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Autor Thema: Kapitel 1: Die Suche nach der Wahrheit  (Gelesen 3314 mal)

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Caliban

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Kapitel 1: Die Suche nach der Wahrheit
« Antwort #135 am: 30.04.2019, 14:22:36 »
Biff blickt zuerst zu Brink bevor er erneut die Stimme erhebt.
"Das ist ein Argument. Die durchsieben das Wohnmobil wohl schneller als wir auf drei zählen können."
Gleich daraufhin dreht sich Biff jedoch zu Valentin herum.
"Ja, sie wissen wie viele ihr seid. Hab ich ihnen alles gesagt. Und ja, ich melde mich für gewöhnlich sobald meine Gäste nicht mehr ansprechbar sind und öffne ihnen dann das Tor. Sie laden die Leute und deren Ausrüstung auf den Pickup, lassen mir ein paar Vorräte da und hauen wieder ab."

Valeria Rodriguez

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Kapitel 1: Die Suche nach der Wahrheit
« Antwort #136 am: 30.04.2019, 16:00:13 »
“Dann locken wir sie hier rein, knallen denen von einem Wachturm aus direkt so einen Molotov auf den Pickup und hauen dann mit dem Wohnmobil ab. Wir müssen nur verhindern können, dass sie uns mit dem MG durchsieben oder mit ihrem Wagen verfolgen.“ wirft Valeria einen Vorschlag in den Raum. Wenn Kampf die einzige Chance zur Flucht darstellt, wird ihnen kaum etwas anderes übrig bleiben.
- Querer es poder -

Dr. Ludger Brink

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Kapitel 1: Die Suche nach der Wahrheit
« Antwort #137 am: 30.04.2019, 21:00:12 »
Mit dem Ketamin könnte man vielleicht etwas anfangen...“, gab Brink zu bedenken.

Max Müller

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Kapitel 1: Die Suche nach der Wahrheit
« Antwort #138 am: 01.05.2019, 09:27:09 »
"Und wie sicher bist du das dieses Wohnmobil auch wirklich anspringt und fährt? Und wie weit kommen wir denn voraussichtlich damit? Ist da dann auch überhaupt für uns alle Platz?", brummt Max der offensichtlich noch immer nicht so ganz überzeugt ist von dem was Biff sagt.

Danach wendet er sich an Valeria "Deine Idee gefällt mir, das könnte funktionieren, und birgt für uns alle auch ein geringeres Risiko wie ein Frontalangriff"

Im Anschluß geht er noch einmal auf Biff ein "Nun mal Klartext, ... was genau hast du hier was man als Waffen benutzen kann. Von deinen Ausweichenden Antworten habe ich allmählich die Schnauze voll. Ich will klare und stichhalte und vor allem knappe Antworten, denn die Zeit wird auch knapp. Und Denk dran, du bist der erste der dran Glauben muß wenn das hier schief geht. Wir sind also deine einzige und letzte Chance hier Lebend raus zu kommen."[1]
 1. Einschüchtern - Erfolgreich
« Letzte Änderung: 01.05.2019, 10:09:08 von Max Müller »

Sarah Talgrund

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Kapitel 1: Die Suche nach der Wahrheit
« Antwort #139 am: 02.05.2019, 15:58:21 »
"Wo liegen die Opfer denn normalerweise? Hier im Gastraum? Dann müssen sie sich auftrennen und zwei kommen rein und vielleicht bleibt nur einer draußen. Das würde vielleicht einiges leichter machen und uns mehr Deckung geben.", überlegt Sarah laut während sie die Waffe von Ludger entgegen nimmt.

Caliban

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Kapitel 1: Die Suche nach der Wahrheit
« Antwort #140 am: 03.05.2019, 08:45:09 »
Als Max in seiner gewohnt stürmischen Art mit seinen Worten wieder regelrecht auf Biff eindrischt, beginnt dieser wieder sichtbar Teile seiner Fassung zu verlieren. Die Farbe weicht aus seinem Gesicht und er tippelt nervös von einem Bein aufs andere.
"Ja, ich bin mir ziemlich sicher, dass das Wohnmobil anspringt. Wenn ich was repariere, funktioniert das auch für gewöhnlich. Und der Tank dürfte noch gut zur Hälfte gefüllt sein. Wenn wir es gut anstellen kommen wir also aus deren Einflussgebiet raus. Schlafplätze hat es vier an der Zahl aber wenn jemand von euch das Risiko eingeht sich nicht anzuschnallen, passen wir da auch alle rein."
Kaum hat Biff die Worte ausgesprochen wird ihm klar, dass die Aussage Max vielleicht noch mehr auf die Palme bringen könnte, also plappert er sofort weiter ohne wirklich Luft zu holen.
"Waffen, nun ja. Wie bereits gesagt nehmen die Typen so ziemlich alles mit was sie für sich gebrauchen können. Schusswaffen findet Ihr hier also vergeblich. Ich habe meine Machete.. Ähm, wo ist die überhaupt? Muss wohl noch draußen liegen. Naja und der Rest besteht aus provisorischen Waffen. Schraubenschlüssel, Schraubenzieher, nen Vorschlaghammer hab ich auch noch irgendwo beim Wohnmobil liegen."
Dann dreht sich Biff zu Sarah herum, behält im Augenwinkel aber weiterhin Max im Blick.
"Die Betäubten liegen hier drin im Gastraum. Ketamin wirkt in der Dosis recht schnell. Ich funke die Kerle an und öffne Ihnen dann das Tor. Sie kommen rein, laden die Leute auf den Pickup und verschwinden wieder. Einer bleibt normalerweise am Steuer sitzen."

Max Müller

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Kapitel 1: Die Suche nach der Wahrheit
« Antwort #141 am: 05.05.2019, 17:50:29 »
Als Max merkt das Biff diesmal wohl eher den Anschein macht das er zumindest versucht mit zu arbeiten wird er von seiner Körperhaltung und seiner Sprache etwas entspannter, macht aber noch immer einen sehr angespannten Eindruck.

"Nun gut, das klingt ja alles recht nett, aber jetzt mal Butter bei die Fische ... Wie lange Zeit haben wir noch? Wie lange warten die da draußen noch bevor sie Verdacht schöpfen? Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber es wird Zeit das du mal einen Gang zu legst und in die Pötte kommst und uns am besten während dem Reden auch gleich zeigst wo die ganzen Sachen überhaupt liegen. Ich bin mir auch nicht ganz so sicher ob die Machete in deinen Händen gut aufgehoben ist, denn ich Glaube der ein oder andere von uns kann damit wohl etwas besser umgehen, und du kümmerst dich lieber um das Wohnmobil und das Beischaffen der benötigen Sachen. Vielleicht sollten zumindest Brink und ich mal mit dir zum Wohnmobil rüber gehen, und den anderen sagst du wo sie den Rest der Sachen finden."

Dr. Ludger Brink

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Kapitel 1: Die Suche nach der Wahrheit
« Antwort #142 am: 05.05.2019, 18:46:19 »
Brink ließ sich zeigen, wo Biff das Ketamin aufbewahrte. “Ich könnte versuchen, ein Blasrohr zu bauen.“, meinte er dann. “Damit könnten wir vielleicht auch einen der Typen ausschalten, ohne ihn gleich töten zu müssen.

Daraufhin verschwand Brink im Haus, um nach geeigneten Materialien zu suchen. Im Bad schlug er die Aufhängung des Duschopfes ab. Das Rohr war innen Glatt und hohl. Gut geeignet für ein improvisiertes Blasrohr. Für den Giftpfeil musste er sich mehr einfallen lassen. Von Valentin ließ er sich die Kanüle des Tropfes geben, die sie aus dem Bunker mitgenommen hatten. Die Kanüle umwickelte er am hinteren Teil mit Streifen einer Plastiktischdecke. Mit dem Feuerzeug machte er die Wickelung kompakt. Fehlte noch etwas, um den Pfeil zu stabilisieren. Om Schankraum fand er einen ausgestopften Vogel.  Dieser musste drei Federn lassen, dann war das Blasrohr fertig.

Bleibt jetzt noch die Frage: Wer traut sich, damit umgehen zu können?“, fragte er dann in die Runde.
« Letzte Änderung: 05.05.2019, 18:55:24 von Dr. Ludger Brink »

Caliban

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Kapitel 1: Die Suche nach der Wahrheit
« Antwort #143 am: 06.05.2019, 10:22:19 »
Biff hebt abwehrend die Arme nach oben, während er sich erneut zu Max dreht und langsam einen Schritt nach hinten geht um erneut ein wenig Abstand zu gewinnen.
"Na woher soll ich das wissen, wie lange die sich gedulden können? Ich kann nur sagen, dass mit den Typen nicht zu spaßen ist. Als Sie sich auf den weg hierher gemacht haben wussten sie, dass ihr noch nichts gegessen habt. Wir haben also vermutlich schon noch ein wenig Zeit, bis die merken, dass etwas nicht stimmt. Meine Werkzeuge liegen alle beim Wohnmobil, die Machete habe ich draußen beim Räucherofen, wenn ich mich nicht täusche."

Valentin Saarow

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Kapitel 1: Die Suche nach der Wahrheit
« Antwort #144 am: 06.05.2019, 19:40:25 »
„Gut aber das ist doch schon etwas.“ meldet sich Valentin zu Wort. „Mit einer Machete dürfte ich passabel umgehen können und ist der Vorschlaghammer nicht was für dich Max?“ er blickt zu den Hünen bevor er sich zu Brink wendet. „Bei einem Blasrohr bin ich fehl am Platz. Wir sollten aber auch noch wie Max vorgeschlagen hat ein paar Molotowcocktails vorbereiten und uns dann gut verteilen. Der Überraschungsangriff muss sitzen und die Idee mit dem Betäubungsmittel ist wirklich brillant.“ er ist froh, dass sie noch etwas Zeit hatten aber glaubt an nicht wirklich viel. Das sie schon vorgefahren waren, heißt ja nur, sie warten jetzt nur noch darauf das Biff das Go gibt.

Dr. Ludger Brink

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Kapitel 1: Die Suche nach der Wahrheit
« Antwort #145 am: 07.05.2019, 20:33:19 »
"Sag mal Max,", erwidert Brink, "warst Du jetzt bei der Polizei oder beim Militär? Kennst Du Dich mit 'Tarnen und Täuschen' und dem ganzen Kram aus? Mich stört irgendwie, dass einer der drei Typen im Wagen sitzen bleibt, während die anderen beiden ins Lager gehen. Sollten wir sie alle drei ins Lager locken? Könnte Biff nicht einen entsprechenden Bluff machen? Oder sollen wir sie uns einzeln vorknöpfen? Ich weiß nicht, ich habe niemals einen solchen Plan gefasst."

Max Müller

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Kapitel 1: Die Suche nach der Wahrheit
« Antwort #146 am: 16.05.2019, 06:28:03 »
Es dauert eine ganze Weile bis Max auf die Frage von Ludger reagiert doch dann kommt es wie aus der Pistole geschossen, ja schon fast wie ein einstudierter Reflex "Dran, drauf drüber ... Unteroffizier bei den Panzergrenadieren!"

Dann folgt ein kurzer Moment des Schweigens bis Max erneut ansetzt "Nun gut, ich Glaube wir sollten uns in diesem Fall ausnahmsweise mal aufteilen damit wir von mehreren Seiten zuschlagen können. Valeria und ich kümmern uns um den Pickup und den Fahrer. Wir werden ihm mal etwas einheizten. Der Rest der Truppe lockt die anderen beiden hier rein indem Ihr so tut wie als ob ihr bewusstlos seit. Sobald die zwei drin sind setzt ihr alles dran die zwei so schnell wie möglich aus zu schalten. Hier ist wohl vor allem dein Können mit der Pistole gefragt Sarah."

Max schaut kurz in die Runde "Noch Fragen? Wenn nicht dann wegtreten und ab an die Arbeit, wir haben nicht mehr viel Zeit!"

Valentin Saarow

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Kapitel 1: Die Suche nach der Wahrheit
« Antwort #147 am: 16.05.2019, 08:53:01 »
Bevor sich Valentin auf die Suche nach der Machete und den Vorschlaghammer für Max begibt, wandert sein Blick zwischen Brink und Biff hin und her. „Biff wird schon genug lügen müssen. Er darf uns nicht verraten, wenn sie reinkommen. Dann vielleicht auch noch vom normalen Verlauf abweichen, naja. Ich denke nicht, dass Biff gerade in einer guten Lügenverfassung ist.“ sein Blick bleibt schließlich bei Biff stehen „So bleich und zitterich wie du gerade bist. Aber atme durch und versuch dein bestes. Wir werden das auch tun, schließlich geht es um unser aller Hals.“[1] Mit einem kurzen aufmunternden Lächeln, was ihm selbst ziemlich schwer fällt, macht er sich dann auf den Weg Max Befehle umzusetzen. Also besorgt er sich die Machete und bringt Biff den Vorschlaghammer, sobald er beides gefunden hat.

Dabei fällt ihm auf, dass er seine Hände kalt sind und selbst leicht zittern. Er muss wohl gerade selbst etwas bleich um die Nase aussehen und ihm wird schon anders, bei dem Gedanken gegen einen nicht infizierten zu kämpfen. Bei der Bundeswehr aber auch im Kampfsportverein wurde er auf so etwas vorbereitet aber musste es nie umsetzen. Bedacht mit seinen Fähigkeiten umgehen, war das Kredo und nicht blindlings andere Verletzen oder töten. Spätestens als er Max den Vorschlaghammer in die Hand drückt, fragt er sich ob dieser früher einmal im Kampfeinsatz war. Diese Frage verschiebt er aber auf nach dem Überlebenskampf.
 1. soll ich was würfeln, ich versuch ja Biff gerade zu beeinflussen/manipulieren damit er die drei Kämpfer sicherer belügen kann???
« Letzte Änderung: 16.05.2019, 08:54:23 von Valentin Saarow »

Valeria Rodriguez

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Kapitel 1: Die Suche nach der Wahrheit
« Antwort #148 am: 16.05.2019, 17:32:47 »
Valeria weiss schon an was Max mit einheizen denkt. “Dann sollten wir uns noch ein paar Cocktails mixen. Und ein Feuerzeug oder Streichhölzer haben.“ Sie hofft dabei auf Ludgers Hilfe, der ihnen wohl gleich in beiden Dingen behilflich sein kann. Der Plan erscheint ihr zwar etwas dürftig, aber was weiss sie schon von solchen Dingen. Sie ist froh Max an ihrer Seite zu wissen - und kann sich gut vorstellen dass sie schlussendlich sowieso überall werden improvisieren müssen.
- Querer es poder -

Dr. Ludger Brink

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Kapitel 1: Die Suche nach der Wahrheit
« Antwort #149 am: 17.05.2019, 13:22:55 »
"Ein Feuerzeug habe ich. Und die Molotovs zu bauen, dürfte eigentlich nicht zu schwer sein.", antwortet Brink auf Valerias Hinweis. Brink ist froh, etwas zu tun zu haben. Irgendwie hat er das Gefühl, dass ihr Plan nicht ganz durchdacht ist. Besonders unangenehm ist es für ihn, dass er so tun muss, als wäre er bewusstlos. Was für ein leichtes Ziel er dann wäre, wenn die Typen den Bluff durchschauen...! Ein kalter Schauer läuft ihm über den Rücken. Aber die Gruppe scheint entschiedenen genug und ein Zurück gibt es jetzt wohl nicht mehr. Brink seufzt.

"Biff, gib den Typen mal durch, dass es noch einen Moment dauert, aber sie sich bereit halten sollen, hereinzukommen.", sagt er dann noch. Ein bisschen Zeit brauchen sie wohl noch für ihre Vorbereitungen.

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