussten teilweise weite Strecken zurückgelegt werden.  Doch genug der langen Reden. Wer auch immer du bist und wo auch immer du auf diese Aufnahme gestoßen bist, es gibt einige Dinge die ich nicht weiter für mich behalten kann. Die Gruppierung der ich angehöre oder besser gesagt angehörte nennt sich "New World Order". Ein lächerlicher Name wie aus einem schlechten Film, ich weiß. Aber wir befinden uns im Umbruch. Die Welt wird nie wieder wie sie war und wer weiß, vielleicht ist der Name doch ganz passend. Aber ich bleibe bei den Fakten. Etwa 2 Wochen vor dieser Aufnahme hat sich Dr. Susanne Wagenitz mit sämtlichen Forschungsunterlagen und den letzten Dosen unseres zugegeben noch halbfertigen Antiserums aus dem Staub gemacht. Naja, eigentlich kein Wunder wenn man bedenkt, dass Starov unter einem seiner ständigen Wutanfälle Ihren Sohn und gleichzeitig das einzige Druckmittel das wir gegen Sie hatten, mit einem kraftvollen Stoß die Treppe runtergestoßen hat und dieser sich unglücklicherweise dabei das Genick brach. Als Dr. Wagenitz flüchtete, war Sie mit Mike alleine im Labor und hat diesem eine der kontaminierten Spritzen in den Bauch gejagt. Zu Beginn dachten wir noch, dass die Konzentration des Viruses für eine Infektion zu gering sei aber wir haben uns geirrt. Einige Tage danach zeigten sich die ersten Symptome und als Mike plötzlich begann aggresiver zu werden, blieb uns nichts anderes übrig als ihn in unseren Kühlraum zu sperren. Allerdings hat er es geschafft mich bei der Auseinandersetzung zu beißen und nun ist auch meine Zeit begrenzt. Lena und ich sind in einer Nacht- und Nebelaktion abgehauen und wir hoffen nun, dass wir Susanne und das Antiserum finden. Falls du das hier hörst, haben wir das aber vermutlich nicht geschafft. Fuck, ganz sicher werden wir es nicht schaffen."

Die letzten Worte der Aufzeichnung klingen gequält und traurig. Dann kann man wieder nur das kontinuierliche Rauschen einer leeren Aufnahme vernehmen.

Sarah Talgrund

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Prolog: Neue Freunde
« Antwort #273 am: 03.10.2018, 11:16:23 »
"Achso laut sein dürfen wir nicht, aber ich soll einfach mit der Pistole rumballern?", fragt sie Valeria, wobei sie immernoch in Richtung Ludger gewandt steht: "Wurde einer von euch getroffen? Nein. Vielleicht legst du mal deinen Cloak of Klugerscheißerei +5 ab und machst dir darüber Gedanken, dass ein Schuß ca. 120 Dezibel laut ist. Es gibt einen Grund warum auf einem Schießstand alle Ohrenschützer tragen. Wenn wir alles anlocken wollen was hier noch so rumläuft kannst du gerne anfangen sinnlos rumzuballern. Hier"
Sarah hält Ludger die gesicherte Waffe hin. Verdammt nochmal sie weiß nicht was mit den anderen los ist, aber das alle so tun als wäre diese Situation nichts besonderes macht sie fertig. Die Welt, die sie kennen, ist weg und plötzlich ist es das normalste von der Welt Zombies zu killen und alle machen weiter wie zuvor? Sie kann es nicht auch wenn sie versucht sich zusammen zu reißen.

Valeria Rodriguez

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Prolog: Neue Freunde
« Antwort #274 am: 03.10.2018, 21:06:13 »
"Bitte? Niemand hat gesagt du sollst die Pistole benutzen - und ich mache dir bestimmt keine Vorwürfe. Die ganze Sache hier nimmt mich ja genauso mit, aber wir müssen einfach versuchen nicht die Nerven zu verlieren und uns zu zerstreiten. Wir finden schon einen Weg aus der Sache raus zu kommen, aber nicht wenn wir gegeneinander arbeiten." versucht es Valeria noch auf die etwas sanftere Tour. Sie müssen wohl einfach... funktionieren, um in dieser Welt zu überleben. So wie Max - so, als wären sie im Krieg. Sie wird sich vermutlich später noch einmal mit Sarah unterhalten und versuchen ihr so ein wenig zu helfen. Auch wenn es ihr selbst kaum besser geht - oder vielleicht auch genau deswegen.
Sie wirft Brink noch einen warnenden Blick zu, weiter Öl ins Feuer zu giessen, bevor sie die Handschuhe von Max entgegen nimmt. Sie passen ganz gut und dürften sich bestimmt als nützlich erweisen. Ob sie von nun an ständig über Leichen gehen müssen, um die nötige Ausrüstung zum Überleben zu finden? Valeria hofft nicht, aber etwas sagt ihr dass dies doch der Normalfall sein könnte. Wenn sie sich Alina so ansieht...
"Passt." antwortet sie knapp und hört gespannt der Aufnahme zu. "Mehr als 2 Wochen... da können wir noch lange hier in der Gegend suchen. Diese Wagenitz ist doch sicher schon lange über alle Berge! Ist auch besser, wenn man von dieser New World Order gesucht wird, so wie wir."
- Querer es poder -

Valentin Saarow

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Prolog: Neue Freunde
« Antwort #275 am: 04.10.2018, 19:49:33 »
Als Sarah sich auch von Max und der Nachricht nicht beirren läßt, richtet sich Valentin auf. Doch er schreitet nicht ein, das übernimmt Valeria schon gut, sondern legt Max die Hand auf die Schulter. Mit einem Kopfschütteln, sagt er zu ihm ”Wir müssen uns Luft machen um Stress abzubauen. Danach kann der Einsatz weitergehen.”

Es ist gut das Valeria eingeschritten war. Als Frau könnte sie leichter zu Sarahs Problemen vordringen, als er es je könnte. Daher freut er sich nun an dem verdammten Glück das sie hatten. ”Ein paar unserer Fragen sind durch Stefan nun beantwortet. Unsere Vermutung war richtig, wir waren ausgewählte Versuchskaninchen und mit uns wurde an einem Heilmittel geforscht. Ob wir das Heilmittel in uns tragen ist eine andere Sache. Da gibts soweit ich weiß einige Möglichkeitan aber können wohl untereinander für Transfusionen herhalten.”

“Was auch gut ist, wir haben einen nicht nur einen Namen sonden kennen nun auch unseren Feind. Sagt dir einer der Namen etwas Alina? Und wir wissen nun auch, dass die Richtung stimmt. Wenigstens können wir die gleichen Berge nutzen wie sie.”
kurz hält Valentin inne bevor er nach setzt. ”Wie Stefan sagte, der Preis alle Moral fallen zu lassen ist hoch. Zu hoch finde ich. Ich bin bereit andere auch vor anderen zu Schützen. Gleich ob Trauernder oder Denkender. Ich bin aber nicht bereit mich in einen marodierenden Barbaren zu verwandeln, der jeden Abschlachtet nur weil er seine Schuh will. Zusammen können wir überleben auch ohne zu Monstern zu werden. Jedenfalls glaube ich noch daran.”
« Letzte Änderung: 04.10.2018, 19:50:28 von Valentin Saarow »

Alina Stekov

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Prolog: Neue Freunde
« Antwort #276 am: 04.10.2018, 21:17:39 »
Das Mädchen runzelt ihre Stirn und seufzt dann leise. "...Ich will dir ja deine Illusionen nicht nehmen, aber inzwischen ist sich so gut wie jeder selbst der Nächste. Ob du dich an deinen Leitsatz halten kannst...Wirst du wohl sehen, wenn uns das Essen ausgehen sollte. Oder eine vergleichbare Katastrophe eintritt. Und nein, die Namen sagen mir nichts. Ich frage mich allerdings, wie sie euch einfach so finden und verschleppen konnten. Habt ihr alle mal Blut gespendet oder so? Und selbst wenn ihr in einer Kartei aufgeführt seid...wie haben sie euch inmitten der Zombieinvasion vorgefunden? Ihr seid aber nicht gechipped, oder?"

Der erste Teil richtet sich vor allem an Valentin. Sein Vorhaben in allen Ehren, aber sie hat die Welt bereits ganz anders kennen gelernt. Ob Polizist oder Sani, Menschen haben eine innere Bestie in sich. In einer Gruppe ist es zwar nach wie vor sicherer, aber sie macht sich schon lange nichts mehr vor. Alina fasst sich an die Stirn.

"Eure Forscherin wird inzwischen wahrscheinlich über alle Berge sein. Und ihr seid alle praktisch das Eigentum dieser Organisation...oder Bande oder was auch immer. An eurer Stelle würde ich mich von der ganzen Sache fernhalten. Ohne ihre Unterlagen werden sie sich eh demnächst zerstreiten."


Sarahs Gezeter hört sie nur mit einem halben Ohr mit. Es stimmt zwar, Lautstärke ist ihr Feind...Aber eine Pistole zu haben wär schon was. Da ihr Vorschlag offenbar auf taube Ohren stößt, wartet die Schülerin allerdings erst einmal, bis sich die Gruppe ausgesprochen hat.


Max Müller

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Prolog: Neue Freunde
« Antwort #277 am: 05.10.2018, 07:05:01 »
Max wollte gerade ansetzten um etwas zu sagen als ihm Valentin auf die Schulter klopft und etwas von Dampf ablassen erzählt. "Also ich gehe Holz hacken, wenn ich Dampf ablassen muß" meint er nur trocken und wendet sich dann ab.

"Kommt Ihr jetzt mit Mädels? Oder wollt Ihr hier alleine im Wald bleiben und den nächsten Zombie dann ganz alleine totquatschen?", darauf hin geht Max einige Schritte in die Richtung des Wegweisers der den Weg nach Neustadt anzeigt.

Valeria Rodriguez

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« Antwort #278 am: 05.10.2018, 23:23:24 »
"Nun ja, ich habe schon mal Blut gespendet, aber woher wollen die das wissen?" Irgendwie sehr unheimlich, aber zumindest eine Erklärung wie und warum wie nun hier ist. "Hätten wir so einen Chip, wären wir doch schon lange gefunden worden." winkt sie hingegen diese Idee ab. Ausschliessen kann sie es zwar nicht, aber es scheint in der jetztigen Situation eher unwahrscheinlich.

"Ja, wir sollten wohl wirklich weiter. Immernoch Richtung Titisee?" fragt sie in die Runde - bevor Max mal wieder ganz alleine entschieden hat.
- Querer es poder -

Valentin Saarow

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Prolog: Neue Freunde
« Antwort #279 am: 06.10.2018, 10:57:34 »
"Ja auf zum Titisee." steigt Valentin ein.

Er zweifelt die Worte von Alina und kann selber nur vermuten, was sein wird, wenn er mal 10 Tage nichts zwischen den Zähnen hatte oder bei den ersten Herbststürmen draußen schlafen musste. Aber irgendwie wollte er die blauäugige Hoffnung nicht aufgeben, dass man sich wenigstens den nicht Trauernden noch freundlich näher könnte und den Trauernden ... Den Trauernden weitestgehend aus dem Weg gehen kann.

Da die Richtung noch dazu stimmte, war es gut zu wissen wie die Doktorin genau hieß. Zwei Wochen waren viel Zeit aber mit Glück war sie nicht weit gekommen. Schließlich müsste sie auch sehr vorsichtig sein mit dieser Organisation im Rücken. Also mal sehen.

Sein Blick ging zur Trauernden. Irgendwie war es traurig, dass die hübsche Frau wohl Stefans erstes Opfer war. Besonders, da sie zusammen geflohen waren. Ja das Schicksaal, diese Welt ist grausam geworden.

Dr. Ludger Brink

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Prolog: Neue Freunde
« Antwort #280 am: 06.10.2018, 12:05:52 »
Brink nimmt die ihm angebotene Waffe Sarah aus der Hand, einfach nur deshalb, weil sie wahrscheinlich nicht damit rechnet. "Wir sprechen uns später.", entgegnet er schmallippig. Innerlich weiß er, dass er gerade einen Fehler gemacht hat, sich mit Sarah anzulegen. Er weiß, dass sie in ihrer Situation keine Zwistigkeiten in der Gruppe dulden sollten. Dann aber versucht Brink sich einzureden, dass Sarah ruhig mal den Schupser gebrauchen kann, dass sie aufwacht und etwas mehr zu ihrer aller Überleben beitragen könnte. "Verdammt! Es ist ja auch für mich nicht wirklich einfach, auf Trauernde einzuhacken und so zu tun als ob alles cool wäre! Aber deshalb kann ich mich nicht hängen lassen. Das können wir uns alle nicht erlauben! Und sie auch nicht!", denkt er sich, während er den anderen hinterherstapft.

Sarah Talgrund

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Prolog: Neue Freunde
« Antwort #281 am: 07.10.2018, 10:17:59 »
Sarah schaut wirklich etwas verdutzt als Ludger nach der Waffe greift und sie einsteckt. Kurz überlegt sie ob sie ein weiteres Kommentar folgen lassen soll. Sie entscheidet sich dann doch dagegen. Ihr Adrenalinspiegel sinkt wieder auf ein erträgliches Maß zurück. Und der Gedanke Ludger einfach eine zu knallen, der sie selbst erschreckt, sowas ist sie von sich nicht gewohnt, lässt stark nach.

"Was solls? Lasst uns weiter gehen.", versucht sie sich versöhnlich zu zeigen. Es wird noch genug Zeit geben sich zu streiten. Hier draußen, umgeben von Zombies ist wohl nicht der richtige Zeitpunkt, da haben die anderen wohl recht.

Caliban

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Prolog: Neue Freunde
« Antwort #282 am: 17.10.2018, 11:38:19 »
Mit gemischten Gefühlen macht sich die Gruppe auf den Weg in Richtung Titisee-Neustadt.
Sie folgen dem kleinen Wanderweg, eine ganze Weile schweigend.
Jeder von Ihnen hängt dabei seinen eigenen Gedanken nach.

Was die Zukunft wirklich bringt weiß keiner von Ihnen so genau. Wird die Gruppe womöglich jedes bisschen Menschlichkeit aufgeben müssen um zu überleben? Gibt es einen Zwischenweg? Eine Heilung? Ist die Welt dem Untergang geweiht? Wie weit ist es jedem einzelnen möglich zu gehen um zu überleben? Fragen über Fragen, die weiterhin unbeantwortet bleiben.

Die Aufzeichnung auf dem Diktirgerät hat zwar einige bestehenden Fragen geklärt, Ihnen jedoch auch erneut vor Augen geführt, dass die Welt wohl so schnell nicht mehr das werden wird was Sie eimal war. Um zu überleben ist es notwendig, vermutlich sogar essenziell, dass Sie sich zusammenraufen und sich zukünftig blind vertrauen können. Sonst endet die Reise vermutlich schneller als Sie begonnen hat.

Ende des Prologs
« Letzte Änderung: 17.10.2018, 11:40:00 von Caliban »

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