Am Abend des 13.02.2019 wurden die Verhandlungen zwischen dem Europaparlament und dem Rat abgeschlossen der zu einem endgültigen Text für die EU-Urheberrechtsreform führte. Dieses Gesetz wird das Internet, wie wir es kennen, grundlegend verändern und möglicherweise auch Auswirkung auf das DnD-Gate haben – wenn es denn in der finalen Abstimmung angenommen wird. Das können wir aber immer noch verhindern!
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Autor Thema: Prolog: Der Schrecken im Salzsumpf  (Gelesen 542 mal)

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Friedrich von Dent

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Prolog: Der Schrecken im Salzsumpf
« Antwort #45 am: 11.03.2019, 06:39:56 »
Es überraschte Friedrich nicht wirklich, dass seiner Aufforderung nicht nachgegangen wurde. Der eine könne seine Hände nicht heben, weil er das Pferd führe und der andere wurde sogar ziemlich aufmüpfig und wedelte mit seinem Degen in der Luft herum. Schlau war das nicht wirklich. Ein einziger Schuss konnte den Mann niederstrecken. Doch Friedrich war nicht darauf aus, hier und jetzt irgendwelche dahergelaufene Männer zu töten. Die Armbrust ließ er trotzdem noch nicht sinken - schließlich hatte der eine immer noch seine Waffe gezogen.
Auf Erichs Frage zuckte Friedrich nur mit den Schultern. Der Mann war wirklich ziemlich schwer zu verstehen. Zwar hielt er es für eine bessere Idee, etwas diplomatisch vorzugehen aber sein Freund erwähnte trotz seiner harschen Vorgehensweise - ob bewusst oder nicht - dennoch, dass sie hinter einem Schrecken her waren und nicht auf einen Kampf aus waren. Erich und der Degenschwinger warfen sich ein paar Beleidigungen an den Kopf, wobei Friedrich bei dem Konter des Montaigners wirklich lachen musste. "Touché!" rief er also aus und senkte schließlich seine Waffe. Er trat vor, sodass man ihn sehen konnte. Während sein Kreuzritterkollege sich davon machen wollte und das Ganze wohl als Zeitverschwendung ansah, wollte er selbst bleiben. Sich etwas unterhalten. Es konnte kein Zufall sein, dass sich gleich zwei - oder eher drei - Gruppen hier im Sumpf trafen. Der Mann, der sich kurz daraufhin als Don Tristan de la Verde vorstellte, schien die gleiche Idee zu haben.
Es lag nun also an Friedrich, einen etwas anderen Plan zu verfolgen. Einen, der wenig mit Drohungen und Beleidigungen zu tun hatte. Es war Zeit für Diplomatie. "Es scheint, als habe das Schicksal uns alle hier zu dieser Zeit zusammengeführt." begann er, während er sichtbar und deutlich seine Armbrust entlud und anschließend wegsteckte. "Entschuldigt die Grobheit meines Freundes. Wir sind Eisenländer und auf Monsterjagd, da steigt das Adrenalin schnell zu Kopf." Erich warf er einen vielsagenden und entschuldigenden Blick zu. "Mein Name ist Friedrich von Dent und das ist Erich Janina Graustein." Er deutete eine kurze Verbeugung an. "Wir suchen einen Schrecken, der hier im Sumpf sein Unwesen treiben soll und so wie es aussieht, ist zumindest Herr Tristan de la Verde ebenfalls aus dem gleichen Grund hier." Er drehte sich zu dem Degenschwinger und dem Mann hinter ihm um. "Wie steht es bei euch? Wollt ihr nicht auch euren Degen wegstecken und uns erzählen, was euch hierher führt?"
« Letzte Änderung: 12.03.2019, 04:46:36 von Friedrich von Dent »

Prolog: Der Schrecken im Salzsumpf
« Antwort #46 am: 12.03.2019, 21:12:42 »
Sein Gegenüber wandte sich ab, und Louis kommentierte dessen neue Beleidigung trocken in Finnegans Richtung: "Wie es scheint, 'at der Kerl allmähliesch die Lust verloren, Reisende anzupöbeln: Es wird weniger, immer'ien!" Er schien dennoch nicht recht zufrieden mit dieser Wendung. Friedrichs Reaktion hingegen quittierte er erst mit einem erstaunten Brauenheben, dann deutete er eine Verbeugung an. Nachdem der andere die Waffe senkte, steckte auch er seinen Degen wieder weg und trat ebenfalls noch ein Stück weiter nach vorn.

"Ah... verstehe" meinte er, noch immer etwas reserviert auf die Erklärung des Eisenländers. Sein Ego als Edelmann brauchte definitiv länger als Friedrich, den Zwist zu vergessen. Dennoch wusste Louis, was die Höflichkeit gebot, denn er erwiderte nochmals mit einer angedeuteten Verbeugung und erklärte: "Meine Name ist Louis de Fromage Puant. Iesch bin niescht aus die Gegend. Mein Begleiter und iesch..." er wies auf Finnegan "...sind ebenfalls auf die Suche. Aber niescht nach eine Monsterwolf, sondern nach eine Schurke, die eine junge Mademoiselle entführt 'at! Aus eine Dorf niescht weit von 'ier."

Finnegan O´Dougal

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Prolog: Der Schrecken im Salzsumpf
« Antwort #47 am: 14.03.2019, 05:53:11 »
Finnegan grinste in sich hinein, als der riesige Eisenländer mit seinem Zweihänder auf sie zukam.
So wie der die erhobene Waffe vor dem Bauch hin und her schwang....ganz wie diese lästigen Hochlandmarschler von den Inseln nördlich seiner Heimat. Und die Inen hatten da so manche Vermutung, warum sie sich so in ihre "mächtigen" Waffen vernarrt waren.
Und wenn er dann noch an seinen Cousin Karon dachte. Einen besseren Dolchkämpfer gab es wohl auf ganz Theah nicht. Karon hatte so manchen gestandenen Schwertkämpfer ganz schon arm aussehen lassen, sobald er unter dem Schwert durchgetaucht und in ganz naher Distanz zu seinem Gegner war.
Aber er sagte lieber nichts, um nicht noch mehr Unfrieden herbei zu führen.

Stattdessen war er bereits einige Schritte zur Seite gegangen, um den Eisenländern Platz zu machen.
Dabei bemerkte er auch die dritte Person, die sich dann vorstellte.
Und auch der zweite Eisenländern stellte sich vor und bewies einen kühleren Kopf als sein Begleiter.
Wie man sich freiwillig auf die Jagd nach einem Monster machen konnte, verstand Finnegan nicht so reccht. Bei ihnen auf Inesmore respektierte man die übernatürlichen Wesen und wußte, daß es nur Schaden bringen konnte, sie zu verärgern. Aber vielleicht hatten die Eisenländer ja die richtigen Rituale parat, um diesem Wolf zu besänftigen.
"Mein Name ist O´Dougal von den Glenshire-O´Dougals.", stellte er sich kurz vor. Weitere Worte waren aus seiner Sicht hier verschwendet. Es wurde zunehmend dunkler und sie hatten ihr Ziel noch nicht erreicht.
Wie Herr de la Verde so richtig erwähnte, waren sie dabei, etwaige Spuren zu verwischen, also schaute sich Finnegan um, ob er nicht noch welche von seiner Beute und dessen Begleiterin entdecken konnte.
"Bringt mehr Whiskey und Weiber."

Prolog: Der Schrecken im Salzsumpf
« Antwort #48 am: 15.03.2019, 06:42:40 »
Als Erich auf die Blutspur hingewiesen wurde schaute er sich um ob er weitere Spuren finden konnte.

Dann wandte er sich noch einmal an Tristan "Es scheint so wie also ob zumindest wir dann das gleiche Ziel hätten. Aus meiner Sicht würde nichts dagegen sprechen wenn wir zumindest für diese Aufgabe unsere Kräfte vereinen. Denn wenn es wirklich ein Werwolf ist, dann kann eine weitere Klinge bestimmt nicht schaden", Erich blickte kurz zu Friedrich "Oder was meinst du Friedrich?"

Prolog: Der Schrecken im Salzsumpf
« Antwort #49 am: 15.03.2019, 20:02:49 »
"Einverstanden!" nickte Don Tristan zustimmend. Da offenbar kein Kampf bevor und auch sonst keine unmittelbare Gefahr bestsnd hob der junge Hidalgo dann die Klinge zum Gruß des Duellanten vor sein bärtiges Gesicht ehe er den Rapier mit einer eleganten fließenden Bewegung in der schwarzen Scheide an seinem Gürtel verschwinden lies.
Erst danach suchte der Blick der dunkelblauen Augen Friedrichs Gesicht um ruhig dessen Antwort abzuwarten.
« Letzte Änderung: 15.03.2019, 20:04:59 von Don Tristan de la Verde »

Prolog: Der Schrecken im Salzsumpf
« Antwort #50 am: 17.03.2019, 10:02:48 »
Da Friedrich zu weit weg war um das Abzeichen auf der Brust von Tristan zu erkennen schob Erich diese Information noch ein bevor Friedrich auf seine eigentliche Frage antwortete "Falls es deine Meinung beeinflussen sollte, dann wäre es vielleicht noch gut zu Wissen das dieser Bursche wohl von Tores kommt, der weiß also zumindest wie man eine Waffe hält und wo deren spitzes Ende ist. Wenn er uns also begleitet dann wüssten wir zumindest das er kein Kanonenfutter ist".

Danach reichte er Tristan seine Hand und meinte noch einmal zu ihm "Wie mein Freund schon sagte, mein Name ist Erich Janina Graustein, und es freut mich hier in diesem Sumpf jemand wie Euch zu treffen, der wenigstens weiß wie man richtig kämpft und die Feinheiten eines guten Kampfes zu schätzen weiß. Wir aus Drexel haben natürlich auch schon von Tores gehört. Wären wir jetzt hier nicht mit einer Jagt beschäftigt, würde es mich freuen wenn wir zu einem späteren Zeitpunkt die Klingen kreuzen könnten um unser beider können weiter zu trainieren und zu verbessern, natürlich alles rein freundlich und im Sinne eines fairen Wettstreites."

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