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Autor Thema: Kapitel 1: Ein leiser Hauch von Schrecken  (Gelesen 27243 mal)

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Skraching

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Kapitel 1: Ein leiser Hauch von Schrecken
« Antwort #675 am: 08.01.2011, 20:05:49 »
Skraching nahm die Geldbeutel an sich, und hob seine rechte Hand. "Ich kümmere mich darum. Für alle Fälle wäre es aber vielleicht gut, wenn ich nicht allein gehe. Möchte jemand mitkommen?"
Es ist die Kälte in meinen Adern, die mich führt und leitet...

Joyce Winther

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Kapitel 1: Ein leiser Hauch von Schrecken
« Antwort #676 am: 09.01.2011, 02:23:23 »
Nachdenklich betrachtete Joyce den kleinen Münzstapel, der vor ihm auf dem Tisch lag. Schön dass sich Selamin daran erinnerte hatte wie viel Kyra und er getan hatten. Wenn dem so war und die restlichen vier fortan seine Kollegen waren, sollte er seine eigene Beute genauso mit ihnen teilen. Es war ihm sowieso unbehaglich gewesen, eine so grosse Geldmenge als "Geschenk" von einem Toten zu nehmen. Man musste bei so etwas vorsichtig sein, das hatte er auf die unangenehme Weise gelernt.
Unauffällig zog er den Beutel mit den Edelsteinen den er am Abend zuvor gefunden hatte aus seinem Rucksack. Dann steckte er lässig die Münzen ein, als gäbe es keinen Zweifel daran dass er jede einzelne davon verdient hatte. "Danke."
Die letzte Münze umstrich Joyce mit einer eleganten Handbewegung, die sie in ein Ledersäckchen verwandelte.[1] Nach einer kurzen Pause erklärte der Betrüger "Als ich gestern das Labor durchsuchte fand ich dies. Es schien nicht der richtige Zeitpunkt zu sein um über Geld zu reden, aber der Inhalt ist einiges wert." Mit diesen Worten schob er den Beutel in die Tischmitte.

Skraching antwortete er "Mir fehlt für eine Reise noch die Verpflegung. Wenn ihr also nichts dagegen habt komme ich mit." Joyce war sich recht sicher dass er nichts dagegen hatte und wirkte entsprechend zufrieden. Dies war eine gute Gelegenheit ein paar Worte mit dem Jungen alleine zu wechseln und mehr über ihn zu erfahren.
 1. sleight of hand: 23
« Letzte Änderung: 09.01.2011, 02:24:51 von Joyce Winther »
Ich bin ̶s̶̶a̶̶i̶̶l̶̶o̶̶r̶̶ ̶̶m̶̶o̶̶o̶̶n̶ Joyce Winther, und im Namen des Mondes werde ich dich bestrafen!

Skraching

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Kapitel 1: Ein leiser Hauch von Schrecken
« Antwort #677 am: 09.01.2011, 12:31:30 »
Skraching nickte. Dann fiel ihm etwas ein. "Galian, wolltest du nicht auch einkaufen? Willst du mit uns kommen?"
Es ist die Kälte in meinen Adern, die mich führt und leitet...

Kyra

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Kapitel 1: Ein leiser Hauch von Schrecken
« Antwort #678 am: 09.01.2011, 13:44:15 »
Kyra betrachtete die Münzen, die Selamin vor ihnen ausgebreitet hatte. Kurz erwägte sie, das Gold nicht anzunehmen, sie wollte keine Almosen haben. Nach einigem Überlegen entschied sie sich dann doch dafür und steckte die Münzen mit einem kurzen Nicken zu Selamin in ihren Beutel. Jetzt war nicht der Zeitpunkt für falschen Stolz. Als die anderen über die Sachen redeten, die sie einkaufen wollten, begann auch Kyra darüber nachzudenken, was sie noch brauchen könnte. "Ich würde auch noch einige Dinge benötigen, ich war nicht auf... so etwas ... vorbereitet. Habe ich das richtig verstanden, wir werden kein Luftschiff nehmen, sondern zu Fuß unterwegs sein?" Was brauchte sie alles? Sie hatte ja nicht einmal irgendetwas um Ausrüstung zu tragen, keinen Rucksack oder ähnliches. Hunger würde sie nicht leiden müssen, dafür hatte sie gesorgt, aber zu trinken hatte sie bisher nichts. Worauf würde sie schlafen? Ein warmer Mantel würde wahrscheinlich auch nicht schaden. Wenn sie nach so einer Reise doch noch irgendwo einigermaßen Standesgemäß auftreten wollte, würde sie sich auch noch Seife und vielleicht etwas Parfüm kaufen müssen. Sollte sie sich noch eine Waffe kaufen? Ihre Magie war im Moment noch sehr begrenzt, vielleicht eine Armbrust? Es würde ermüdend sein diese mit sich herum zu tragen, aber wer wusste schon ob sie sie nicht doch irgendwann benötigen würde.
"A wise man can see more from the bottom of a well, than a fool from the top of a mountain."

Robin Brighthide

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Kapitel 1: Ein leiser Hauch von Schrecken
« Antwort #679 am: 09.01.2011, 16:58:32 »
"Im Norden des Hains gibt es eine Art Steinkreis, dass ist der Ort an dem ihr erst einmal eine Prüfung bestehen müsst." Begann Ruick genauer zu erklären. "Wie diese allerdings genau aussieht weiß ich nicht. Aber nur wenn ihr sie besteht werdet ihr eine Audienz bekommen."Einen nach dem anderen schaute Ruick die Gefährten an, die schon voll in ihren Reisevorbereitungen schienen. "Was Proviant und Pferde betrifft, so denke ich dass ich mich darum kümmern kann."

Währenddessen schien Kysh in Gedanken versunken zu sein. Seit letzter Nacht schon war er ungewöhnlich schweigsam.

Mephala Egadir

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Kapitel 1: Ein leiser Hauch von Schrecken
« Antwort #680 am: 09.01.2011, 18:20:09 »
"Luftschiff?" Galians Stimme klang zweifelnd, so als wäre er nicht ganz von der Idee überzeugt "Es wäre sicher bequemer und schneller, aber auch teurer und wenn es unseren Gegnern gelingt uns an Bord zu folgen müssen wir sie aus dem Weg räumen, was wiederum Fragen nach sich zöge..."

Der Assassine wandte sich Ruick zu "Wie schon erwähnt besitze ich zwei Pferde, werdet Ihr die und mein Gepäck auch holen, oder soll ich das selbst erledigen. Ansonsten werden einige von uns auch Kleidung für die Straße benötigen. Ich benötige zum Beispiel einen neuen Umhang."

Selamin

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Kapitel 1: Ein leiser Hauch von Schrecken
« Antwort #681 am: 11.01.2011, 20:06:17 »
"Eine Prüfung? Wir werden sehen, aber ich bin zuversichtlich" antwortete Selamin Ruick. Gleichzeitig fingen seine Gedanken schon wieder an zu rasen. Ein Steinkreis, wahrscheinlich eine Prüfung der Natur, da diese Dinge oftmals mit Naturanbetung zu tun hatten. Auch hatte er mal etwas über einen Steinkreis gelesen der als Kalender fungierte. Das alles war so aufregend, das er die weiteren Planungsschritte, völlig ausbelndete. Er würde den Meister seines Meisters kennenlernen. Seine Augen funkelten bei dieser Aussicht.

Mephala Egadir

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Kapitel 1: Ein leiser Hauch von Schrecken
« Antwort #682 am: 12.01.2011, 01:22:06 »
Galian überlegte einen Moment und dachte daran wie heiß es gestern tagsüber war... "Vergesst den Umhang, ich glaube ich nehme lieber einen leichten Poncho, wie ihn ein einfacher Mann vom Lande trägt und dazu einen Hut gegen die Sonne. Ah und bevor ich es vergesse..." ein wissendes Lächeln stohl sich auf Galians Gesicht "Etwas zum Rauchen wäre gut auf so einer Reise. Aber etwas was auch reisegeignet ist. Ein Päkchen Zigarillos vielleicht? Darüber hinaus hätte ich auch gerne einen zusätzlichen Wasserschlauch und wie jeder von uns Rationen."

Noch mal überlegte er einen Moment und fuhr dann fort: "Und drei Zelte, je für zwei Mann."

Robin Brighthide

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Kapitel 1: Ein leiser Hauch von Schrecken
« Antwort #683 am: 12.01.2011, 11:18:32 »
Eine ganze Zeit lang beratschlagten die Gefährten noch was sie für eine Reise alles benötigten. Erst als sie damit fertig waren notierte sich Ruick was es zu besorgen galt. “Ich denke es sollte kein Problem darstellen diese Dinge schnell zu beschaffen. Ich werde sofort jemanden beauftragen das alles einzukaufen. Und Janos hier ... “ Mit einem nicken deutete er auf den Mann der soeben die Treppe herunter kam, jenen Mann der den Gefährten zuvor Einlass ins Haus gewährte. “... wird euch sicher aus der Stadt bringen, wenn die Vorbereitungen abgeschlossen sind.

Damit verabschiedete sich Ruick und verließ die Gefährten.

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« Letzte Änderung: 12.01.2011, 11:21:39 von Axyra »

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