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Autor Thema: Wildwasser  (Gelesen 2575 mal)

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EldarRil Sturmreiter

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Wildwasser
« Antwort #105 am: 07.09.2018, 07:52:36 »
"Dann wird dieser Oki wohl unsere aktuell beste Spur sein. Wir sollten uns wohl auf den Weg machen und selbst schauen was wir dort oder auf dem Weg dorthin herausfinden können. Oder habt ihr eine bessere Idee?", fragte EldarRil seine Begleiter.

Ponzio

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Wildwasser
« Antwort #106 am: 09.09.2018, 21:54:10 »
"Das werden wir auf jeden Fall tun." antwortete Ponzio dem Elfen. "Und ich bin mir sicher, wir werden diesen Oki finden. Wie ihr schon sagtet", fügte er mit einem Blick auf Larn hinzu, "verfügen wir vermutlich über andere Mittel als eure Männer.

Doch mich interessiert noch etwas anderes. Ihr sagt, dass der oberste Richter wichtig für die Stadt und das Land ist. Könnt ihr das etwas ausführen? Und uns etwas mehr zu diesem Richter und dem Amt sagen? Was genau sind seine Aufgaben, wie wird er ausgewählt, wer setzt ihn ein? Und wenn er nun schon so lange vermisst wird: Wer hat seine Aufgaben übernommen, und weshalb ist nicht schon ein Nachfolger oder zumindest Vertreter benannt?"


Natürlich hatten die Fragen des Magiers den Hintergedanken, dass ihr Gegenüber etwas mehr über seine eigene Haltung zum sogenannten König durchscheinen ließ, und sie dadurch besser einschätzen konnten, ob er ein wertvoller Verbündeter werden konnte - daher beobachtete Ponzio ihn genau bei seiner Antwort.

Blutschwinge

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Wildwasser
« Antwort #107 am: 12.09.2018, 09:47:27 »
Larn schien erfreut, dass die Gruppe daran  interessiert war, nach dem Richter zu suchen. Nach Ponzios Frage stutzte er aber zunächst und überlegte dann einen Moment, bevor er antwortete.

"Ja, warum. Das ist eine gute Frage, darüber habe ich bisher nicht nachgedacht, das ist einfach so, so kenne ich das, seit ich ein Kind war. Die Flusskönigreiche haben eine lange und nicht immer rühmliche Geschichte. Es gab viele Kriege, Despoten und was auch immer. Und so wurde wohl irgendwann das Amt des obersten Richters geschaffen, von wem weiß ich nicht und wann das war kann ich auch nicht sagen. Er ist sowas wie das wachsame Auge auf den König und seine Leute. Also er ist unabhängig von ihm, aber im Alltag hat er keine echte Aufgabe. Das Amt ist lebenslang vergeben, aber wenn der oberste Richter alt wird oder krank, ernennt er einen Nachfolger. Nur er kann das. Deshalb gibt es keinen Nachfolger, wir wissen ja auch nicht, was mit ihm passiert ist. Solange nicht klar ist, ob er noch lebt, kann glaube ich kein anderer das Amt übernehmen. Und da er keine direkten alltäglichen Aufgaben hat, läuft hier alles auch ohne ihn weiter. Aber mein Vater kennt sich mit den Gesetzen da besser aus. Für ihn war es wichtig, dass es diese Regel gibt, so kann der König nicht einfach einen Gefolgsmann zum obersten Richter machen. Ich finde das ziemlich kompliziert, denn jetzt gerade sieht man ja, was passieren kann. Auf der anderen Seite kann es nicht schaden, einen obersten Richter zu haben, denke ich. Ich bin so groß geworden, bei uns hieß es: „bete für den König und den obersten Richter“, das war einfach so."

Dann zuckte er mit den Schultern. "Aber egal ob oberster Richter oder anderer Richter oder wer auch immer, ein Mann ist verschwunden, einfach so, ohne Spuren. Und das ist nicht gut. Daher halte ich es für wichtig, ihn zu finden."

Eronomion

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Wildwasser
« Antwort #108 am: 12.09.2018, 10:51:11 »
Eronomion ließ es sich nicht nehmen, der antwort des jungen Mannes noch etwas hinzuzufügen: "Und recht habt ihr, es sollte egal sein ob jemand oberster Richter ist oder ein einfacher Bauer und wir würden ihn auch suchen, wenn er ein Bauer wäre.
Wir werden uns also zum alten Oki aufmachen und sehen, was wir herausfinden können."
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Blutschwinge

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Wildwasser
« Antwort #109 am: 12.09.2018, 14:43:12 »
"Wunderbar, wenn ihr herausfinden könnt, was passiert ist, stehen wir in eurer Schuld. Wenn ihr zurück seid kommt bitte zu mir und berichtet, was ihr herausgefunden habt. Vielleicht ist mein Vater dann auch wieder hier."
« Letzte Änderung: 12.09.2018, 14:44:03 von Blutschwinge »

Ponzio

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Wildwasser
« Antwort #110 am: 12.09.2018, 15:51:54 »
Ponzio war sehr zufrieden mit der Antwort des jungen Mannes: Endlich wussten sie mehr über diesen obersten Richter - und es war nun auch klar, weshalb sie sich mit ihrem Anspruch an diesen hatten wenden sollen. Umso wichtiger war es, den Mann zu finden, sei es tot oder lebend. Denn auch wenn es nobel klang, was Eronomion sagte, die Wahrheit war leider, dass es eben doch einen Unterschied machte, ob sie nun einen armen Bauern suchten oder den Mann, der wichtig für die Zukunft des gesamten Landes war.

Der Magier machte sich nur wenig Hoffnung, dass sie den Richter tatsächlich lebend würden finden können. Doch auch wenn nicht, so mussten sie doch herausfinden, wie und warum er verschwunden war. War, wie man vermuten konnte, der Verwalter beteiligt, so würde ein Beweis dafür sicherlich ausreichen, um die Bevölkerung hinter ihrem Anliegen zu versammeln. Und war er tatsächlich geflohen und noch am Leben, so würde seine Autorität ihren Anspruch deutlich untermauern.

"Wir werden Euch auf dem Laufenden halten. Und so bald aufbrechen, wie es unsere Vorbereitungen zulassen."

EldarRil Sturmreiter

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Wildwasser
« Antwort #111 am: 14.09.2018, 06:56:50 »
EldarRil war ebenfalls froh zu hören das es hier wohl jemand gibt der diesem angeblichen König Einhalt gebietet. Jetzt mussten sie nur noch Hoffen das sie diesen obersten Richter auch noch lebend wiederfinden würden. Gedanklich richtete der Elf ein kurzes Stoßgebet an Erastil in der Hoffnung das dieser seine schützende Hand über den Richter hält und das sie den Mann noch finden werden.

Alyssa

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Wildwasser
« Antwort #112 am: 15.09.2018, 05:29:17 »
Das waren doch interessante und vor allem gute Nachrichten. Selbst wenn sie den obersten Richter nur tot auffinden würden, würde das zumindest den Weg für einen Nachfolger ebnen und so wie das Larn erzählt hatte, war es extrem wichtig für das Land, dass dieses Amt besetzt war. Alyssa war hoffnungsvoll, dass sie zumindest herausfinden konnten, was mit dem Richter geschehen war. Es war sehr unwahrscheinlich, dass er überlebt hatte aber so makaber es sich auch anhörte, selbst seine Leiche half weiter.
Der Besuch in der Stadt hatte sich bisher sehr gelohnt. Nun hatten sie schon einige Ansprechpartner und mögliche Verbündete. Zumindest hatten sie einflussreiche Personen kennengelernt, die den momentanen Verwalter des Landes auch nicht passend fanden. Wenn die Zeit gekommen war, würden sie sich wohl an diese Leute wenden müssen aber bis es soweit war, gab es viel zu tun. Alyssa mahnte sich dazu an, sich auf die momentane Aufgabe zu konzentrieren.
"Danke für die Informationen. Ihr wart uns eine große Hilfe." sagte sie noch, bevor sie sich schließlich abwandte und zur Abreise bereit machte. Dieser alte Oki war also ihr nächstes Ziel. Seltsame Geschichte und seltsamer Geselle. Mal sehen, was sie herausfinden konnten.

Blutschwinge

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Wildwasser
« Antwort #113 am: 16.09.2018, 13:36:16 »
Larn bedankte sich und kurz darauf verabschiedete sich die Gruppe von ihm. Den Weg zurück zur Taverne fanden sie problemlos und bald darauf gingen sie schlafen.

Am nächsten Morgen brachte die junge Frau, die gestern die Schankstube geputzt und die der Wirt Jella genannt hatte, das Frühstück und zwei Nachrichten.
"Heute morgen auf dem Markt kam eine der Wachen zu mir und sagte, das ich euch sagen soll, dass der Mann im Lazarett gestorben ist. Und dann kam heute ganz früh eine Frau, die etwas von einem Baumeistergespräch erzählte und ich solle euch sagen, dass er im Moment keine Zweit habe. Aber in fünf Tagen, sobald es hell genug ist, sollt ihr kommen und er wird es euch zeigen. Dafür das ihr erst so kurz hier seid, habt ihr schon viele Kontakte geknüpft. So und jetzt, wer will Speck und Ei und wer Hirsebrei?"

Sie verteilte großzügig, was immer die Abenteurer wollten und bald waren sie alle satt. Karl war heute nicht in der Taverne.
Falls jemand nach ihm fragt... (Anzeigen)

Das Wetter war gut an diesem Morgen und bis zum Abendessen beim König war noch viel Zeit.
« Letzte Änderung: 19.09.2018, 18:27:26 von Blutschwinge »

Kivan

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Wildwasser
« Antwort #114 am: 16.09.2018, 14:50:21 »
"Speck und Eier bitte", antwortete Kivan, der sich noch immer nicht wirklich wohl in der Stadt fühlte. Er wäre zu gerne sofort aufgebrochen um nach dem obersten Richter zu suchen, doch er sah ein, dass das Treffen mit dem selbsternannten König Priorität hatte. Er sah sich in der Runde um. "Habt ihr eine Idee, was wir bis heute Abend machen könnten?", fragte er während er auf das Essen wartete.
Der Bogenmacher formt den Bogen, der Meisterschütze formt sich selbst.

Blutschwinge

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Wildwasser
« Antwort #115 am: 20.09.2018, 17:45:41 »
Aber so richtig wussten die Abenteurer auch nicht, was sie noch tun konnten, einige waren mit den Gedanken schon beim Abendessen, andere bei der Suche nach dem Richter. Und so verbrachten sie den Tag mit ihren Angelegenheiten und am späten Nachmittag erreichte sie ein Bote mit der Einladung zum Abendessen mit dem König und den beiden Vorsitzenden des Händlerrates. Von Jenna erführen sie, dass die Händler der Stadt sich in diesem Rat zusammengeschlossen hatten, um ihre Interessen zu vertreten. Er hatte keine offizielle Aufgabe, aber durchaus Einfluss auf die Politik. Obwohl der Handel in den letzten Jahrzehnten stark abgenommen hatte, waren die Händler immer noch wichtig, denn dies war der einzige Weg hier zu Wohlstand zu kommen.

Das Essen sollte aber nicht im Haus des Königs stattfinden, sondern im Adlerkeller, einem alten Gewölbe unter einem alten Gebäude. Dieses Gebäude soll angeblich vor Jahrhunderten ein Tempel eines blutrünstigen Gottes gewesen sein, dessen Priester die damalige Siedlung regierten. Eine kleine Gruppe von Männern und Frauen hatte sich, so lautet die Legende, dem Kampf gegen diese Herrschaft verschrieben und wurde unerbittlich gejagt. Irgendwann gelang es ihnen  aber, einen Unterschlupf direkt unterhalb des Tempels zu gründen und von dort den Kampf auf die Straßen zu tragen und die Macht der Priester schließlich zu brechen. Der Tempel wurde damals zerstört. Die Ruine wurde vor langer Zeit von einem Priester der Dämmerblume bezogen, der dem Tempel eine neue, gute göttliche Aura verleihen wollte. Er scheiterte, es geschahen böse Dinge in dem Haus und schließlich rannte der neue Tempel nieder. Schließlich versuchte ein Händler, das Gebäude zu nutzen und baute er wieder auf. Aber auch er hatte kein Glück. Seine Frau stark im Kindbett, sein Kind bald darauf ebenso und seine zweite Frau hinterging ihm mit einem Stallknecht und tötete schlussendlich ihren Ehemann im Schlaf. Die Familie des Händlers war ausgelöscht, die Mörderin und der Stallknecht wurden hingerichtet und so verfällt das Haus seit dem. Das Gewölbe darunter aber, der Adlerkeller, das Zentrum des Widerstands einer längst vergessenen Zeit, der wird heute für feste oder Bankette genutzt. und dorthin hat der König geladen.
Der Adlerkeller lag etwas abseits des Zentrums im Händlerviertel. Das Gebäude mit dem Adlerkeller war leicht zu finden und am Eingang brannten bereits gut sichtbar mehrere Fackeln und zwei bewaffnete Soldaten waren ebenfalls dort. Sie ließen die Abenteurer aber ohne Zögern passieren.

Sie betraten das Gebäude durch einen nahezu runden Eingang, eine Steintreppe führte  nach unten und sie gelangten in ein Kellergewölbe, dessen Decke aus gemauerten Steinen bestand. An den Wänden hinten große bunte Teppiche mit verschiedenen Wappen und Symbolen und in der  Mitte stand eine Tafel, die ungefähr zehn Leuten Platz bot und die bereits festlich gedeckt war. Auch am Fuß der Treppe standen zwei Soldaten, aber in festlicher Rüstung und mit geschmückten Waffen. Mehrere Bedienstete warteten an verschiedenen Stellen am Rand des Raums. Ein Bediensteter eilte gerade in eine Ecke des Raums und dort sahen die Abenteurer nun zwei Männer und eine Frau stehen, den König und vermutlich die beiden Ratsleute.
Als die Gruppe die Treppe nach unten kam und die Wachen passierten klopften diese mit ihren Stangenwaffen auf den Boden und sofort wendete sich der König der Treppe zu, um sich kurz darauf mit seinen Begleiter*innen zu nähern.  Und so traf man sich einige Meter vor der Tafel. Der König, in einem feinen aber nicht protzigen Hausanzug, und der Mann und die Frau, die ebenfalls sehr edel gekleidet waren.

"Willkommen", begrüßte Taradae III die Gruppe. "Darf ich Ihnen die weiteren Gastgeber vorstellen. Dies sind Kathalina Lain, erste Rätin der Händler und ihr Stellvertreter, Eron Park."
Die Anwesenden begrüßten sich und begaben sich anschließend zu Tisch.



Die beiden Vertreter*innen der Händler erkundigten sich zunächst nach der Reise der Gruppe und es entwickelte sich ein unaufdringliches Gespräch über die Region, das Klima, den vielen Regen im Frühjahr und diverse andere Unwichtigkeiten.




Aber dann, die Vorspeise, ein sehr würziger und leckerer Schinken zusammen mit einer der Gruppe unbekannten herb-süßen Frucht, kam natürlich die Frage nach dem Grund des Besuchs und nach ihren weiteren Plänen. Dazu gab es Rehbraten mit roten Kartoffeln und Wurzelgemüse.
« Letzte Änderung: 21.09.2018, 08:30:02 von Blutschwinge »

Eronomion

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Wildwasser
« Antwort #116 am: 22.09.2018, 18:54:42 »
Eronomion war schon am späten Nachmittag in ihrem Zimmer verschwunden zusammen mit einem geheimnisvollen Bündel, das seine Begleiter ihn tief in seiner Satteltasche hatten hüten sehen. Jetzt holte er es hervor und sie bekamen schließlich seinen Inhalt zu sehen - nach etwa einer Stunde. Der junge Mann, der aus ihrem Zimmer hinunter kam sah verwandelt aus im Vergleich zu dem, der sie die letzten Tage auf der Straße begleitet hatte. Denn seine Gewänder waren nun offensichtlich nicht mehr dazu gedacht, praktikabel zu sein, sondern sie sollten beeindrucken. Er trug ein Leinenhemd mit silbernen Knöpfen, einen Seidenumhang der durchwirkt war mit Silberfäden und dazu sogar einen passenden Hut mit breiter Krempe, auch wenn die Feder ein wenig verknickt war und es ihn den größten Teil der Stunde gekostet hatte, sie so gut es ging zu richten. So passend gerüstet für ein königliches Bankett erwartete der junge Mann ihre Gastgeber.
Im Adlerkeller angekommen hellte sich sein Gemüt noch deutlicher auf, als es sonst schon der Fall war und man spürte, dass der Junge Mann nun in seinem Element war. Er trieb ohne Schwierigkeiten denselben Smalltalk, in dem sich auch die zwei Händler und der Herrscher des Landes übten. Insbesondere ihrer weiblichen Gastgeberin gegenüber war der junge Mann außerordentlich zuvorkommend und seine Manieren erwiesen sich als tadellos. Das hinderte ihn aber nicht daran, der Händlerdame den ein oder anderen verführerischen Blick zuzuwerfen, aber so, dass nur sie es bemerkte.
Als dann schließlich der Moment gekommen war, über ihre weiteren Pläne zu sprechen, erwarteten es sine Gefährten regelrecht, dass er das Rede übernehmen würde und Eronomion enttäuschte sie nicht: "Nun, wie ihr ja sicher schon zu Genüge gehört habt, sind wir im Dienste Erastils in dieses Land gekommen, um zu helfen, wo unsere helfende Hand gebraucht wird. Und in den zwei Tagen, in denen wir hier eure Gastfreundschaft genossen haben, sind wir tatsächlich schon auf das ein oder andere gestoßen, wo wir mit unseren Talenten von Nutzen sein könnten. In der Tat überlegen wir uns dauerhaft hier in eurer Stadt anzusiedeln - nicht um für immer hier zu bleiben, sondern um immer wieder hierher zurückzukehren von unseren Reisen durch das wilde Land der Flusskönigreiche. Erastil schickt uns zwar in die Wildnis und dort gibt es sicher auch genug für uns zu tun, man denke nur an die Bestie in den Wäldern und eine merkwürdige Krankheit hat einige Tiere im Westen befallen. Aber auch hier vor Ort scheint ja das ein oder andere vor zu gehen, wofür Erastil uns geschickt haben mag. Wir hörten, der oberste Richter des Landes sei verschwunden auf der Reise zu einem Einsiedler. Dem alten Obi oder so ähnlich? Nun, wir dachten wir schauen uns diesen Einsiedler einmal an. Selbst wenn er nichts über das Verschwinden dieses Richters weiß, der wenn ich es recht verstanden habe ein hoher Würdenträger des Landes ist, mag er uns doch spannendes erzähen können. Wir haben nämlich von einem alten Heiligtum des Erastil gehört, das seid Generationen verschollen ist. Nun, die Wege der Götter sind schwer zu ergründen, aber es scheint mir doch kein Zufall zu sein, dass wir im Dienste eines Gottes in diese Lande kommen, in dem einst ein großes Heiligtum zu seinen Ehren gestanden hat."
« Letzte Änderung: 23.09.2018, 18:13:49 von Eronomion »
Unfortunately, my one true love remains myself...

EldarRil Sturmreiter

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Wildwasser
« Antwort #117 am: Heute um 07:00:48 »
Während sich die anderen auf das Abendessen vorbereiteten oder sich anderweitig die Zeit vertrieben ging EldarRil in sich und suchte sich eine ruhige Ecke.
Seine Gedanken schweiften ab in die weiten Steppen und zu seinem Clan. Er machte sich viele Gedanken warum er denn eigentlich hier ist und was er denn hier überhaupt machte.

Als die Gruppe dann schlußendlich aufbrechen wollte meinte er nur "Geht Ihr ohne mich zum König. Ich brauche mal einen Moment für mich alleine und muß mir über einiges klar werden."

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