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Autor Thema: Prolog: Der Schrecken im Salzsumpf  (Gelesen 2346 mal)

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Prolog: Der Schrecken im Salzsumpf
« Antwort #60 am: 30.03.2019, 00:46:58 »
So ganz war sich Friedrich nicht sicher, was der Montaigner von sich gab aber er verstand zumindest, dass er sich ihnen anschließen würde. Auch der Rest schien zumindest gewillt, zusammenzuarbeiten. Er nickte zufrieden. Dieser Teil der Arbeit war getan. Nun galt es das Scheusal zu jagen und zu erlegen. So machten sie sich alle zusammen also auf den Weg durch den nächtlichen Sumpf. Dass es so dunkel war, konnte ein Vorteil für sie sein. Es half dabei, nicht zu früh entdeckt zu werden. Doch nicht nur die Dunkelheit fiel dem aufmerksamen Friedrich auf. Es herrschte eine unnatürliche Stille. "Die Tiere meiden diesen Ort. Interessant, dass das Fehlen ihrer Geräusche mehr auffällt, als ihr Vorhandensein es tun würde." Auch wenn er um den Grund wusste, so war ihm trotzdem etwas mulmig zumute. Das lag aber vor allem daran, dass sie kurz davor standen, diesem Scheusal zu begegnen. Er war zwar erfahren aber diese Kämpfe waren trotzdem nie einfach.
Gefühlt waren sie die halbe Nacht unterwegs, bis sie endlich ihr Ziel erreichten. Zumindest sah es so aus. Eine Höhle mitten im Sumpf schien passend und die Spuren führten dorthin. Auch Friedrichs Pferd schien nicht glücklich, hier in der Nähe zu sein aber es war gut trainiert und war schon länger ein treuer Gefährte des Monsterjägers, sodass es dennoch recht ruhig blieb. Er tätschelte das Pferd kurz und blickte dann in Richtung der Höhle. "Ja, es scheint als haben wir unser Ziel erreicht." Er drehte sich zur Gruppe um. "Wie wollen wir vorgehen?" Es gab viele Möglichkeiten, das Biest zu bekämpfen. Welche war wohl die Beste? Er kannte drei Personen in dieser Truppe kaum und konnte schlecht einschätzen, worin ihre Stärken lagen. "Mit unserer Kampfkraft wäre sogar ein einfacher Frontalangriff denkbar." Er strich sich langsam über seinen Bart. "Wir könnten auch etwas schlauer vorgehen. Einer von uns spielt den Köder, während der Rest sich versteckt hält. Sobald der Köder geschluckt ist, greifen die Anderen aus dem Hinterhalt an." Schließlich wandte er sich an Erich. "Was sagt denn der erfahrene Monsterjäger dazu?"

Mondragor

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Prolog: Der Schrecken im Salzsumpf
« Antwort #61 am: 01.04.2019, 14:59:16 »
Erich, nach seiner Meinung befragt, wollte die Lage lieber erst einmal auskundschaften, bevor er weiter Pläne schmiedete, und so versuchte er, sich so leise und vorsichtig wie möglich dem Höhleneingang zu nähern, was ihm, wie insbesondere Louis zugeben musste, trotz seiner Rüstung erstaunlich gut gelang.

Doch der Kreuzritter musste sich dem Eingang gar nicht weit nähern, bis er Gewissheit hatte, dass der Schrecken sich tatsächlich darin aufhielt. Es hörte sich sogar an, als wäre es bereits zu einem Kampf gekommen, denn Erich hörte abwechselnd wildes Heulen und ein metallisch klingendes Krachen, das er zunächst nicht zuordnen konnte.

Befürchtend, dass ihnen nicht viel Zeit blieb, um dem Gegner des Schreckens, wer auch immer es sein mochte, im Kampf beizustehen, winkte er die anderen zu sich und die Gruppe wagte sich mit Erich an der Spitze weiter in die Höhle vor. Die Vorsicht war nun fast komplett der Eile gewichen, doch das Getöse, das in der Höhle herrschte, würde ihre Schritte ohnehin übertönen. Etwa fünfzig Schritt weit folgten sie einem sich abwärts windenden Gang in das Dunkel, bis sich vor ihnen plötzlich ein größerer Raum auftat.

Der Anblick, der sich ihnen bot, ließ ihnen beinahe das Blut in den Adern gefrieren: Ein riesiger Schrecken, der selbst Erich sicherlich um gut einen Schritt überragte, und tatsächlich entfernt an einen Wolf erinnerte, befand sich in der Höhle und warf sich just in diesem Moment mit der vollen Wucht seines Körpers gegen ein massives Eisengitter. Doch es war nicht die Bestie, die hier gefangen war - der Anblick, der sich ihnen bot, warf einige Rätsel auf. Durch das Gitter von ihnen und dem Monster getrennt befand sich das, was man beinahe ein normales Zimmer nennen konnte. Darin befand sich nicht nur ein Bett, sondern auch ein Sekretär, auf dem sogar zwei Bücher zu sehen waren. Dazu gab es einen Vorratsschrank und eine kleine Kiste - doch vor allem kauerte an der gegenüberliegenden Steinwand völlig verängstigt ein Mädchen oder eine junge Frau, die dem Werwolf angsterfüllte Blicke zuwarf und vor sich hin wimmerte.
Der Schrecken hatte die Tür zu diesem abgeteilten Bereich bereits fast aus den Angeln geworfen, und es schien nur eine Frage der Zeit, bis er sein Ziel erreichte - was dann mit dem Mädchen geschehen würde, mochten sich die Eindringlinge lieber nicht ausmalen.

Der vordere Bereich, in dem sie sich nun befanden, wirkte weitaus kärger und erinnerte eher an den Bau eines wilden Tieres. Außer einem Strohhaufen in einem Winkel des Raumes war hier nichts zu sehen - doch auf den zweiten Blick erkannten die Helden eine blutverschmierte Gestalt zwischen dem Stroh liegen. Ob sie noch am Leben war oder jede Hilfe zu spät kommen würde, ließ sich von hier nicht ergründen, doch offenbar war dieser Körper die Quelle der Blutspuren, denen sie hierher gefolgt waren.

Als sie nun im Eingang standen und die Szenerie aufnahmen, riss das Biest plötzlich seinen Kopf herum und starrte mit bebenden Nüstern in ihre Richtung - offenbar hatte es die Eindringlinge durch ihren Geruch gewittert.

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Hier geht es zunächst weiter.

Mondragor

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Prolog: Der Schrecken im Salzsumpf
« Antwort #62 am: 06.04.2019, 01:40:05 »
Die Höhle des Werwolfs

Einen kurzen Moment schien der Werwolf zu überlegen, ob er sich weiter der Zerstörung des Gitters oder doch lieber den Eindringlingen widmen sollte, doch dann trat der hünenhafte Erich Janina Graustein ihm entgegen, und die Aufmerksamkeit des Monsters lag nun voll auf den Helden.[1] Als sich der Schrecken nun jedoch zu seiner vollen Höhe aufrichtete, musste selbst der Eisenrecke schlucken: Selbst ihn überragte das Biest um mehr als einen Schritt, und nun waren deutlich die gewaltigen Klauen zu sehen, mit denen seine Tatzen besetzt waren. Und schon landete eine von ihnen krachend auf dem Eisen, bevor er noch richtig reagieren konnte. Entsetzt mussten die anderen mit ansehen, wie sich eine der messerscharfen Klauen tief in die Schulter Erichs bohrte - die Wucht des Angriffs hatte auch dieser nicht erwartet.[2] Nur eine reflexhafte Bewegung Erichs in allerletzter Sekunde vermied dabei eine noch tödlichere Wunde.[3]

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Runde 1.
Steigerungen
5 - Friedrich
4 - Louis
8 3 - Werwolf
3 - Don Tristan
2 - Finnegan
4 1 - Erich (Zwei ausgegeben, um den Werwolf auf sich zu lenken, sowie eine, um Schaden zu reduzieren)
 1. Zwei Steigerungen von Erich aufgewendet
 2. Der Werwolf wendet 5 Steigerungen auf, um Erich Wunden zuzufügen. Außerdem setze ich einen Gefahrenpunkt ein, um die Anzahl der Wunden zu verdoppeln (ich will euch gleich mal zeigen, wie tödlich so ein Vieh sein kann). Erich erhält also 10 Wunden. Das Monster ist bei 3 wieder dran. Erich (oder andere) können theoretisch Steigerungen aufwenden, um Wunden zu vermeiden (siehe Regeln dazu auf S. 184f)
 3. Eine Steigerung aufgewendet, um eine Wunde zu reduzieren auf 9.
« Letzte Änderung: 08.04.2019, 09:01:26 von Mondragor »

Prolog: Der Schrecken im Salzsumpf
« Antwort #63 am: 07.04.2019, 23:38:43 »
Sofort stürzte sich jeder in den Kampf - allen voran Erich und auch der stolze Montaigner. Friedrich dagegen blieb zurück. Nun da das Wesen nur wenige Meter entfernt stand, wusste er, womit er es zu tun hatte. Seine erste Einschätzung war richtig und so dauerte es nicht lange, bis er einen Absatz über diese Art Monster in seinem Buch gefunden hatte. Schnell las er nach, worauf sie beim Kampf mit diesem Wesen besonders achten mussten und was ihnen einen Vorteil geben konnte. "Greift die Schnauze an, sie ist nach der Verwandlung besonders empfindlich!"[1]
 1. Drei Steigerungen ausgegeben, um für eine Schwachstelle zu sorgen. Alle folgenden Angriffe richten einen zusätzlichen Schaden an.

Prolog: Der Schrecken im Salzsumpf
« Antwort #64 am: 08.04.2019, 16:52:58 »
Für ERICH JANINA GRAUSTEIN:

Innerlich muss Erich den Kopf schütteln über das Verhalten des Montagniers, aber so sehr er ihn getestet sehen möchte, in seiner Anwesenheit fällt niemand einem Monster zum Opfer. Mit einem scharfen Ton zieht er seine Zweihandklinge, legt beide Hände an den Griff und nimmt routiniert die Gerbeck-Position ein. Dank seiner eigenen Statur wirkt er neben dem Werwolf nicht ganz so lächerlich und ruft dem Viech zu: "He, räudige Töle, sei ein braver Köter und MACH PLATZ!"[1] Wie erwartet reagiert das Monstrum und stürzt sich auf ihn. Die Geschwindigkeit und die Kraft, die dahinter stecken, überraschen Erich allerdings. Er schwingt seine Klinge über Kopf und zieht dabei den Arm ein, um den Drehmoment zu verschieben - auf Kosten der Kraft in seinem Angriff. Leicht zur Seite sich wendend entgeht er einem kleinen Teil des Schlages in seine Schulter.[2] Aber er lässt es sich nicht nehmen, den Ausfall zu vollenden und gemäß Friedrichs Hinweis nach dem Schädel des Werwolfs zu schlagen. Dank der langen Klinge gelingt ihm das auch und mit einem Krachen knallen Schwert und Knochen aufeinander.[3]
 1. 2 Erfolge zum Ablenken
 2. 1 Erfolg zum Verringern des Schadens
 3. 1 Erfolg zum Ausfall-Angriff mit Gerbeck-Position, Friedrichs Bonus und Siegreich: 6 Wunden und 1 dramatische Wunde
« Letzte Änderung: 09.04.2019, 06:09:43 von Jelena Sejm Petrasowna »

Prolog: Der Schrecken im Salzsumpf
« Antwort #65 am: 08.04.2019, 20:12:36 »
Angesichts dieses Gegners zögert sogar der kühne Musketier für einen Herzschlag. Doch dann funkelt es in seinen Augen. Er eilt zu einigen Fässern bei dem Werwolf, nimmt Anlauf und ist mit einem eleganten Sprung oben. Aus dieser erhöhten Position kann er mit dem Wesen in etwa auf Augenhöhe kämpfen. Mit einer dramatischen Geste wirft er seinen Umhang zurück, zieht den Degen und fordert den Tiermenschen mit einem "En garde!" heraus, um die Aufmerksamkeit von la demoiselle abzulenken. Ein herausforderndes Winken mit der freien Hand wird gefolgt von einem selbstbewussten "Lange 'aare 'ast du wohl, meine Freund, abärrr wir werden gleisch sehen, ob deine Leben ebenso lang iest..!" Mit einem Naserümpfen fügt er hinzu: "...mon Dieu, genauso stinkieg und verfilzt iest es jedenfalls!"

Da sich das Wesen jedoch dem Eisenländer zuwendet, murmelt Louis leise: "Nun gut, wie du wiellst, Freundschen..!" Kurz zielt er, dann legt er alle Kraft in einen Stich, der seine Klinge tief in den pelzigen Körper treibt, irgendwo zwischen Schulter und Halsansatz. Da er gesehen hat, welche übermenschliche Kraft sein Gegenüber besitzt, springt er mit der blutigen Klinge in der Hand von den Fässern und nimmt Fechtpositur seitlich hinter dem Werwolf ein, um für einen möglichen Gegenangriff bereit zu sein.

Mondragor

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Prolog: Der Schrecken im Salzsumpf
« Antwort #66 am: 08.04.2019, 20:57:01 »
Ob es an den Worten des Montaigners lag oder an der Wunde, die er dem Monster zugefügt hatte: Nun nahm es zumindest Notiz von Louis und schwang einen mächtigen Arm mit einer schnellen Bewegung nach hinten, genau dorthin, wo dieser gerade gelandet war. Zwar traf er den Mann nicht annähernd so heftig wie Erich, doch der dumpfe Aufprall auf seiner Brust presste alle Luft aus Louis' Lungen und ließ ihn für den Moment nach Luft schnappend in die Knie sinken.[1]

~~~

Runde 1.
Steigerungen
3 - Don Tristan
2 - Friedrich
2 - Finnegan
1 - Erich
0 - Louis
0 - Werwolf
 1. Die restlichen drei Steigerungen für 3 Schaden an Louis.
« Letzte Änderung: 08.04.2019, 21:08:47 von Mondragor »

Prolog: Der Schrecken im Salzsumpf
« Antwort #67 am: 09.04.2019, 23:04:13 »
Dank seines Trainings als Torres-Duellant, dass höchsten Wert auf Mobilität und darauf legte Angriffen auszuweichen oder sie umzulenken anstatt Kraft mit Kraft zu begegnen war es ein Leichtes für Don Tristan
der riesigen aber ungeschlachten Bestie auszuweichen, zumal Erich und Louis deren Aufmerksamkeit auf sich zogen.[1]
Bei dem blutigen Körper angelangt - eine junge Frau, nur wenig älter als dass Mädchen hinter den Gittern - bemerkte der Castillier beiläufig- fand sein Finger rasch jene Stelle am Hals an der sich der Schlag des Herzens fühlen lies. Da, ein schwaches flatterndes Pochen, sie lebte, so gerade eben.
"Wahrlich ein zähes Volk, diese Eisenländer"
Ohne den tobenden Kampf komplett aus den Augen zu lassen machte sich der junge Arzt daran zumindest die schlimmsten Blutungen zu stoppen und seine Patientin so gut es ging zu stabilisieren.
Dabei arbeitete er konzentriert aber routiniert und schnell.
Beim Anblick der Verletzung am Rücken der Frau trat ein bitterer Zug um seinen Mund.
Hart war der Schlag gewesen und tief die Wunde die er geschlagen hatte; Selbst wenn sie durch die Gnade des Herren leben sollte, ohne Magie oder ein Wunder würde die junge Frau, wer auch immer sie war nie wieder laufen können, da war sich der junge Hidalgo sicher.[2]
 1. 1.Steigerung: Unverletzt am Werwolf vorbei
 2. 2.Steigerung: Stabilisierung der Patientin
« Letzte Änderung: 09.04.2019, 23:04:43 von Don Tristan de la Verde »

Mondragor

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Prolog: Der Schrecken im Salzsumpf
« Antwort #68 am: 11.04.2019, 12:30:09 »
Friedrichs Analyse brachte Louis und Erich dazu, ihre Angriffe sofort auf die Schnauze zu konzentrieren, und tatsächlich schien das Biest sich bei jedem Treffer etwas zurückzuziehen. Nachdem er dies sah und auch erschrocken den furiosen Angriff auf Erich mitansehen musste, stürzte aber auch der Gelehrte sich todesmutig in den Kampf und schaffte es, dem Werwolf zumindest eine kleine Wunde an einer ungeschützten Stelle zuzufügen.[1]

Finnegan hatte inzwischen ebenfalls die junge Frau erreicht, und nachdem er auf den ersten Blick sah, dass dies nicht die Person war, die er verfolgte, machte er sich an der Tür zu schaffen. Es gelang ihm recht schnell, das einfache Schloss zu knacken - etwas mehr Probleme bereitete es ihm, die verbogene Gittertür aufzustemmen. Doch schließlich gelang es ihm, den Spalt so weit zu öffnen, dass er durchschlüpfen konnte, wenn er dies wollte.
 1. Ich handle einfach mal für Friedrich und lasse ihn für 1+1 Schaden angreifen.

Mondragor

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Prolog: Der Schrecken im Salzsumpf
« Antwort #69 am: 14.04.2019, 17:14:33 »
Langsam, aber sicher, entspann sich in der Höhle ein verzweifelter Kampf, der nur wenig mit dem Glanz adliger Duelle zu tun hatte. Hier ging es um das blanke Überleben, und nur das. Zu spüren bekam das nun der Montaigner, der mit seinen ständigen Beleidigungen und wohl noch mehr mit seiner enervierenden Herumfuchtelei nun endgültig die Aufmerksamkeit der Bestie auf sich gezogen hatte - was die beiden Eisen durchaus mit einer gewissen Bewunderung für den Spinner bemerkten. Schnell jedoch erstarb das Grinsen ob Louis' Wortschwall ihnen auf dem Gesicht, als der Schrecken sich auf diesen stürzte und mit einem Wirbel von Attacken mit Klauen und Bissen eindeckte, so dass dem Montaigner fast die Sinne schwanden.[1]

Spätestens jetzt war allen im Raum die Gefahr bewusst geworden, die der Werwolf darstellte; jetzt war der Moment gekommen, um Louis' aufopfernde Ablenkung zu nutzen!

~~~

Erich (4)
Finnegan (3)
Friedrich (3)
Don Tristan (3)
Louis (1)[2]
 1. Ich nehme alle 8 Steigerungen, dazu einen weiteren Gefahrenpunkt, um den Schaden zu verdoppeln, und Louis bekommt 16 Wunden.
 2. Eine für Schaden auf dich ziehen bereits abgezogen.

Prolog: Der Schrecken im Salzsumpf
« Antwort #70 am: 14.04.2019, 23:25:38 »
Für ERICH JANINA GRAUSTEIN:
[Ist übrigens dank Metzger-Haltung 2 früher dran]

Erich spürte die Schmerzen kaum, noch hatte ihn das Adrenalin voll im Griff. Außer einem Keuchen ließ er sich nichts anmerken. Trotzdem machte ihm die Situation Sorgen. Er, der Hauptkämpfer, würde kaum einen weiteren solchen Treffer wegstecken, und die anderen... "Etwas mehr Unterstützung und Einsatz wären hilfreich.", grummelt er verärgert vor sich hin. Er beschloss, sich die Initiative zurückzuholen und wechselte seine Haltung - Der Metzger sollte es nun richten. Mit der offenen Haltung würde ihm die Verteidigung schwerfallen, aber sein Ziel war es, das Monstrum aus dem Tritt zu bringen, und dafür musste er schnell sein. Mit zwei seitlichen Schritten tänzelte er an die Seite des Werwolfs und versuchte schnell genug zu sein, um ihm einen Schlag gegen die Nase oder einen Tritt gegen das Knie zu verpassen, um ihn anschließend weiter zu vertrimmen. "Dranbleiben!", fauchte er in die Runde.

Leider war das verdammte Biest zu schnell für ihn, er konnte nicht rechtzeitig eine gute Gelegenheit zum Abschwächen eines Schlages im Vorraus finden. Und dann riss der Montaigner auch noch alles an sich - so sehr, dass er wahrscheinlich gleich niedergehen würde. "Das kann doch nicht wahr sein!", fluchte Erich innerlich. "Wir werden sehen, wer hier der Meister ist!" Und damit begann er seine Serie von Angriffen, noch während der Werwolf auf Louis eindrosch. Zunächst konzentrierte er seine Schläge in die Bisse und Krallen hinein[1]. Da der Gegner sich schnell darauf einstellte, wechselte er in die Offensive[2], um schließlich all seine Energie hinein zu legen[3].
 1. Aktion auf 6 - 1 Steigerung - Riposte: 3 Wunden weniger an Louis und 3 Wunden am Werwolf
 2. Aktion auf 5 - 1 Steigerung - Hieb: 3 Wunden am Werwolf
 3. Aktion auf 4 - 2 Steigerungen - Ausfall: 5 Wunden am Werwolf
« Letzte Änderung: 14.04.2019, 23:25:56 von Jelena Sejm Petrasowna »

Finnegan O´Dougal

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Prolog: Der Schrecken im Salzsumpf
« Antwort #71 am: 15.04.2019, 16:31:42 »
Gerade als Finnegan sich durch das Gitter zwängte und kurz mit seinem Speer hängen blieb, sah er, wie das  riesige Biest wild auf den Montaigner einschlug, der extra auf sich aufmerksam gemacht hatte, und diesen schwer verletzte.
Duellanten. Können einfach nicht anders, nehm ich an.
"Schnell! Schnappt euch eine der Fackeln und brennt dem Vieh damit eins über die Schnauze. Vielleicht könnt ihr es blenden oder anzünden!", rief er den Kämpfern zu.[1]

Dann war er durch die Barriere geschlüpft und wendete sich der wimmernden Frau zu. Vorsichtig näherte er sich ihr und gab beruhigende Laute von sich. Als er nah genug war, kniete er nieder und nahm sie langsam und vorsichtig in den Arm. Ihren Kopf drehte er dabei auf seine Schulter zu, um ihren Blick vom Kampf abzuwenden.
"Ruhig, Mylady. Die Kämpfer sind da, um euch zu beschützen und zu retten. Es wird alles gut.", redete er sie an. Finnegan begann ein altes Wiegenlied aus Inesmore zu singen, um ihr auch den Kampfeslärm zu ersparen. Es war eine Weise, die gerne des Abends gesungen wurde und die Leute ruhig machte und Kinder zum Schlafen brachte.[2]
 1. 2 Steigerungen für "Teamplayer", Chance für einen der anderen zur freien Verfügung. Auswirkungen sollten vom SL bestimmt werden, aber wenn ich Vorschläge machen darf: vllt. ein, zwei Würfel weniger beim nächsten Mal oder Schaden verringert sich um 1 bei Angriffen.
 2. 1 Steigerung, um sie zu beruhigen und ansprechbar zu machen.
Bleiben 0 Steigerungen und Finnegan ist für die Runde raus.
"Bringt mehr Whiskey und Weiber."

Prolog: Der Schrecken im Salzsumpf
« Antwort #72 am: 19.04.2019, 15:19:10 »
Sanft legte Don Tristan den Kopf der Verwundeten ab. Ihre Wunden waren soweit gereinigt und verbunden, mehr konnte er momentan nicht für sie tun.
Der Schrei des Montagniers als die Bestie den Musketier mit einer ganzen Serie Prankenhiebe traf machte deutlich, dass der Kampf nicht ganz so zugunsten der Helden lief wie sie gehofft hatten. Zeit für
Verstärkung. Mit einer einzigen fließenden Bewegung erhob sich der Torres-Duellant fuhr herum und zog
den Rapier. Er schlängelte sich an dem getroffen zurücktaumelnden Montaigner vorbei und landete einen
soliden ersten Treffer an der Schulter des Werwolfs der den Treffer aber kaum zu bemerken schien.[1], sich unter dem ungeschlachen Prankenhieb der Bestie hinweckduckend täuschte
Tristan als nächstes einen erneuten Hieb in Richtung Hals an[2], nur um, als das Tier sich drehte um die Schulter zu schützen die Klinge im letzten Moment nach oben zu reißen und mit voller Wucht die ohnehin schon blutige Schnauze des Tieres zu treffen. Nur Glück und ein paar Finger Distanz retteten dem Werwolf sein rechtes Auge.[3]
 1. 1.Steigerung: Hieb 3 Wunden
 2. 2. Steigerung: Finte 2 Wunde
 3. 3.Steigerung: Ausfall 4 +1 Wunde unverhinderbar

Mondragor

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Prolog: Der Schrecken im Salzsumpf
« Antwort #73 am: 19.04.2019, 18:18:58 »
[Louis]
Louis, der einige Momente brauchte, um sich von dem wuchtigen Hieb zu erholen, knirschte einen montaignischen Fluch zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. "Alors... dann also iem Ernst - du 'ast miesch wirkliesch wütend gemacht, mon ami..!" Er warf seinen Umhang samt Hut beiseite, hob den linken Arm für die Balance an und hielt mit der Rechten den Degen in Fechterpose vor sich. "'ier'er, du 'aarige Stinkärr..!! 'ier schtehe iesch und lache über diesch! 'a'a'a! 'örst du miesch?! 'ier: Das an meine Degen ist deine Blut - mon dieu, wie das stienkt..!" brüllte er dem Werwolf entgegen. Dabei begann er vor der Bestie auf und ab zu tänzeln, den Degen stets als stählerne Deckung vor sich positionierend. Seine flinken Füße schienen den Boden kaum zu berühren. Wie Quecksilber fintete er, wich zurück, drohte dem Gegner immer wieder mit der Klinge. Besonders achtete er darauf, nicht nur die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen - und zwar so, dass die anderen die Chance auf Angriffe in den Rücken des Monsters erhalten - sondern auch ständig in Bewegung zu bleiben und so einem weiteren Angriff des Werwolfs ein möglichst schlechtes Ziel zu bieten.

[Friedrich Alfred von Dent]
"Ich bin bei dir! Halt durch!" keuchte Friedrich, als er sah, wie stark sein alter Freund getroffen wurde. Auch der Montaigner musste mehrere Schläge hinnehmen, und wenn er nicht schnell versuchen würde, sich in Sicherheit zu bringen, konnte sein letztes Stündlein geschlagen sein.
Der Gelehrte versuchte das Beste aus seiner miesen Position zu machen und nutzte die Ablenkung, die die beiden anderen Männer schufen aus, um dem riesigen Biest in die Suppe zu spucken. Er griff seine Armbrust fest mit beiden Händen, duckte sich und rammte dem Werwolf die Waffe mitten in die Kniekehle. "Jetzt!" schrie er und hoffte darauf, dass das Monster durch den Hieb einen Moment einknickte und so für einen Angriffspunkt sorgte, den die beiden anderen Kämpfer nutzen konnten. Währenddessen achtete Friedrich auf die Bewegungen ihres Gegners und versuchte zu erahnen, wie dieser angreifen würde. Denn seine Worte waren ernst gemeint. Er stand Erich bei und würde alles daran tun, weitere Verletzungen zu verhindern.

[Louis]
Krachend fiel Louis unter den Schlägen des Werwolfs zu Boden, doch das Biest schlug und Biss immer weiter auf ihn ein. "Mein letztes Stündlein hat geschlagen." ging es dem Montaigner durch den Kopf, als er darüber nachdachte, dass es vielleicht doch etwas zu verwegen gewesen war, die Aufmerksamkeit des Schreckens derart auf sich zu lenken.
Doch plötzlich hörten die Attacken auf, und er hörte ein lautes Heulen, als nun von drei Seiten Angriffe auf den Werwolf einhagelten: Vom Castiller, dem schwer bewaffneten Eisenländer, und selbst von dessen Freund, der dem Biest von hinten seine Armbrust in die Kniekehle rammte.
Einen kurzen Moment schoss Louis der Gedanke an Flucht durch den Kopf, doch irgendetwas hielt ihn davon ab, die anderen Männer im Stich zu lassen. Und so griff er, durch die Rufe Finnegans inspiriert, eine Fackel, die einer von ihnen zuvor fallen gelassen hatte, und rammte sie dem Monster in das Gesicht, darauf hoffend, es womöglich zu blenden.[1]
Gleichzeitig visierte er mit dem Degen eine ungeschützte Stelle an der Seite des Schreckens an, die sich durch die Angriffe der anderen ergeben hatte und stach noch einmal zu.[2]
 1. Ich greife Finnegans Vorschlag auf: Der Werwolf muss nächste Runde eine Steigerung aufbringen, um überhaupt angreifen zu können, da seine Sicht gestört ist.
 2. Ist zwar nicht ganz regelgerecht, aber ich lasse Louis hier 2 Schaden mit dem Angriff machen, um Friedrichs Ablenkung nicht ungenutzt zu lassen.

Mondragor

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Prolog: Der Schrecken im Salzsumpf
« Antwort #74 am: 19.04.2019, 18:47:46 »
Bereits durch die Angriffe Erichs und Don Tristans kam das Monster erheblich ins Schwanken - und Louis' Stich in die Niere sorgte nun endgültig dafür, dass die Kräfte des Werwolfs an ihr Ende kamen und die Bestie mit einem lauten Krachen auf dem Boden aufprallte und leblos liegen blieb. Louis hatte sich gerade noch mit einem beherzten Sprung zur Seite davor retten können, unter dem Biest begraben zu werden, und sank nun langsam, gezeichnet von seinen Verwundungen, zu Boden.

Finnegan hatte es in der Zwischenzeit geschafft, das Mädchen zu beruhigen, und sogar erste Worte aus ihr herauszubringen: Tatsächlich war sie die gesuchte Jeanne, und stammelte etwas von dem Mann, der sie halb entführt hatte, halb war sie ihm aus Abenteuerlust gefolgt. Doch hier angekommen, hatte er sie eingeschlossen und war gegangen, und irgendwann war schließlich der Schrecken aufgetaucht. Wieder und wieder hatte es sich gegen das Gitter geworfen, und Jeanne war sich sicher gewesen, hier zu sterben - doch dann waren Finnegan und die anderen aufgetaucht, um sie zu retten!

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