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Autor Thema: [IG] Szene 1: Die Pest  (Gelesen 2309 mal)

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[IG] Szene 1: Die Pest
« am: 29.05.2018, 17:27:34 »
Spellplague



Die Vergessenen Reiche im Jahr 1385 DR: Der heimtückische Mord an der Göttin Mystra stürzt Torril ins Chaos. Das magische Gewebe zerreißt und wilde Magie entlädt sich unkontrolliert in der Welt. Blaue Schleier legen sich über das Land, schließen ganze Städte ein und vernichten alles Leben, das sich nicht retten kann. Im entfernten Haalruaa schlägt sich indessen eine kleine Gruppe von Helden durch das Chaos und Horden von Untoten, um einen wahnsinnigen Plan zu verfolgen, der die magische Stadt retten soll.
« Letzte Änderung: 14.06.2018, 19:39:42 von List »
"Man muss auch das Allgemeinste persönlich darstellen."
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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #1 am: 29.05.2018, 20:24:09 »
Halarahh - Unterstadt



Sie hatten widerwillig eine Rast in einer Taverne der Unterstadt eingelegt. Es dämmerte schon und so langsam wich die Hitze des Tages einer unangenehmen Schwüle. Regen prasselte auf die Häuserdächer.

Sie hatten den Auftrag vom Magierfürsten Khelvan entgegengenommen, waren am letzten Zehntag durch Halruaas Ebenen und Sümpfe gestreift, hatten Untote und sogar einen niederen Dämonen bekämpft und schließlich gefunden, wonach Khelvan verlangt hatte: sie hatten seine Nichte Tanya gefunden.

Das Mädchen hatte eine unglaubliche Gabe, sich selbst in Schwierigkeiten zu bringen. Fluchend und schimpfend hatten Sie das Mädchen aus der Ruine gezerrt, ihr das Artefakt abgenommen und ihr versucht, zu erklären, dass sie keine andere Wahl haben würde, als in die wachsame Obhut ihres Onkels zurückzukehren. Doch Tanya hatte keine Lust dazu. Sie hatte andere Pläne. Im Gegensatz zu vielen anderen Halruaanern hatte sie die Magie nicht studiert. In ihr pulsierte rohe, magische Kraft. Hexenmeister, nannte man solche Zauberkundigen zwar. Doch Tanya hatte ihre Kräfte nicht gemeistert. Nein, sie glaubte, diese erst durch einen passenden Fokus kanalisieren zu müssen. Genau deshalb hatte sie ihrem Onkel das Artefakt gestohlen, hatte sich in Schwierigkeiten gebracht und sie beinahe alle umgebracht.

Und wie zu erwarten gewesen war, war die Sache noch nicht ausgestanden. Den sobald sie die Stadt betreten hatten, hatte Tanya damit gedroht, alle wilde Magie zu entfesseln, die sie befehligen konnte, wenn man sie zurückbrachte. Eine halbe Stunde saßen sie nun schon im Tanzenden Imp und versuchten, das Mädchen zur Vernunft zu bringen.

In schwachen Momenten dachte der eine oder andere vielleicht schon, dass sie Pech gehabt hatten, Tanya zu retten. Khelvan schien es nämlich mehr an dem Artefakt gelegen zu sein, als an dem Mädchen. „Das Mädchen ist ein Teufel in Menschengestalt, aufgezogen in einem Schlangenloch! Wenn ich nicht alles daran setze, sie heil zurückzubringen, dann wird es diplomatische Verwicklungen geben. Und wenn das Mädchen eine Katastrophe heraufbeschwört, dann wird König Zalathorm Köpfe rollen lassen.“, hatte er zum Abschied gesagt und etwas leiser hinzugefügt: „Sollte es aber so sein, dass ihr das Mädchen tot vorfindet und nur das Artefakt rettet, so soll es mir recht sein. Bringt mir aber auf jeden Fall das Artefakt. Es stammt noch aus den Tagen von Nesseril und birgt mächtige Antimagie in sich. Die Götter wissen, was sich damit anstellen ließe.

Als sich die Gefährten noch dieser Worte erinnerten, schlug Tanya scheppernd ihren zinnernen Krug auf den Tisch. „Und es bleibt dabei! Ich werde nicht zu meinem Onkel zurückkehren! Und reizt mich nicht weiter. Ich spüre schon, wie ich die Kontrolle über meine Magie verliere. Gleich gibt es ein Unglück!“ Sie weddelte ein paar Mal mit ihrer zarten linken Hand, die wohl noch nie gearbeitet haben mochte. Irgendwo in der weiten Ferne grollte es. Ein Gewitter zog auf.

Die Gefährten waren sich nicht sicher, ob es da einen Zusammenhang geben mochte zwischen Tanyas Hand und dem Grollen.
« Letzte Änderung: 01.06.2018, 23:29:20 von List »
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Leylani

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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #2 am: 15.06.2018, 09:46:12 »
Leylani saß alleine und abseits in der dunkelsten Ecke der Taverne und hatte dabei die Kapuze ihres zerfledderten Mantels tief ins Gesicht gezogen. Mit beiden Händen umfasste Sie den Zinnkrug, der in Ihren zierlichen Händen viel zu groß wirkte und führte diesen zu Ihrem Mund um einen tiefen Zug des Gerstensaftes in sich auf zu nehmen. Das Grummeln Ihres Magens beruhigte sich ein wenig aber dennoch reichte dies nicht aus um ihren schwelenden Hunger zu stillen. Sie musste dringend an ein paar Münzen kommen um sich wenigstens ein altbackenes Brot kaufen zu können.
Also lies sie Ihren Blick möglichst unauffällig durch die Taverne gleiten um ein passendes Opfer auszumachen, welches man vielleicht unauffällig etwas schröpfen könnte.

In diesem Moment ertönte dann auch das Donnergrollen und ließ Leylani für einen Moment zusammenzucken.
Auch wenn das herannahende Gewitter für sie eine unangenehme Nacht bedeutet konnte, so reichte es Ihr momentan doch eher zum Vorteil. Mit Sicherheit suchten demnächst noch mehrere Gäste einen Unterschlupf in der Taverne und somit war es für sie durchaus leichter an ein paar Münzen für eine vielleicht sogar warme Mahlzeit zu kommen.
« Letzte Änderung: 15.06.2018, 09:47:41 von Leylani »

Armidala

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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #3 am: 16.06.2018, 11:20:16 »
Armidala war nicht gerade begeistert davon für dieses undisziplinierte und absolut nicht selbstbeherrschte Mädchen den Babysitter zu spielen, doch Ihr Einsatz in den Ruinen zeigte mehr wie deutlich das die Kleine Ihre Hilfe benötigt. Ob es nun wirklich das richtige war das sie zurück zu ihrem Onkel musste war sich Armidala nicht unbedingt sicher. Ein erfahrener und vor allem geduldiger Meister wäre bestimmt der bessere Weg um dem Mädchen den richtigen Weg zu zeigen, aber bevor jemand anderes sich um das Mädchen kümmert und vielleicht nur das Artefakt zurück bringt, war es so vielleicht doch besser, denn so hatte das junge Ding vielleicht noch die Chance weiter zu leben und sich noch einmal bewußt zu werden über das was sie da eigentlich tat.

"Junge Dame, er wird Zeit das Ihr schweigt und endlich ruhig seit. Wenn Ihr Euch endlich mal etwas sammelt und Ruhe bewahrt dann wird es auch kein Unglück geben. In der Ruhe liegt die Kraft, also seit endlich ruhig", blafft Armidala die junge Tanya an in der Hoffnung das nun endlich Ruhe am Tisch einkehrt und die Gruppe in Ruhe etwas Essen und Trinken konnte, der Tag war schließlich anstrengend genug gewesen.

Mahlakar

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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #4 am: 18.06.2018, 06:27:41 »
Wie hätte Mahlakar sich den Wünschen eines Magierfürsten widersetzen können? Schließlich wollte er auch einmal in ihren Rängen aufgenommen werden.
Und jetzt saß er hier, nachdem diese anstrengende Reise hinter ihnen lag, in einer heruntergekommenen Taverne in der Unterstadt. Und mußten sich mit den Launen des Mädchens herum schlagen.
Mitleidig betrachtete er sie noch einmal. Er konnte sich nicht vorstellen, was es hieß, so wie sie zu sein.
So voll ungezügelter, unkontrollierter Magie. Unmerklich schüttelte er traurig den Kopf. Nie würde sie das Gefühl verspüren, mit der wissenden Macht ihres Geistes das Gewebe zu rufen und zu manipulieren. Nein, ihre Gefühle selbst würden ihre Magie entfesseln. Und das konnte gefährlich werden, wenn man sich nicht um diese armen Seelen kümmerte.
Ein bisschen glaubte er, ihren Onkel verstehen zu können. Wäre es nicht besser, sie würde sich irgendwo außerhalb von Halruaa ein Leben aufbauen? Aber das hatte nicht er zu entscheiden. Trotzdem wunderte ihn ihre ablehnende Haltung sehr...und machte ihn neugierig.
Neugier. Eine gute Eigenschaft für jeden angehenden Magier.
"Also Tanya, bruhige dich. Wir gehen das noch mal durch. Warum genau möchtest du nicht zu deinem Onkel zurück? Und warum hast du ihm dieses Artefakt entwendet? Wußtest du nicht, daß es antimagisch ist? Und was wolltest du damit im Sumpf?" Sachlich, und damit hoffentlich beruhigend, sprach Mahlakar das Mädchen an. Vielleicht würden die Antworten ja auch dazu führen, daß sie sich nicht mehr so sehr ihren Gefühlen hingab, sondern auch rational würde.

Bär

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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #5 am: 18.06.2018, 10:14:44 »
Diese verweichlichten Menschen. Dieses verzogene Menschenkind brauchte eine verdammte harte Hand und kein Verständnis. Bär hatte ihr links und rechts ein paar gegeben. Sie hatten ihr Leben für dieses dämliche Gör riskiert und nun drohte sie ihnen?
Na gut, eine Chance würde er Mahlakar und Armidala geben, danach würde Bär die Sache übernehmen. Um seine Zunge im Zaum zu halten nahm er einen tiefen Schluck aus seinem Krug und das Bier lief ihm das Kinn und seinen Bart hinunter, bevor er ein großes Stück Käse in seinen Mund stopfte, wobei ein Drittel davon links und rechts von ihm auf den Boden fiel.
Die Sanftmut wohnt in den Tälern -
die Härte auf den Gipfeln.

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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #6 am: 19.06.2018, 13:25:21 »
Leylani ließ den Blick durch die Taverne schweifen und suchte nach einem passenden Opfer, das sie um ein paar Münzen erleichtern konnte. Sie sah eine kleine Gruppe von Tagelöhnern, die lachend und trinkend in einer Ecke saßen, in einer anderen Ecke zwei junge Männer, die unschwer als Adepten einer der vielen magischen Gilden identifiziert werden konnten. Außerdem einige Orks und dort drüben die Gruppe von Abenteurern, die etwa vor einer halben Stunde die Taverne betreten hatten. Die junge Frau bei Ihnen war völlig außer sich und blaffte die Abenteurer an. Der Zauberer, der dabei saß war außerordentlich fein gekleidet. Leylani glaubte, dass dies das lohnendste Opfer war.

Doch als sie sich gerade ihre Chancen ausrechnete, ertönte ein dumpfes Grollen. Die Besucher der Taverne blickten sich fragend um und Leylani entschied, doch noch einen Moment zu warten. Bei so viel Aufmerksamkeit hätte sie leicht gesehen werden können.

Die Tür der Taverne öffnete sich und Leylani erkannte das Gesicht eines Manns der Wache. Sie war ihm schon einige Male davongekommen, er selbst hatte sie schon das eine oder andere Male von hinten gesehen, als sie davonrannte. Leylani war sich nicht sicher, wie gut er sie kannte. Nachdem er sich umgesehen hatte, steuerte er zielstrebig auf ihren Tisch zu.

Ohne zu fragen, setzte er sich neben sie und beäugte sie neugierig. "Kennen wir uns nicht etwa?", fragte er. Sein Atem roch nach Knoblauchwurst, als er flüsternd mit seinem Kopf zu ihrem herankam. "Ich habe Dich schon gesehen. Machst es Dir hier gemütlich, ja? Oder hast Du hier zu tun? Womit verdienst Du eigentlich Deinen Unterhalt? Du musst doch wenig Geld haben." Er lächelte anzüglich.
« Letzte Änderung: 19.06.2018, 13:27:26 von List »
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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #7 am: 19.06.2018, 14:05:09 »
Die Kommentare von Amidala und Mahlakar beruhigten Tanya zwar noch nicht unbedingt, aber immerhin hörte sie auf zu gestikulieren. "Warum ich nicht zu meinem Onkel zurück will? Warum ich das Artefakt gestohlen habe?", stieß sie hervor. "Seit so vielen Jahren lebe ich im Schatten meines Onkels. Er verachtet mich, er verspottet mich - und am  Schlimmsten - er richtet nicht einmal ein einziges Wort an mich." Unverwandt richtete sie das Wort an Bär. "Herr Zwerg!, wie fühlt es sich an, Herr seines Leibes zu sein? Spürst Du die grenzenlose Freiheit, wenn Du durch Täler und über Wiesen streifst? Ich jedenfalls nicht! Die letzten Jahre habe ich kaum das Haus verlassen dürfen."

Doch einmal ins Reden gebracht, schien sich tatsächlich Druck abzubauen, denn Tanyas Stimme wurde eine Spur ruhiger.[1] "Ich will nur meine Freiheit! Ist das so schwer zu verstehen? Ich hasse meinen Onkel und er hasst mich. Nichts würde uns mehr erfreuen, als das einer von uns sterben würde. Ich würde einen Mord begehen, um von ihm loszukommen. Aber er hat einen Bannzauber auf mich gelegt, schränkt meine Kräfte ein und bindet mich an diesen verfluchten Ort. Daher, ich bin gezwungen das zu tun." Tanya ließ in ihrer Hand eine Kugel kalten Feuers erscheinen. "Gebt mir das Artefakt - oder ich lasse alle meine verbliebene Kraft auf einmal frei. Von diesem Haus wird nichts übrigbleiben als ein rauchender Krater."[2]
 1. Ihr könnt mit entsprechenden sozialen Fertigkeiten (oder Zaubern) versuchen, sie weiter zu beruhigen.
 2. 
Menschenkenntnis oder Hellsehen 1 Erfolg (Anzeigen)
« Letzte Änderung: 19.06.2018, 14:07:31 von List »
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Leylani

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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #8 am: 19.06.2018, 14:34:23 »
"Kennen?"
Leylani kratzte sich dabei an der linken Schläfe und zog dabei fragend eine Augenbraue nach oben.
Währenddessen rutschte sie langsam etwas nach hinten um ein wenig Abstand von dem intensiven Mundgeruch zu bekommen und legte dabei den Kopf ein wenig schief.
"Ich wüsste nicht und ich kann mir Gesichter verdammt gut merken. Ist schließlich mein Job. Botendienste aller Art, solange es nix illegales ist."
Während Sie Ihrem Gegenüber Antwort gab, legte sie den rechten Ellbogen auf den Tisch und bettete Ihren Kopf in Ihrer Handinnenfläche, ohne jedoch den Blick von dem Wachmann abzuwenden. Sie bemühte sich möglichst ruhig und selbstbewusst zu wirken, ihr Körper war jedoch dabei bis zum Bersten gespannt. Bereit jeden Moment aufzuspringen und die Flucht nach Hinten anzutreten.
"Bin gerade fertig mit meinem letzten Auftrag und suche lediglich etwas Entspannung bevor ich mich auf den Heimweg mache. Also, woher stammt das Interesse? Hast du etwa nen Auftrag für mich?"

Bär

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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #9 am: 19.06.2018, 15:24:54 »
Bär zog eine Augenbraue hoch als das Mädchen ihn ansprach und schmatzte zuerst laut weiter. Doch dann antwortete er doch mit seiner tiefen, brummenden Stimme: "Bär fragt das verzogene Mädchen: Was weißt du von Freiheit? Bär sagt, Bär ist frei und Bär kann die Last der Freiheit tragen. Bär fragt kann das Mädchen das auch?
Bär sagt, Bär ist frei aufzustehen und um den Tisch zu gehen."
, wie um zu bestättigen was er gesagt hatte, stand der Zwerg auf und ging um den Tisch und stellte sich neben Tanya.

"Bär sagt Mädchen ist auch frei. Bär sagt, Mädchen kann sich seinem Schicksal fügen oder das Mädchen kann Bär drohen. Und Bär mag es nicht wenn man ihm droht.", der Druide war sich nicht sicher ob die Kleine die Wahrheit sagte oder nicht[1], aber bei einem war er sich sicher.

Bär stemmte seine Hände in die Hüfte: "Bär fragt das Mädchen, bist du dir sicher, dass du töten möchtest? Bär sagt, wenn das Mädchen frei bist, dann trägt das Mädchen auch die Verantwortung. Bär kann töten. Bär tötet zum Beispiel Menschen, die ihn bedrohen. Bär fragt ist das Mädchen bereit seine Drohung wahr zu machen, wenn das Mädchen so unglücklich ist, dass es sterben will, soll das Mädchen sterben. Aber Bär sagt man tötet nicht ohne Not."
Durch seine Ausdrucksweise ist es schwer dem Gesagten des Druiden zu folgen. Aber ein grummelnder Unterton, wie bei einem Gewitter, haftete seinen Worten an.[2]
 1. Menschenkenntnis Fehlschlag
 2. Drohen Fehlschlag
« Letzte Änderung: 20.06.2018, 12:00:25 von Bär »
Die Sanftmut wohnt in den Tälern -
die Härte auf den Gipfeln.

Mahlakar

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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #10 am: 19.06.2018, 20:49:57 »
"Bär, das hilft uns im Moment nicht weiter. Bitte setz dich wieder hin. Wir können das bestimmt klären.
Tanya ist ja schließlich kein kleines Kind mehr, daß einfach nur trotzig ist. Sie hat uns ihre Gründe genannt..."
Mahlakar blickte jetzt das Mädchen an, von dem er wußte, daß es übertrieb. "... und die kann ich ganz gut nachvollziehen.
Wir müssen jetzt überlegen, wie wir das zu aller Zufriedenheit lösen können.
Allerdings denke ich, daß Leute töten oder Tavernen in Brand stecken, uns nicht viel weiter bringt.
Bitte, Tanya, rede mit uns, damit wir dir helfen können."
Das ganze war ruhig und unaufgeregt von Mahlakar vorgetragen worden und zeigte auch[1] Erfolg.
Kurz strich sich der Magier durch den Vollbart und überlegte.
"Nur mal so ein Vorschlag. Vielleicht könnten wir den Bann brechen, unter dem du stehst. Dann wärst du frei zu gehen, wohin du magst. Naja, solange es nicht irgendwo in Halruaa ist. Deinem Onkel berichten wir, wir hätten dich tot aufgefunden. Du müßtest nur ein wenig deiner immensen Kraft aufwenden, um dich für ein paar Monate gegen Aufspürzauber immun zu machen. Dann sollte dein Onkel von deinem Ableben überzeugt sein.
Wie klingt das für den Anfang?"
 1. sozial: drei Erfolge
« Letzte Änderung: 19.06.2018, 20:52:01 von Mahlakar »

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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #11 am: 21.06.2018, 08:53:35 »
Leylanis Lüge schien den Mann von der Wache überzeugt zu haben. "Hm? Vielleicht habe ich mich ja in Dir geirrt..."  Doch zufrieden schien er noch nicht zu sein. "Botendienste? Natürlich machst Du nur diejenigen, die im Einklang mit Moral und Gesetz sind. Schon klar! Weißt Du, ich habe aber auch einen anstrengenden Job. Den ganzen Tag Wache schieben und danach schauen, ob Botengänger wie Du auch immer nach den Regeln spielen. Und jetzt würde ich mich auch gerne entspannen. Wollen wir uns gemeinsam entspannen? Der Wirt hat da ein kleines Zimmer im Obergeschoss, wo man ungestört ist." Er deutete am Tresen vorbei Richtung Treppe.

Der Wachmann sah sich um. "Wird ungemütlich hier. Komm, lass uns schnell gehen!"
« Letzte Änderung: 21.06.2018, 10:17:14 von List »
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« Antwort #12 am: 21.06.2018, 10:09:53 »
Tanya verengte die Augen zu einem Schlitz und für einen Moment sah es nach großem Ärger aus. Als Mahlakar allerdings sprach, wurde Tanya sichtlich ruhiger. Sie setzte sich wieder und sprach mit leiserer Stimme. "Ich soll mich für ein paar Wochen verstecken und dann lässt mich mein Onkel in Ruhe? Das wäre... vielleicht eine Möglichkeit. Aber er wird einen handfesten Beweis für meinen Tod haben wollen. Und das Artefakt dazu. Was könnte ihn wohl überzeugen? Hm..."

Unterdessen schwoll dass Grollen im Hintergrund an und wurde so laut, dass das Sprechen erschwert wurde. Die Gäste der Taverne wurden unruhig. Einer der Halborks stand auf und und trat aus der Tür. Kurz darauf kam er wieder und sagte in den Raum: "Der Himmel ist dunkel. Aber da ist kein Gewitter weit und breit. Nur der Regen."

Die beiden Gildenmagier in der Ecke stöhnten auf und sackten auf ihren Stühlen zusammen.
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Leylani

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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #13 am: 21.06.2018, 10:25:26 »
Für einen kurzen Moment überlegte Leylani ob sie der Wache als Erwiderung seines unmoralischen Angebots einfach eine Ohrfeige verpassen sollte, entschied sich dann aber doch dagegen. Sie hob Ihren Kopf von der Hand, lehnte sich auf der Sitzbank zurück und rutschte erneut ein kleines Stück von dem dem Wachmann weg. Die andere Hand unter dem Tisch hatte Sie bereits zu einer Faust geballt. Damit versuchte sie Ihre Wut zu kanalisieren indem Sie die Faust so fest zusammenpresste, dass die Knöchel weiß hervortraten.

"Such dir eine andere Entspannung. Bei mir bist du mit sowas an der falschen Adresse."
Ihre Stimme klang gepresst und man konnte ihr deutlich anhören, dass sie mit sich rang nicht ausfallend zu werden. Während sie die Worte von sich gab, rutschte sie erneut ein Stück weg und erhob sich langsam um Ihren Platz zu verlassen.

Armidala

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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #14 am: 21.06.2018, 11:10:22 »
Armidala schaute ich um ob sonst noch jemandem aufgefallen war das in der Ecke gerade zwei Personen zusammengesackt sind. Zuerst schaute Sie ob vielleicht jemand in deren Nähe war als es passierte und man darauf hätte schließen können das jemand an dem Zustand der Magier schuld war.

"Hey habt ihr das gesehen? Die zwei Magier da drüben in der Ecke sehen gar nicht gut aus." meinte sie zu ihren Begleitern und erhob sich um auf die Magier zu zugehen und nach ihnen zu schauen.

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