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Autor Thema: Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont  (Gelesen 23334 mal)

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Blutschwinge

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #495 am: 03.10.2019, 12:58:57 »
Die Pferde preschten also heran und genau in dem Moment als Fiona bemerkte, dass sie die Pferde bremsen wollten[1], wirkte Kylre seinen Zauber, und unter kräftigem Getöse stürzten zwei Pferde zu Boden, ein drittes konnte gerade noch ausweichen, weitere zwei Pferde dahinter brachen zur Seite aus und begannen einen weiten Bogen um die Gruppe zu reiten.

Der Mann auf dem Hügel wurde von den Steinen getroffen und ließ vor Schreck das Horn fallen und stürzte hin.
[2]
 1. du kannst entscheiden, ob du den Zauber wirken möchtest oder nicht
 2. Bitte alle einmal Ini
« Letzte Änderung: 03.10.2019, 12:59:32 von Blutschwinge »

Kylre

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #496 am: 03.10.2019, 18:33:35 »
"Hohoho!" brüllte Kylre begeistert als er die Pferde sah, die mitsamt ihren Reitern von der Wucht seiner Magie davon geschleudert wurden.[1] Den Hammergriff fester packend, blickte er zu Kara und schenkte ihr ein breites Grinsen, welches einem Kind zur Zeit seines Geburtstag um nichts an Freude nachstand. Dann stapfte er vorwärts bereit den Hammer auf den erstbesten Schädel niedersausen zu lassen, der sich vor ihm im Gras erhob.
 1. läppische 8 Punkte Schaden für diejenigen die es nicht geschafft haben, 4 Punkte Schaden für die mit bestandenen Save

Jofarel Xorlarrin

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #497 am: 06.10.2019, 19:16:59 »
Jofarel beobachtete das Geschehen von seinem Versteck aus und hielt seine Handarmbrust bereit. Diese Barbaren waren wehrhaft, aber der ungestüme Mann schien sich davon nicht abbringen zu lassen. Mehr und mehr gelangte der Dunkelelf zu dem Eindruck, dass dessen Strategie in erster Linie war zunächst zuzuschlagen und dann Fragen zu stellen. Ein Glück, dass er nicht direkt an ihn geraten war, bei ihrer ersten Bewegung. Zunächst wartete Jofarel aber noch in seinem Versteck ab, was die anderen taten.

Gaston

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #498 am: 07.10.2019, 19:59:23 »
Hatte Gaston nicht eben noch darüber gefixt, dass die Barbaren diesen lächerlichen Auftritt brauchten, um ihre Größe zu demonstrieren? Fassungslos beobachtete er Kylre, wie dieser eine Schockwelle zauberte und seinen Hammer schwang. Gaston seufzte. Es war klar, wie das jetzt enden würde.

So schnell er konnte lief er zu dem Barbaren mit - oder besser: ohne - das Horn und zog im Laufen sein Messer.[1]
 1. Move und ggf. double move zu dem Barbaren. Wenn noch eine Aktion übrig ist, würde ich Gaston gerne den Barbaren mit dem Messer bedrohen.
„Essen ist ein Bedürfnis, genießen ist eine Kunst.“ (Rochefoucauld)

Kara Stendahl

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #499 am: 09.10.2019, 20:11:47 »
Ohne einen Gedanken an irgendwelche Eventualitäten zu verschwenden, nahm Kara der Gewohnheit nach den Platz an Kylres Seite ein. Sich gleichzeitig zwischen den Angreifern und der hübschen Magierin platzierend, richtete die Kriegerin die mächtige Axt auf den zweiten Gefallenen. Ihre Körperhaltung ließ keinen Raum für Zweifel zu. Jedwede unbedachte Bewegung könnte das Ende des Barbaren bedeuten, der angeschlagen zu ihren Füßen lag[1].
 1. Ready Action, bei Angriff.

Kylre

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #500 am: 10.10.2019, 10:54:35 »
Seinen mächtigen Streithammer erhoben, blickte Kylre mit einem grausamen Grinsen auf den gestürzten Barbaren herab und knurrte zwischen gebleckten Zähnen hervor: "Erhebe dich nicht und ruf deine Freunde zurück oder ihr beide" dabei huschte sein Blick zu dem schweren Hammerkopf "macht innige Bekanntschaft."[1]

Seite an Seite mit Kara wartete der Ruathym kampfeshungrig was nun geschehen würde.
 1. Ready Action: sollte er aufstehen, angreifen oder wir von außen angegriffen werden, schlägt Kylre zu. Wenn nur gesprochen wird, vorerst nicht.

Fiona

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #501 am: 10.10.2019, 12:42:41 »
Fiona nickte Kara dankbar zu, als diese sich schützend nach vorne stellte. Eigentlich hatte sie ja angenommen, dass sich das hier friedlich lösen ließ, aber ob das jetzt noch möglich war, da war sich die Zauberin nicht sicher.

Daher trat sie auch selbst lieber noch einen weiteren Schritt zurück, um im Zweifelsfall nicht im Weg zu stehen und vor allem nicht direkt bei einem der Barbaren.

Blutschwinge

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #502 am: 10.10.2019, 13:55:52 »
Sie sahen das Glitzern in den Augen der Männer am Boden und erwarteten, dass diese aufspringen und sterben würden, die Männer auf den Pferden ritten derweil in einem Kreis um die Gruppe. Für einen Moment schien alles den Atem anzuhalten, die Ruhe vor dem Sturm, der gleich ausbrechen würde.

Doch plötzlich zerriss ein anderes Geräusch die Szene, mit einem lauten Schrei kam ein Greiff wie aus dem Nichts geflogen und landete direkt vor Kara und Kylre, die Schwingen zum Angriff erhoben und den Schnabel aggressiv nach vorne gestreckt. Aber das Wesen zögerte und drohte, es würde keinen Kampf eröffnen.

Gaston sah, wie der Mann auf dem Hügel aufstand und seine Waffe nahm und hinter ihm ein gutes Dutzend von Barbaren sich dem vorderen Rand des Hügels näherten.

Fiona

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #503 am: 10.10.2019, 14:10:48 »
Na, vielleicht wird das ja doch noch was... ist das etwa derselbe Greif, den wir in der Nacht gesehen haben? wunderte sich Fiona und betrachtete das Wesen eindringlich, um zu sehen, ob sie es wohl wiedererkennen konnte.

Sie fragte das dann auch gleich in die Runde, es konnte sicher nicht schaden, wenn die Barbaren das mitbekommen würden.

"Hey, is das nicht der Greif, dem wir gestern Nacht geholfen haben, als er gegen dieses andere Ungetüm gekämpft hat?"

Kylre

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #504 am: 11.10.2019, 09:50:33 »
"Wer kann das schon sagen? Aber sieht ganz danach aus" grollte der Seeräuber-Kapitän widerwillig nickend während sein Blick zwischen dem Greifen und dem Barbaren vor sich am Boden hin und her streifte; offensichlich nicht glücklich über die Entwicklung und für diesen Moment unentschlossen.

Den schweren Kriegshammer schließlich nicht mehr lebensbedrohend über den Kopf des liegenden Kriegers zum Schlag bereit haltend, beschloß Kylre keinen Kampf auszufechten wenn es sich nicht sein musste. Mit einem Seitenblick zu Kara und Fiona wartete er für diesen Augenblick ab. Vielleicht wollten die Damen ja mit den Fellmützen sprechen? Sollte sich die Lage wieder etwas... anspannen, dann waren der Ruathym und die Magie Valkurs über die Kylre gebot, mehr als nur bereit hier äußerst spontan für Blitz und Donner zu sorgen.
« Letzte Änderung: 11.10.2019, 09:50:46 von Kylre »

Kara Stendahl

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« Antwort #505 am: 14.10.2019, 19:07:33 »
Kara verharrte weiterhin in ihrer Position.

Jofarel Xorlarrin

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #506 am: 14.10.2019, 19:52:02 »
Jofarel verharrte weiterhin in seinem Versteck und beobachtete das ganze Treiben. Es wirkte für ihn durchaus merkwürdig, was hier vorging. Hatte dieser Greif sie die ganze Zeit beobachtet? Und hatte er irgendetwas mit den Barbaren zu tun? Hatte der Zwerg nicht irgendetwas von Barbaren des Greifen erzählt? Das dürfte kein Zufall sein. Waren diese Männer also solche Barbaren?

Blutschwinge

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #507 am: 16.10.2019, 15:35:18 »
Die Männer zögerten kurz und einer der berittenen kam nun zu dem Wesen und der Gruppe. Er sprang von seinem Pferd und einer der Männer flüsterte ihm etwas zu.

Der Mann war groß wie alle Barbaren, hatte langes Haar, das zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden war, und auch er hatte einen schweren Hammer, den er locker in der Hand hielt. Nicht bedrohlich, aber das immensen Gewicht der Waffe und die Leichtigkeit der Bewegungen zeigte der Gruppe einen erfahrenen und sehr kräftigen Kämpfer. Sein Gesicht verriet keine Angst, er blickte sie eher gleichgültig an.

"Nein, er war die ganze Nacht in den Bergen." Seine Stimme war weniger laut als sie erwartet hätten. "Aber sein Bruder ist weg. Wir haben heute Nacht Kampflärm gehört und seine Schreie, vielleicht habt ihr ihn getötet? Lasst die Männer aufstehen, dann können wir zwei Ringen." Er zeigte auf Kylre. "Wenn du gewinnst, trinken wir zusammen und danach könnt ihr weiterziehen. Wenn ich gewinne, habt ihr Pech. Wenn du nicht ringen willst töten wir euch, am Ende haben wir mehr Hämmer, Fäuste und Schnäbel als ihr."

Fiona

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #508 am: 16.10.2019, 18:27:48 »
Fiona seufzte innerlich, es hatte sicherlich wenig Sinn mit diesen engstirnigen Barbaren zu diskutieren, daher unternahm sie nichtmals den Versuch.

Stattdessen klopfte sie Kylre auf die Schulter und meinte. "Na, dann zeig ihm mal, was in Dir steckt."

Und keine Sorge, falls Du verlieren solltest... mit der Hälfte von denen werde ich im Alleingang fertig.

Kylre

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #509 am: 17.10.2019, 14:27:17 »
Hämisch lachend trat Kylre einen Schritt von den niedergeworfenen Barbaren zurück und warf dem Berittenen einen Blick zu, der klar machte, dass der Ruathym ihn durchschaut hatte. Wenn man eine Schlacht verlor und offensichtlich unterlegen war, dann war es keine dumme Idee den Anführer der Siegerseite an der Ehre zu packen und zu einem Duell heraus zu fordern. Was hatte man schon zu verlieren?

"Mit wem ich trinke schreibt mir niemand vor!" stellte der Seeräuber gleich zu beginn brüllend klar. So etwas grundsätzlich Wichtiges konnte er nicht auf sich sitzen lassen. Als dieser essentielle Punkt aus der Welt war fuhr er - etwas ruhiger aber nur unwesentlich weniger beherzt - fort: "Bei Valkur!" und hier hieb er sich mit der eigenen Faust vor die Brust[1] "Steigt ab und zeigt aus welchem Holz ihr geschnitzt seid!"

Sorgenfrei und im vollen Vertrauen auf seine Kräfte setzte der Kapitän seinen Hammer ab und warf sein Schild daneben. Fiona ein wildes Grinsen zuwerfend, blickte der Priester zu Kara und zwinkerte ihr lachend zu. Unbewaffnet sah er sich schließlich in den Kreis der sich um ihn bildete um.

Wenn schon kein Riese, dann ein würdiger Zweikampf. Und sollte es nicht mit rechten Dingen zugehen... nun der Gott der Stürme stand an seiner Seite.
 1. Etwas göttliche Fügung in Form von Guidance

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