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Autor Thema: Kapitel I - The broken Artefact of Kanisal City  (Gelesen 9165 mal)

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El-Azarje

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Kapitel I - The broken Artefact of Kanisal City
« Antwort #15 am: 27.05.2010, 22:05:15 »
Für einen Moment überlegt El-Azarje, ob er das Angebot des Sonnenfürsten[1] annehmen soll, aber dann verwirft er den Gedanken. Das Wüstenvolk ist stolz und steht ungern in irgendjemandes Schuld. Zudem ist immer etwas Vorsicht geboten, wenn er mit den Anhängern-Lathanders zu tun hat. Zu leicht wird man als Amaunator-Anhänger mit den Häretikern der aufgehenden Sonne[2] in Verbidnung gebracht. Da fällt ihm etwas ein.

Mit der einen Hand deutet El-Azarje in Richtung Wüste, mit der anderen versucht er möglichst unauffällig das Zeichen Amaunators zu verdecken, dass die Scheide seines Handschars ziert[3]. "Mein Name lautet El-Azarje und ich bin ein Sohn der Wüste. Ich begleite Soral auf die Expedition. Mir wäre es allerdings lieber gewesen, diese verdammte Insel wäre aus dem Wüstensand emporgestiegen."

Es geht schon wieder etwas besser...
 1. Titel eines mittleren Lathander-Klerikers
 2. Siehe hier
 3. Sleight of Hand: 20:

Omar Hashim

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Kapitel I - The broken Artefact of Kanisal City
« Antwort #16 am: 27.05.2010, 22:20:26 »
"Komm Eiru." hört Wax die Frau sagen, als er gerade die Reste seiner missglückten Zigarette zusammenknüllt. Verwundert blickt er auf. "Hm...?", summt er kurz fragend, als plötzlich der Vogel aus der Kabine geflogen kommt. Wax zuckt zusammen - damit hat er nicht gerechnet. Wortlos starrt er erst den Vogel, dann die Frau an. "Die Kabine ist jetzt frei. Ihr solltet versuchen etwas vorsichtiger zu sein, sonst wird euer Tabak für die Reise nicht ausreichen." Mit offenem Mund blickt er der Frau hinterher, bis sie in die nächste Kabine verschwindet. Für einen kurzen Moment schaut er orientierungslos in das leere Zimmer vor ihm. Als ihm wieder einfällt, weswegen er sich auf diesem Schiff befindet - geschweigen denn, dass er sich auf einem Schiff befindet - schüttelt er kurz verwirrt den Kopf und hebt den kleinen Rucksack vor seinen Füßen auf. Ein leises Klimpern erschallt von der mickrigen Tasche. "...danke fürs Ausräumen....", murmelt er, viel zu spät, als dass sie es noch hätte hören können. Und verschwindet in der Kabine.
« Letzte Änderung: 28.05.2010, 14:44:26 von Wax »

Selamin

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Kapitel I - The broken Artefact of Kanisal City
« Antwort #17 am: 27.05.2010, 23:52:05 »
Selamin schenkt der großen Klinge kurz die scheinbar angemessene Aufmerksamkeit. Diese Klinge könnte ich wahrscheinlich nichtmal heben. Aber er geht damit um wie mit einem Spielzeug. Als dann der größere der beiden gen Wüste deutet blickt er auch tatsächlich in die Richtung bevor ihm klar wird das er die Wüste wohl von hier aus nicht sehen kann.
"Aber wäre die Insel in der Wüste aufgestiegen, wären wir doch um das Vergnügen einer Seefahrt gebracht worden. Es ist bestimmt 2 Jahre her das ich das letzte mal übers Meer gereist bin. Ich bin auf jeden Fall erfreut eure Bekanntschaft zu machen."
Zwei Abenteurer auf der Suche nach Ruhm. Natürlich ziehen solche Expeditionen auch solche Leute an. Wahrlich das könnte interessant werden.
« Letzte Änderung: 28.05.2010, 00:27:35 von Selamin »

Darragh

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Kapitel I - The broken Artefact of Kanisal City
« Antwort #18 am: 29.05.2010, 01:56:31 »
Selamin und El-Azarje und Soral Lermath:
„Meine Herren und Damen, wir sind bereit überzusetzen. Würden sie sich bitte einen freien Platz Achtern suchen.“ der Kapitän war zur Gruppe gekommen, wartet aber keine Antwort ab und ist schon auf dem Weg zu seinem Schiff.
Die Umstehenden packen ihre Sachen und begeben sich zum Schiff. Auffällig ist das die Mönche kaum Ausrüstung bei sich tragen, jeder eine Wolldecke in die alles zu einen festen Rolle zusammengepackt ist und mit einem Gurt durch die Mitte um die Schulter gehängt wird. Einzig die Frau hat zusätzlich noch eine lederne Umhängetasche, die sie sich um die andere Schulter hängt. Der Form nach zu urteilen handelt es sich um ein dickes Buch. Das Gepäck der Handwerker und Händler wurde anscheinen schon verstaut.
Kansaril tritt an Selamin Seite: „Ich werde euch nun verlassen, hier eure Schreiben“ er gibt die Schriftrolle zurück „man wird euch am Schiff erwarten und dort alles weitere klären. Eine erfolgreiche Reise und möge die Sonne euch scheinen und die Sterne euch den Weg zeigen.“ Er verbeugt sich und geht zurück in Richtung Schiff.

Jeranold Wax:
Die Kabine ist leer, es stehen dicht aneinander mehrere Betten, jeweils mit einer kleinen Kiste am Fußende, die allerdings nicht verschließbar ist. Der Raum besitzt keine Fenster und wird nur durch drei Öllampen beleuchtet. Die der Tür gegenüberliegende Wand ist leicht gekrümmt, vermutlich die Außenwand des Schiffes. Für die acht Reisenden die sich diesen Raum teilen müssen gibt es nur einen größeren Tisch an dem sich eine kleine Schüssel und zwei Stühle befinden. In der Mitte des Raumes befindet sich ein runder Holzsteher, und zwischen diesem und den Wänden sind vier Leinen auf etwas Schulterhöhe gespannt.

Axyra Kantin:
Nachdem Sie in ihre neue Kabine umgezogen ist, gleich die nächste in Richtung der Stiegen die an Deck führen. Die Kabine ist kleiner, und nur für vier Personen ausgelegt. Sonst hat sie de gleichen Aufbau. Nur der Steher in der Mitte des Raumes fehlt. Die Leinen sind hier zwischen den Wänden gespannt. Der Tisch den es gibt ist kleiner jedoch stehen auch hier zwei Stühle.
Eines der Betten ist bereits belegt, die Kiste vor dem Bett ist geschlossen, darauf liegt eine große Tasche, der Tragegurt wurde um das Bettgestänge gelegt um ein herunterfallen zu verhindern. Hinter dem Bett an die Wand ist eine kleine sehr schönen silberne Laterne gehängt. Auf dem Bett liegt ein hellblauer Schal.
Als Axyra an Deck tritt wird dort gerade alles für das Verladen vorbereitet. Ein älterer Bootsmann der mit zwei Matrosen zusammensteht und auf die Ankunft des Schiffes wartet das sie ausladen sollen, äußert im Gespräch „So eine Flaute hatten wir schon lange nicht mehr, doch dort hinten im  Westen“ er deutet in Richtung Westen, wo sich am Horizont Gebirgszüge vom dort dunklen Himmel abheben „scheint sich etwas zusammenzubrauen, bis zu uns wird es nicht mehr kommen aber der Wind wird sicher morgen oder spätestens übermorgen hier sein.“
In der Zwischenzeit ist die Mittatstunde verstrichen, und am blauen Himmel zeigen sich ein paar Wolkenschleier. Auch einige Möwen sind zu sehen die auf der suche nach Futter um die Schiffe kreisen.
When mountains speak
wise men listen.
~John Muir

Selamin

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Kapitel I - The broken Artefact of Kanisal City
« Antwort #19 am: 29.05.2010, 02:18:17 »
Kurz überlegt Selamin ob der den Brief lesen soll, nun da das Siegel gebrochen ist, entscheidet sich aber dagegen. Sein Mentor würde es ihm gesgat haben, wenn etwas wichtiges drin stehen würde. Er verstaut die Schriftrolle wieder an ihrem Platz. Und wendet sich an seinen Führer."Habt dank für eure Wünsche, und möge Lathander eure Wege nie ins dunkel führen." Seinen Rucksack Schulternt und sich El-Azarje und Soral zuwendet meint er: "Na dann mal los. Auf zu neuen Ufern"

Robin Brighthide

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Kapitel I - The broken Artefact of Kanisal City
« Antwort #20 am: 29.05.2010, 11:09:16 »
Eine weile schaut Axyra sich besorgt die Wolken im Westen an. "Hoffentlich hat er recht, ich will mir garnicht ausmalen was passiert wenn ein Unwetter uns hier auf dem Schiff erwischt."
Als sie sich endlich aus ihren Gedanken losreißen kann, geht sie zur Reling von der aus sie aufs Land blicken kann. Sie stützt sich mit ihren Händen auf und atmet die Meeresluft tief ein.
"Präg dir den Anblick gut ein Eiru. Wir werden einige Zeit kein Land mehr sehen."
Der kleine Falke auf ihrer Schulter spreizt seine Flügel, erhebt sich in die Lüfte und zieht um das Schiff seine Kreise.
Mit einem Lächeln im Gesicht verfolgt Axyra die Flugmanöver ihrer Begleiterin.
« Letzte Änderung: 30.05.2010, 00:30:01 von Axyra »

El-Azarje

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Kapitel I - The broken Artefact of Kanisal City
« Antwort #21 am: 29.05.2010, 21:20:09 »
El-Azarje wirft einen letzten sehnsüchtigen Blick nach Südwesten, wo die großen Wüsten sind, und seufzt. "Damit lasse ich alles, was mir lieb und wichtig ist, hinter mir. Nun gut, wenn der eine[1] es so will, dann wird es wohl so geschehen. Wir müssen jetzt wohl auf das Schiff, sonst fährt dieses verfluchte Schiff ohne uns. Ich folge Euch an Deck, Selamin.", sagt El-Azarje und schultert sein Gepäck.

El-Azarje ist jetzt sehr fatalistisch, eine verbreitete Reaktion auf Schicksalsschläge in der Wüste. Es hilft, mit den Dingen, die unabänderbar sind, zurecht zu kommen. Seine Benommenheit hält an, aber die Übelkeit nimmt ab. Er muss daran glauben, dass Amaunator gütig ist und El-Azarje sein Schicksalsrecht einfordern kann.

Als die beiden auf das Schiff zugehen, sieht El-Azarje Selamin fragend an. "Sagt mir Soral, eines verstehe ich nicht. Wenn Euer Vater tot ist, und ihr der einzige männliche Nachkomme seid, warum sucht ihr Euch keine Frau und zeugt Söhne, die Euren Namen tragen? Mit Euch würde Eure Linie sterben und auch Euer Name. Was ist so wichtig, dass Ihr Euch dieser Expedition anschließt? Das habe ich nicht verstanden.".


 1. Der Name von Amaunator wird selten laut ausgesprochen.

Omar Hashim

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Kapitel I - The broken Artefact of Kanisal City
« Antwort #22 am: 30.05.2010, 11:56:40 »
Wax seufzt kurz auf. "Da hätt ich auch gleich in Chessenta bleiben können, was für ein Komfort...", denkt er sich, als er der Reihe nach die 8 Betten inspiziert, während der Boden unter seinen Füßen sich hin und her schmiegt. Er sucht sich das letzte Bett an der Wand aus und wirft seinen Rucksack in die Kiste. Mit der linken Hand greift er in seine rechte Westentasche und holt erneut ein Stück Papier und ein Tütchen Tabak hervor. Innerhalb eines bruchstückhaften Augenblickes ist die Zigarette mit nur drei Fingern fertig zusammengerollt. Wax lacht kurz auf, schüttelt ungläubig den Kopf und steckt sich die Zigarette an. Seinen Hut wirft er auf das Bett und begibt sich nach draußen.

Die Besatzung an Deck ist in ein reges Treiben verwickelt. "Vermutlich geht's bald los", denkt sich Wax und zieht an seiner Zigarette, als er wieder die Frau aus der Kabine erkennt, die nun an der Reling steht und ihren Falken in die Luft lässt. Einen Moment lang beobachtet auch Wax die Kreise des Vogels, bis er tief Luft holt und sich zur Reling begibt.

"Du... hast einen Vogel?" ruft er in den Hafenwind, als er neben der Frau steht, ohne sie anzusehen. Es klingt ein wenig wie eine Frage, fast aber auch wie eine Feststellung. Als Wax klar wird, was er da gesagt hat, kneift er verschämt die Augen zusammen und verflucht sich leise selbst.

Robin Brighthide

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Kapitel I - The broken Artefact of Kanisal City
« Antwort #23 am: 30.05.2010, 12:39:21 »
Schnell verschwindet das Lächeln aus Axyras Gesicht. "Sie gehört mir nicht, sie begleitet mich nur."
Einige Zeit beobachtet sie den Vogel stillschweigend bis sie kurz seufzt. "Ich beneide sie..." Die Gesichtszüge der jungen Frau verhärten sich zu einer ernsten Miene. "... frei durch die Lüfte zu fliegen, wann immer es einem beliebt. Dieses unglaubliche Gefühl der Freiheit immer und immer wieder zu erleben." Sie wendet sich ihrem Gesprächspartner zu, inzwischen wieder mit einem leichten Lächeln. "Verzeiht, das interessiert euch bestimmt nicht ...
Ohne eine Antwort abzuwarten durchsucht sie den Himmel über sich in der Hoffnung ihre Begleiterin wiederzufinden.
"Jetzt hält er mich bestimmt für verrückt. Wie kann ich erwarten das irgendjemand so etwas versteht?" Normalerweise würde es sie nicht kümmern was andere von ihr denken, aber jetzt musste sie mit diesen Leuten lange auf einem sehr engen Raum leben.

Koree

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Kapitel I - The broken Artefact of Kanisal City
« Antwort #24 am: 30.05.2010, 21:33:33 »
Genüßlich schlenderte Soral hinter den beiden anderen Männern her, die Hände hinter dem Kopf verschränkt. Ein Hauch von Nostalgie hatte sich in ihm breitgemacht als er vorhin ein Stückchen seiner Vergangenheit preisgegeben hatte. Verträumt blickte er zu Boden, mit einem Lächeln auf den Lippen, welches sein Gesicht diesmal wirklich wie das eines viel älteren Mannes erscheinen lies.

Er erinnerte sich zurück an seine Kindheit. An die wenigen Fetzen aus der Zeit, als seine Mutter noch am Leben war. Er konnte die seltsamen Schriftzeichen damals noch nicht entziffern, die da in ihren Aufzeichnungen standen. Doch die Bilder, die sieht er vor sich als wäre es Gestern gewesen das er diese majestätischen Drachen erblicken durfte. Nun, genau genommen war es gestern, doch das tat nicht's zur Sache. Denn das Gesicht seiner Mutter war verschwommen, unklar. Er kannte es nur aus den vielen Zeichnungen und Schnitzerein die sein Vater über die Jahre hinweg angefertigt hatte.

Ja, seinen Vater, den konnte er klar erkennen. Groß und stark war er, seine Gestalt noch beeindruckender als die von Soral es war. Und auch seine Haarpracht war dem entsprechend noch üppiger, in jeglicher Hinsicht. Die vielen Narben, die er seiner Zeit als Trophäen zu verdanken hatte, konnte man unter dem dichten Haarwuchs fast nicht mehr ausmachen.

Schließlich wurde Soral von der Stimme seines Weggefährten aus seinen Tagträumen gerissen.

"Sässig werden kann ich auch noch im Alter. Mein Vater war das beste Beispiel dafür!", antwortete er mit einem herzhaften Lachen. "Nein, erst möchte ich sehen was mein Vater gesehen hat, möchte erkennen ob wirklich das in mir steckt was meine Eltern vermutet haben. Und naja, diese Expedition ist ein gute Gelegenheit diesem Ziel näher zu kommen. Außerdem würden Ruhm und Sold eine gute Basis für eine zukünftige Familie bilden, meinst du nicht?", fügte er schließlich noch halb ernst hinzu.
« Letzte Änderung: 31.05.2010, 00:25:52 von Koree »

Omar Hashim

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Kapitel I - The broken Artefact of Kanisal City
« Antwort #25 am: 31.05.2010, 10:51:34 »
"Nein, nein... ich mein doch! Natürlich interessiert mich das...!", beteuert Wax , als er kurz über ihre Worte nachgedacht hat. "Aber ich glaub, ich versteh Dich nicht so ganz... kannst Du nicht auch tun und lassen, was Du willst? Oder bist Du unfreiwillig auf diesem Schiff hier?" Stirnrunzelnd blinzelt er sie hinter seinen runden Brillengläsern von der Seite an.

Robin Brighthide

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Kapitel I - The broken Artefact of Kanisal City
« Antwort #26 am: 31.05.2010, 11:49:25 »
"Versteht mich nicht falsch. Natürlich bin ich aus freien Stücken hier." Kurz hält Axyra inne um zu überlegen wie sie es denn am besten erklären soll. "Es ist schwer zu beschreiben. ... Wenn man durch die Lüfte fliegt kann man alles hinter sich lassen. Es gibt nur das weite Land unter einem und den unendlichen Himmel über einen. Aber am Ende sind wir doch an das Land gebunden und die scheinbare Freiheit verschwindet schneller als uns lieb ist. Sorgen um die Zukunft oder Erinnerungen aus der Vergangenheit holen uns doch wieder ein und es gibt nichts das man dagegen tun kann." Die junge Frau atmet nochmal tief durch bevor sie fortfährt.
"Eiru da oben hingegen ist wirklich Frei. Es interessiert sie nicht was gestern passiert ist oder was morgen sein wird, für sie zählt lediglich das jetzt. Sie kann nach belieben dorthin entfliehen wohin sie will." Mit einem sehnsüchtigen Ausdruck verfolgt sie weiter die Flugbahnen ihre Begleiterin.

Selamin

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Kapitel I - The broken Artefact of Kanisal City
« Antwort #27 am: 31.05.2010, 11:54:40 »
Selamin, El-Azarje  und Soral

"Und wie sollte man erkennen wer man ist, wenn man keine Risiken eingeht? Ich wäre wahrscheinlich immer noch ein einfacher Zimmermann, wäre ich damals nicht das Risiko eingegangen meinem Mentor in den Tempel zu Folgen, anstatt bei meinen Eltern weiter zu arbeiten. Man muß das Schicksal herrausfordern damit es einem lacht. Auch wenn ich zugeben muß das ich nicht von persöhnlichem Ruhm und der Aussicht auf Sold angetrieben werde. Was mich antreibt ist Pflichtgefühl und meine Liebe zum Meer. Ich freue mich darüber seid langer Zeit mal wieder Lathanderswillen mit meinen persöhnlichen Vorlieben kombinieren zu können.", mischt sich Selamin ungefragt in das Gespräch der anderen mit ein.

Omar Hashim

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Kapitel I - The broken Artefact of Kanisal City
« Antwort #28 am: 31.05.2010, 12:32:51 »
Wax hört dem Mädchen zu, während der Wind durch sein kurzes Haar weht. "Moment... hat sie mich vorhin angelächelt...?", schießt es ihm durch den Kopf, während sein Blick angestrengt auf die Zigarette in seiner Hand fixiert ist, als hätte er seit Monaten nichts interessanteres gesehen. Für einen kurzen Moment verliert er die Aufmerksamkeit und versucht, sich das Gesicht der jungen Frau neben ihm vorzustellen, welches er bisher immer nur von der Seite gesehen hat, scheitert aber an ihren Augen. "Eiru da oben ist hingegen wirklich frei", hört er sie sagen und reißt sich wieder zusammen. Er hebt den Kopf zum Himmel und rückt seine Brille mit dem Mittelfinger zurecht. "Es interessiert sie nicht was gestern passiert ist oder was morgen sein wird, für sie zählt lediglich das jetzt. Sie kann nach belieben dorthin entfliehen wohin sie will." - "Ich glaube, ich weiß jetzt was Du meinst." Einen kurzen Moment lang wägt er ihre Worte ab. "Vermutlich hast Du recht. Fliegen ist schon anders. Ich habe vor zwei Tagen das erste mal das Meer gesehen. Schmeckt doch auch ein bisschen wie Freiheit." Der junge Kerl holt tief Luft und drückt die Zigarette an der Reling aus. Mit einem verstohlenen Grinsen dreht er sich zu der Frau neben ihm um. Wow. Sie ist wirklich hübsch.
"Ich bin Wax. Und sag doch 'Du'."

Robin Brighthide

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Kapitel I - The broken Artefact of Kanisal City
« Antwort #29 am: 31.05.2010, 12:58:27 »
Axyra wendet sich dem Mann neben ihr zu. "Soll mir recht sein Wax. Ich heiße übrigens Axyra." Sie seufzt einmal kurz erleichtert auf. "Um ehrlich zu sein ist mir das eh viel lieber. Diese förmliche Ausdrucksweise ist so ermüdend." Ihr blick schweift kurz über das umliegende Meer, wendet sich aber kurze Zeit später mit einem freundlichen Lächeln wieder ihren Gesprächspartner zu. "Hmm, ob das Meer nach Freiheit schmeckt kann ich nicht beurteilen, aber es ist zumindest ... anders. Aber vielleicht hast du recht. Mal abwarten was uns dieses scheinbar unendliche Blau bringt."

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