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Autor Thema: Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont  (Gelesen 7903 mal)

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Blutschwinge

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #360 am: 31.05.2019, 12:08:10 »
Der Zwerg ballte seine Faust und schlug einmal kräftig auf den Tisch, so hatte wohl schon lange niemand mehr mit ihm gesprochen.
"Ihr kommt in mein Haus und pöbelt hier herum wie Straßenstreicher, habt ihr keinen Anstand? Von wegen Fürstanallianz, ich glaube nicht das sie es schätzen würden, wie ihr euch hier aufführt.
Ja es gab oder gibt einen Riesen da draußen, er hat mindestens einen Hof zerstört und ja, ich habe Leute ausgeschickt, um ihn zu suchen, aber wir haben ihn nicht gefunden. Das Land zwischen Berg, Wald und Moor ist nicht mehr unser Gebiet, dort herrschen andere, die sich nicht darum scheren, warum man dort herumstreift. Ich lasse meine Männer nicht von Barbaren oder Monstern töten auf der suche nach einem Riesen, der vielleicht schon lange weg ist und die vielleicht nicht wieder kommen und damit die mauern der Stadt schwächer bemannt zurücklassen. Es muss eich nicht gefallen, wie ich meine Entscheidungen treffe, aber es sind meine Entscheidungen. Und ihr sagt selbst das ihr für die Fürstenallianz unterwegs seid, also wendet euch wegen der Belohnung dorthin, falls ihr einen Riesen dort findet. Und ich werde hier keine weiteren Unverschämtheiten von euch mehr dulden."


Die laute Stimme des Zwergs hatte einige Wachen alarmiert, die nun vorsichtig in den Raum kamen, um zu sehen, was dort los war. Als sie sahen, dass ihr Herr zwar aufgebracht war, aber wohl keine Gefahr drohte, blieben sie still in der Ecke des Raums beim Eingang stehen.

Fiona

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #361 am: 31.05.2019, 12:27:52 »
Fiona war schon bei Kylres Auftreten irritiert, aber Kara schien wirklich ein paar Bier zuviel getrunken zu haben, dass sie selbst am Morgen noch nicht bei klarem Verstand zu sein schien. Sie seufzte tief und schüttelte nur den Kopf, ob dieses ungebührlichen Verhaltens.

"Werter Narbeck Horn, verzeiht bitte das Verhalten meiner Mitreisenden, die übrigens, wie ich hier erwähnen muss, kein Teil der Fürstenallianz sind, sondern Verbündete. Sie haben das Herz am richtigen Fleck und wenn wir wirklich gegen diesen Riesen vorgehen wollen, dann ist es gut sie an unserer Seite zu wissen, aber ich fürchte, sie sind in den Künsten der Etikette wenig geschult. Wie dem auch sei, habt Dank für die Informationen, auch wenn wir uns vielleicht etwas mehr Details erhofft haben. Wir wollen Eure teure Zeit nicht unnötig in Anspruch nehmen. Auf Wiedersehen!"

Blutschwinge

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #362 am: 01.06.2019, 18:25:05 »
"Hmmm" brummte der Zwerg nur, als die Gruppe sich anschickte zu gehen. Als sie fast alle durch die Türe waren rief er ihnen nach "Ich kann euch einen Führer mitgeben, der euch zu dem zerstörten Hof bringt. Er kann in einer halben Stunde abmarschbereit sein."

Er wartete noch kurz auf eine Antwort, dann begann er sich wieder seinen Papieren zu widmen.

Fiona

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #363 am: 02.06.2019, 03:20:18 »
"Vielen Dank! Ein Führer, der den Weg kennt, würde uns schon sehr weiterhelfen. Wir werden bei den Stallungen in der Nähe des Nordtores auf ihn warten."

Damit verschwand Fiona dann auch aus dem Gebäude.

Kara Stendahl

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #364 am: 02.06.2019, 17:26:28 »
"Erst aufrauhen, dann glätten." Kara schmunzelte. Sie war schon zufriedener, als sie den grantigen Zwerg endlich verließen. Beim Verlassen der Garnison achtete Kara dennoch auf Zeichen, die eine bevorstehende Schlacht andeuteten. Ausrüstung, Zustand der Wehranlagen, Truppen...bereiteten sie sich wohl auf einen Angriff vor? Verstärkten sie die Mauern?

Wie kann es sein, dass niemand den Riesen gesehen hat? Ob es ihn überhaupt gibt? Ist ja jetzt kein Winzling...es müsste doch deutliche Spuren gegeben haben. Vor dem Tore drehte sich Kara nach den Gefährten um: "Wir sollten nicht zu einem Trümmerhaufen reiten, wenn das einen weiten Umweg bedeutet. Die Spur muss wirklich kalt sein, wenn niemand weiss, wo im Umland ein Riese sein könnte und vor allem, ob es überhaupt einer war. Bevor wir unsere Zeit verschwenden - lasst uns die fragen, die bereits dort waren. Auch wenn sie keinen Riesen gesehen haben, so haben sie vielleicht doch Hilfreiches herausgefunden. Ich meine, wir sollten uns ans Treffen in Dreieber halten."

Beim Jagen machte es sich oft bezahlt, nicht über lange Strecken die Fährte der Beute zu verfolgen, sondern sich gleich dorthin zu begeben, wo das Ziel sich als nächstes hinbewegte. "Finden wir Cimber, finden wir die Riesen." Eine Jagd mit Aussicht auf ein Treffen mit hiesigen Barbaren klang zwar reizvoll, doch schien die Sache mit dem zerstörten Gehöft zu ungewiss um dafür die Reisezeit bis zum Informanten so lange auszudehnen. Kara wusste um Kylres Meinung ohne ihn erst danach fragen zu müssen. Also sah sie nun Fiona an.

Fischer

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #365 am: 05.06.2019, 21:31:56 »
Auf dem Weg zum Herrn der Feste hielt Fischer sich schweigend im Hintergrund. Seine Lippen waren schmal, der Blick finster. Zwei der Gruppe litten noch an den Folgen einer Biervergiftung, ein dritter hatte sich am Abend zuvor offenbar bis zur Kotzgrenze vollgestopft und nun in Gedanken komplett mit seinem aufgeblähten Leib beschäftigt. Fischer konnte daraus nur schließen, dass alle drei ihre Aufgabe nicht ernst genug nahmen, sonst würden sie ihre Reaktions- und Wahrnehmungsfähigkeit, von Kampffähigkeit sei ganz geschwiegen, nicht so leichtsinnig beeinträchtigen. Jedenfalls erschien ihm jeglicher Versuch, ihnen von dem Gespräch, das er am Vorabend belauscht hatte, zu erzählen, als sinnlos. Die Aufnahmefähigkeit war einfach nicht vorhanden. Außerdem hatte Fiona seine Schlüsse ja bereits als nicht nachvollziehbar abgetan, von der Seite wäre also auch keine Unterstützung zu erwarten.

Als man dann vor dem Herrn der Feste stand und die Situation schneller entglitt, als man sich vor den Kopf schlagen konnte, war Fischer sehr froh, den dreien gegenüber (also vor allem den beiden Ruathym) seinen Verdacht verschwiegen zu haben. Alles rausgeplappert hätten die beiden Seeleute, dem Kommandanten vermutlich auf den Kopf zugesagt, sie wüssten genau, dass er einen Pakt mit dem Riesen eingegangen sei!

Er selbst hielt sich auch hier im Hintergrund, genauer: er trat gar nicht erst ein, sondern lehnte sich draußen im Gang gegen die Wand und lugte nur gelegentlich in den Raum hinein. Als seine Kameraden dann tatenfreudig ins Freie stürmten, blieb Fischer in den Schatten zurück. (Eine Nische, Möbel oder Vorhang, falls derartiges in der Nähe zu finden wäre, diente ihm als weitere Deckung.) Einen Führer wollte der Kommandant ihnen mitgeben? Da wäre es doch sehr interessant zu erfahren, was er diesem für Anweisungen mit auf den Weg gäbe. Und so lauerte Fischer eine ganze Weile beim Eingang vor der Kommandantenstube darauf, bis es dort etwas zu belauschen gäbe.[1]

Kleiner war mucksmäuschenstill.
 1. Stealth = 29 (natürliche 20).
Falls noch ein Perception-Wurf nötig wird (je nachdem, wie weit das Versteck entfernt ist bzw. ob eine geschlossen Tür dazwischen liegt), liefer ich den gerne nach.

Fiona

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #366 am: 06.06.2019, 13:43:49 »
Fiona mustert Kara einen Moment lang und schüttelt dann den Kopf.

"Aus euch soll einer schlau werden... erst könnt ihr es nicht erwarten, die Riesen zu bekämpfen, und wenn wir dann mal konkrete Spuren haben, die wahrscheinlich auch noch garnicht so lange her sind, dann wollt ihr da nicht hin? Natürlich sollten wir uns die Lage vor Ort selbst einmal ansehen. Berichte sind zwar gut, aber es mit eigenen Augen zu sehen ist einfach besser. Und unterwegs werden wir sicher einige Flüchtlinge treffen, die wir dazu befragen können. Und wer weiß, vielleicht finden wir den Riesen ja sogar in der Nähe. Was für einen großen Umweg kann das schon bedeuten. Wir haben ja keinen konkreten Tag ausgemacht. Den einen oder anderen Schlenker können wir uns schon erlauben. Der Bote wird sicher in Dreieber auf uns warten, sollte er vor uns dort eintreffen. Ich bin auch nicht dafür, Unmengen an Zeit zu vertrödeln, aber das hier... das ist doch wirklich sinnvoll."
« Letzte Änderung: 06.06.2019, 13:45:40 von Fiona »

Kara Stendahl

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #367 am: 06.06.2019, 16:57:12 »
Kara nickte nachdenklich. "Das könnte sein und ich würde mir die Gegend auch wirklich gerne ansehen. Mich juckt die Axthand nicht weniger, aber es klang für mich einfach nicht lohnend. Wenn es denn ein Riese war, so müsste er doch Riesenspuren hinterlassen haben. Die kann man bestimmt leicht verfolgen, es sei denn, die Witterung hat sie vernichtet - in diesem Falle wäre die Spur also recht alt." Die Kriegerin ging weiter in Richtung der Stallungen und des Gasthauses.

"Mag sein, wir finden mehr als die, die schon vor einer Weile nichts gefunden haben. Gehen wir davon aus, dass sie nicht zur Erkundung und Verfolgung taugen, so macht es durchaus Sinn, selbst nocheinmal nach Hinweisen zu suchen." Sie blickte sich nach ihrem Kampfgefährten um. Kylre war bestimmt Feuer und Flamme. Er wollte dorthin, wo es Chancen auf einen Kampf mit einem würdigen Gegner gab. Die Barbaren würde sie wirklich gerne sehen. "Dann ist es also beschlossen. Ich sehe mal nach Grani und verstaue mein Zeug. Vielleicht weiß dieser Führer ja, was die anderen berichtet haben. Dann wissen wir ein bisschen mehr."

Kara holte ein Büschel mit Karotten, was wohl niemand in der Küche vermissen würde, aus der Tasche, nickte der Gruppe zu und schritt zum Stallgebäude.
« Letzte Änderung: 06.06.2019, 20:42:16 von Kara Stendahl »

Kylre

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #368 am: 07.06.2019, 11:14:31 »
Auch Kylre hielt wenig davon sich einen Trümmerhaufen anzusehen. Aber Fionas Worte, dass sie vielleicht auf anderem Wege, wie zum Beispiel durch die Geflohenen, mehr erfahren könnten, gaben schließlich den Ausschlag, dass er dem Vorschlag zustimmte. Nach der angenehmen letzten Nacht, wäre es bestimmt aufregend einen Riesen zu jagen und zu stellen. " So sehe ich es auch Kara. Lass es uns einfach versuchen. Die Hobgoblins haben meine Kampfeslust nicht befriedigen können. Vielleicht haben wir ja Glück..." gab der Kapitän jovial zu bedenken und stieß seine Kindheitsfreundin vertraut gegen die steinharte Schulter. Ruhm und Ehre waren stets ein lohnenswertes Ziel. Und dieser Cimber und sein Ring... nun die konnten sie auch wirklich noch morgen finden. In Gedanken fällte der Sturmpriester bereits den Riesen und stellte seinen Fuß auf dessen im Staub liegenden Kopf. Eine lohnende Vision die es nun verwirklichen galt!

Gaston

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #369 am: 07.06.2019, 12:43:56 »
Langsam kommt Gaston den anderen hinterhergelaufen. Er muss dann auch zunächst einmal verschnaufen - diese Schmerzen. "Ja, lasst uns den Hof ansehen. Also, ich bin dafür!", steuert er zu der Diskussion bei. In Gedanken überlegt er, ob die Speisekammer des Hofes vielleicht noch gefüllt sein könnte. Die Menschen mussten sicher schnell fliehen. Doch just in diesem Moment sticht ihn ein spitzer Schmerz und reist ihn aus seinen Schwelgereien. "Uhhh...", murmelt er.

Als Gaston sich wieder etwas beruhigt hat, wendet er sich halblaut an Fiona. "Meine liebe Fiona, ich bin nach wie vor sehr beeindruckt von Dir. Du siehst nicht nur fein aus, Du hast auch ein feines Mundwerk. Also, wie Du immer mit den Leuten reden kannst - absolut erstaunlich! Du hast es geschafft, dass der Zwerg kooperativ war, selbst als er wütend auf uns war und uns aus dem Büro herauswarf! Ich muss mir unbedingt merken, wie Du das immer machst!", schmeichelt er der Halbelfin.
„Essen ist ein Bedürfnis, genießen ist eine Kunst.“ (Rochefoucauld)

Fiona

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #370 am: 07.06.2019, 13:10:42 »
"Vielen Dank, werter Gaston. Ich bin froh, dass sich das nocheinmal einrenken ließ, schließlich wollen wir ja auch nicht, dass nachher jeder hinter unserem Rücken schlecht über uns redet, oder? Man sollte schon gelegentlich einmal darüber reflektieren, wie die eigenen Taten sich in den Augen anderer widerspiegeln. Aber genug von dem Gerede, schließlich sind wir ja auch unterwegs, um Taten zu vollbringen, nicht wahr?" antwortete Fiona dem Halbling mit einem freundlichen Lächeln.

"Also, lasst uns die Pferde bereitmachen. Bis dahin ist dieser Wegkundige sicher auch da."

Fischer

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« Antwort #371 am: 07.06.2019, 19:19:07 »
Fischer musste nicht lange warten, da schickte Narbeck Horn eine Wache los, den versprochenen Führer zu beauftragen, der die Gruppe am Tor treffen sollten. In der einfachen Anweisung des Zwerges konnte der Lauscher indes keinerlei Hinterlist oder versteckte Bedeutung entdecken. Er beschloss daher,  dem Boten nicht zu folgen, da er sich sicher war, dieser würde genau das ihm Aufgetragene tun. Statt dessen harrte Fischer lieber noch ein wenig in seinem Versteck aus. Möglicherweise schickte der Zwerg ja noch einen zweiten Mann los, diesen dann aber mit sinisterem Auftrag...[1]
 1. Fischer wartet eine geraume Weile. Wenn sich hier aber eine gefühlte Ewigkeit lang nichts rührt, wird er dann doch irgendwann von dannen schleichen...

Blutschwinge

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« Antwort #372 am: 07.06.2019, 19:57:01 »
Eine der Wachen war der Gruppe nachgeeilt und hatte ihnen gesagt, dass ihr Führer in einer halben Stunde am Tor sein würde. Fischer hatte sich derweil ein sehr gutes Versteck gesucht. Er wartete dort noch ziemlich lange, so lange dass er fürchtete, die andern würden vielleicht ohne ihn los reiten.

Derweil packten die anderen ihre Siebensachen zusammen und deckten sich mit etwas Reiseproviant ein. Bald war die halben Stunde vorbei und alle warteten ungeduldig auf Fischer. Irgendwann machten sie sich zum Tor auf und dort wartete ein ungewohnt drahtiger Zwerg auf sie. Er wirkte größer als andere Zwerge, das war aber eher seiner für Zwerge fast schon dürren Gestalt geschuldet. Er trug einen großen Hammer auf dem Rücken, der viel zu schwer führ ihn wirkte und hatte ein kleines Pony neben sich stehen. Er unterhielt sich mit einer der Torwachen, die auf die Gruppe deutete, sobald sie näher heran kamen. Der Zwerg winkte ihnen zu, unterbrach aber sein Gespräch nicht. Kurz bevor sie den Zwerg erreicht hatten kam auch Fischer herbei geeilt und gesellte sich dazu.

Als sie den Zwerg erreicht hatten verabschiedete sich der Wachmann und der Zwerg stellte er sich vor. "Durik, ich soll euch führen. Ich bin soweit."
« Letzte Änderung: 07.06.2019, 20:00:55 von Blutschwinge »

Kylre

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #373 am: 07.06.2019, 20:38:56 »
Auf seine langjährige Begleiterin deutend, erwiderte der Rhuatym augenblicklich: "Dies ist Kara Stendahl, eine berüchtigte Kriegerin von beachtlichem Geschick. Und mein Name" hierbei hob er den Daumen und deutete auf seine eigene, gepanzerte Brust: "ist Kapitän Kylre Stormseeker, Kommandant der Wavedancer und Priester des Sturmgottes Valkur." Kurz abwartend, dass sich auch der Rest der ungleichen Runde vorstellte, trieb der Seeräuber seinen eigenen Klepper etwas hölzern an und ritt so bis knapp an den Zwerg heran und gab folgendes zum Besten: "Los Durik - lass uns endlich aufbrechen. Wir haben lange genug gewartet. Du kannst uns ja auf dem Weg erzählen was du über den Überfall und besonders über den Riesen weißt." Kylre brannte es offensichtlich unter den Fingernägeln die Verfolgung aufzunehmen und zum lustigen Teil dieser Reise über zu gehen.

Fiona

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #374 am: 07.06.2019, 23:07:40 »
"Freut mich, Durik. Ich bin Fiona. Also gut, dann lasst uns aufbrechen. Vielleicht können wir ja vor Ort noch etwas sinnvolles herausfinden."

Im Sattel von Hurricane sitzend, war die Halbelfin ebenfalls bereit zum Aufbruch. Der Vollblüter scharrte schon mit den Hufen, etwas Bewegung nach dem Aufenthalt im Stall würde ihm sicher gut tun.

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